Rund um den Aremberg

[008-15-17.0-104.6-2013.6]


Der Winter geht nicht, ohne einen Blick zurückzuwerfen.
[Sprichwort aus Finnland]

Endlich wieder Sonne bei einer Wanderung.
Dazu noch Schnee. Was will man mehr.

Herausgekommen ist heute eine Rundwanderung zwischen Eichenbach, Aremberg, Antweiler und Fuchshofen.


Wir starten etwas abenteuerlicher in Eichenbach (Landkreis Ahrweiler).
Eigentlich wollte ich auf dem Wanderparkplatz an der Kapelle oberhalb starten, habe mich aber auf diesem aufgrund des vielen Schnees festgefahren.

Gut, dass ich Automatik fahre, auf "D" stellen und somit selber schieben konnte.
Rechtszeitig wieder - bei Grip - auf den Fahrersitz gesprungen und noch einmal weg gekommen. ;-)

Also doch wieder unterhalb geparkt.




Oben ist die Kapelle zu erkennen.
Zu Beginn der Wanderung zeigt das Thermometer minus 8,5 Grad an.



Es geht zunächst am Rand der K5 den Weg hinauf nach Aremberg.



Recht schnell geht es jedoch links in den Wald hinein.
Der Schnee liegt doch etwas höher und es wird etwas anstrengender.


In der Ferne liegt Wershofen.

Dort waren wir erst letzten Sonntag wandern gewesen.



Doch zunächst folgen wir dem Ahrsteig, der im Winter etwas "unordentlich" in diesem Teilstück daher kommt. ;-)
Der Rüde hat Spaß.



Etwa 100 Meter rechts des Ahrsteiges liegt die Burg Aremberg.



Schon sehen wir die Reste vor uns auftauchen.





Schon stehen wir an den Resten der mittelalterlichen Höhenburg, die in 1166 erstmalig erwähnt wurde. 


Im Jahre 1854 wurde auf dem Gelände der einstigen Burg ein Aussichtsturm errichtet, der  aus Steinen der einstigen Burganlage besteht. Als Aussichtsturm kann er auf Grund des Baumwuchses bereits seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt werden. Ebenso besteht das früher darin befindliche Museum nicht mehr. Der Turm ist heute verschlossen (Quelle).



Wir gehen nicht zum Ahrsteig zurück, sondern folgen dem Rundweg um die Burg im Gegenuhrzeigersinn. Es handelt sich um den ausgeschilderten Rundweg, der jedoch wieder auf den Ahrsteig stößt.

Hier schauen wir auf den Ort Aremberg hinab,



Es geht ein kleines Stück durch Aremberg hindurch und hinab - mit einer fantastischen Weitsicht - hier leider zu diesig für die Kamera.



Wir verlassen den Ahrsteig kurz hinter dem Strother Heiligenhäuschen.


Zwischendurch immer wieder Weitsichten, bzw. ...



... schöne Aussichten.


Der Weg führt uns jetzt hinab nach Antweiler.
In Antweiler befand sich bereits in der Zeit der Merowinger eine Siedlung. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 975, als der Trierer Archidiakon Wicfried der Abtei St. Maximin in Trier verschiedene Ländereien zusprach, die an „Amentwilere“ (Antweiler) und „Musca“ oder „Musche“ (Müsch) angrenzten.



Wir wechseln die Straßenseite und gehen über die vor uns liegende Brücke über die Ahr.



So geht es nach Überquerung der Ahr links weiter.
Wir befinden uns jetzt auf dem Ahrtalweg.






Eine kleine Wasserkaskade erfreut uns, da hier einige Eiszapfen zu erkennen sind.


Mangels einer vorherigen Möglichkeit folgen wir dem Ahrtalweg bis nach Fuchshofen.
Dort queren wir über die Brücke die Ahr und gehen wieder ein kleines Stück auf dem Bürgersteig zurück.


Das jedoch nicht lang, da ein Waldweg nach rechts abzweigt und uns in die Nähe der K5 führen wird.


Es geht parallel - oberhalb der K5 - auf einem scheinbar zuwachsenden Weg weiter.
Recht viele Bäume sind abgeknickt, so dass wir vorsichtiger unterwegs sind, zumal Geröll auf dem Boden das Vorwärtskommen im Schnee etwas erschwert.



Bald jedoch sind wir am Mertesnück angekommen; von hier aus haben wir letzten Sonntag im Schneetreiben nicht viel gesehen.


Der Weg führt uns jetzt zur Eichenbacher Kapelle, an der wir eigentlich parken wollten.

So geht es noch das kleine Stück hinab zum Fahrzeug.






Fazit:

Eine schöne, ruhigere Tour - wenn auch ohne viele Besonderheiten.
Aber die Sonne, der Schnee: es hat gepasst und Spaß gemacht.


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