Leutesdorf - Zwischen Rhein und Limes

[013-15-183-175.3-2084.3]


Wird dieses Auge nicht ebenso schmelzend funkeln - ob es im Rhein oder in der Elbe sich spiegelt oder im Baltischen Meer?
[Zitat: J. Chr. F. von Schiller]

Schon länger geplant, nun endlich in die Tat umgesetzt.
Da für diese längere Tour (mit hier nicht verzeichneten Abstechern) schon das Wetter passen sollte, bot sich der heutige Tag mit tatsächlichen 12,5 Grad Celsius an.



Bei der Planung der Route war zu erkennen, dass ein längerer Anstieg bevorsteht.

Da ich diese am Anfang der Wanderung bevorzuge, starten wir in Leutesdorf und bewegen uns grob in Richtung der sichtbaren Burgruine Hammerstein.



So kommen wir - nach passieren eines recht schön gestalteten Spielplatzes - zum Hochkreuz, einer neugotischen Kreuzigungsgruppe, die 1856 gestiftet und 1988 restauriert wurde.



Nach relativ kurzer Zeit treffen wir auf den Rheinsteig, dem wir in Richtung Bachmühltal folgen werden.


Der Weg führt kurz in die Tiefe und am Ende dieses Weges in einem Schlenker um den Bachhof ...



... in das Bachmühltal hinein.



Nun geht es tatsächlich stetig, aber durchaus gemäßigt in die Höhe.

Noch schafft es die Sonne nicht, sich "erkenntlich" zu zeigen.



Wir treffen jetzt auf den Limes-Wanderweg Westerwald und folgen diesem in grobe Richtung Neuwied.



Schade, dass es gegen etwa 11:20 Uhr noch so diesig ist.




Wir verlassen den Limeswanderweg, nachdem wir auf den Rheinsteig stoßen und es geht zunächst hinab nach Gönnersdorf.




Ein Blick in die Sonnenrichtung Koblenz.



Hier wird aus dem Rheinsteig dies, was man von einem Steig erwartet: schmal, pfadig. ;-)



Über diese Holzstufen geht es wieder in die Höhe ...




... hinauf auf die Freifläche.



Diese besondere Schutzhütte - mit Blick über Andernach auf der anderen Rheinseite - nennt sich "Rheinhelden".



Die Sonne gibt sich reichlich Mühe.
Es sind knapp um die 10 Grad.
Gestartet waren wir bei etwa 2 Grad.



Sitzgelegenheiten finden sich recht viele auf diesem Teilstück.



Interessant ist, dass sich der Bodenbelag jetzt recht häufig ändert.



Mal geht es hinauf ...



... und mal hinunter.
In der Ferne ist wieder Leutesdorf zu erkennen.


Zwei weitere Besonderheiten warten auf uns.

Zum einen das "Wingerts Häusje" - welches in seiner Ursprungsform dem Winzer bei schlechtem Wetter als Schutz - aber auch als Wassersammler diente.


Diese Installation vermeldet die "Schönste Weinsicht 2012 am Mittelrhein".

Zuerst hatte ich "Weitsicht" gelesen. Dann machten die stilisierten Trauben aber wieder Sinn ;-) .


Nicht weit bis zu Auto auf gerader Strecke.

Aber der Rheinsteig wäre kein Steig - ja, ich wiederhole mich - wenn er nicht wieder Überraschungen parat hätte.



So geht es alsbald wieder steiler in die Höhe, teils an Weinbergsmauern über die Trittstufen hinauf.



Die Pfade sind schmaler und manchmal geht es auch recht nah tief hinunter.



Aber es macht wirklich Spaß!

Die Muskulatur des Rüden ist am arbeiten.



Da geht einem doch das Herz auf.


Das schwierigste Stück für den Rüden befindet sich knapp oberhalb der Edmundshütte.

Mittels Seilsicherung geht es über Felsen nach oben.




Noch ein letzter Blick, bevor es über ein Teilstück des Rheinhöhenweges wieder hinab in die Tiefe und zum Auto geht.






Fazit:

Insgesamt eine Wanderung, die mir recht gut gefallen hat.
Das erste Teilstück ist sehr waldlastig ohne wirkliche Besonderheiten.
Zum Warmwerden jedoch gut geeignet.
Schön wird es dann natürlich auf dem Teilstück des Rheinsteiges auf dessen Pfaden.
Für kleine Hunde dürfte es ggf. schwieriger in einigen Passagen werden.

Wanderkarte, Track, Wegbeschreibung wie immer hier:


Deine Outdoor-Plattform zur Tourensuche und Routenplanung Mehr erfahren >

Kommentare

Neela hat gesagt…
tolle Bilder :)