Rund um Wershofen (Ahr)

[007-15-16.0-87.6-1996.6]


Wenn man durch Arbeit zu Reichtum gelangen könnte, gehörten die Mühlen den Eseln.
[rumänisches Sprichwort]


Manchmal gehen mir schon die Ideen aus, in welchen Ecken ich Rundwanderungen basteln könnte.
Die Anfahrtstrecken sollten nicht zu weit sein, es sollten auch ein paar Besonderheiten auf dem Weg liegen, der Weg sollte nicht nur aus Wald bestehen etc..

Letztlich habe ich mich für eine Rundwanderung in Wershofen an der Ahr entschieden, auch wenn die Anreise fast 50 km lang war und mit Schnee zu rechnen war.
Es hat sich gelohnt.



Wir starten an einem Wanderparkplatz auf der L74 (Ecke L73) kurz vor Fuchshofen an der Ahr bei ca. minus 3 Grad Celsius.

N50 25.993
E6 51.351


Zunächst gehen wir ein kleines Stück entlang der L74 zurück, überqueren den Dreisbach und halten uns rechts in den Wald hinein.
So sind wir auch schon auf einem Teilstück des Ahrsteiges unterwegs.



Es geht zunächst durch den Wald aufwärts, wobei die Farbtupfer links und rechts des Weges die Wanderung interessanter machen.


Zwischendurch - auf dem gesamten Weg - kommen immer wieder recht steile - wenn auch kürzere - Steigungen auf uns zu, so dass ich die Tour eher als "mittel" bezeichnen möchte.



Auf diesem Weg war ausser heimischen Waldtieren noch keiner unterwegs, wie wir anhand der Spuren erkennen können.

Scheint dennoch ein vielbenutzer Weg zu sein.


Bald haben wir den Mertesnück mit einer Freifläche und somit - theoretisch - wunderbarer Weitsicht erreicht.

Schade, dass das Wetter nicht entsprechend war.
Etwa hier fing es dann auch an zu schneien.



Wenn ich schon Farben im Schnee sehe, muss der Rüde "herhalten" ;-)



Leider kommt die kleine Kamera an ihre Grenzen, aber ich denke, dass Ihr erkennen könnt, wie schön die Weitsicht hier ist.


Wir gelangen an die Eichenbacher Kapelle.
In ihr sollen sich die Holzfiguren der 14 Nothelfer, sowie ein Relief von 1626 zu sehen sein.

Uns zieht es jedoch weiter.



Als nächstes erreichen wir die ehemalige Dreisbachmühle - eine herzogliche Zwangsmühle.




Direkt hinter der ehemailgen Mühle geht es nach Überquerung des Dreisbaches direkt links auf einem Teilstück des Mühlenweges weiter.



Wie meistens sind wir auf "gesicherten" Wegen unterwegs.



Bald haben wir Wershofen erreicht und schauen seitlich auf den 1395 erstmals erwähnten Ort.


Da der Ort höher als der Großteil der Umgebung liegt, finden sich hier herrliche Weitblicke, die schon mit denen des Panoramaweges Lind vergleichbar sind.


Wir halten uns nicht an den selbstgebastelten Weg, um mehr von den Aussichten zu erhaschen.

Letztendlich gehen wir aber parallel zum Ortsrand entlang.



Wir stoßen auf die Kottenborner Kapelle am Kottenborner Kreuz ...



... um kurz danach wieder die Weitsichten zu genießen.


Leider wieder aufgrund des Schneefalls nicht zu erkennen, die grandiose Aussicht.
Da geht mir immer das Herz auf.



Es geht letztlich den Kottenborner Berg hinab, bis wir nach 16 km Wanderung wieder am Parkplatz eintreffen.







Noch eine kurze Übersicht über das Höhenprofil der Wanderung.





Fazit:

Bis auf das Wetter hat alles gepasst.
Der Aufstieg nach Wershofen war für das Auge mannigfaltig und die Waldanteile genau richtig.
Die Aussichten um Wershofen sind einfach grandios - wenn man das richtige Wetter nutzt.
Etwas eintöniger war das Teilstück zwischen der Kottenborner Kapelle und dem Abstieg zum Parkplatz - was aber insgesamt den Eindruck nicht schmälert.

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