Ausflug Zoo Neuwied


Das heutige schöne Wetter wurde erneut für einen Ausflug genutzt.

Diesmal ging es in den Zoo Neuwied.

Nunmehr liegt mir auch die Genehmigung zur Veröffentlichung der Bilder vor, wofür ich mich herzlich bedanke.

Es gibt natürlich viel mehr zu sehen, als was von mir fotografiert wurde.
Das ist auch gut so, dann habt Ihr bei Eurem Besuch noch einiges selbst zu entdecken.



Wir stehen gegen 11:00 Uhr am neu gestalteten Haupteingang, der durch Sponsoring verwirklicht werden konnte.

Wir zahlen gerne die 10,- € Eintritt pro Person und gelangen dann in den Innenbereich hinein.

Wir folgen dem ausgeschilderten Rundweg nach rechts und befinden uns zunächst bei den Hühnervögeln und Papageien.

So treffen wir zum einen auf diesen Nachtreiher. Nachtreiher sind in Deutschland vom Aussterben bedroht (Rote Liste, Kat. 1).


Neben weiteren Vogelarten findet sich hier auch die Blaustirnamazone.

Blaustirnamazonen sind in der Lage, die menschliche Stimme nachzuahmen.




Wir sind nun am Streichelzoo angelangt und werden vom Modell schon erwartet ;-)











Der Rundweg führt im weiteren Verlauf in die Höhe.










So kommen wir an Emus vorbei, die zwischen 160 bis 190 cm groß und zwischen 30 und 45 Kg schwer werden können.





Das Wetter spielt mit und wir erlangen durch die witterungsbedingt noch kahlen Bäume schöne Blicke in das Tal hinein.


Als nächstes erblicken wir den Goldfasan.

Im alten China kennzeichnete der Goldfasan als Insignie eine Kaiserin und bei den Zivilbeamten bezeichnete er als Abzeichen eine bestimmte Rangstufe. Allgemein galt der Fasan als Symbol für Wohlstand, Glück und Schönheit.


Ein weiterer Greifvogel, ein Turmfalke.

Die ältesten frei lebenden Turmfalken, deren Alter man anhand ihrer Beringung nachweisen konnte, erreichten ein Alter von 18 Jahren.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Jungvogel sein erstes Lebensjahr überlebt, liegt jedoch nur bei etwa 50 Prozent.


Als nächstes schauen wir uns den Bartkauz an.

Sein deutscher Name leitet sich von einer schwarzen Gefiederregion unter dem Schnabel ab, die wie ein kleiner Bart aussieht. In vielen anderen europäischen Sprachen wird der Bartkauz nach seinem europäischen Verbreitungsgebiet Lapplandeule genannt.





Auch an die jüngeren Besucher wurde gedacht, so finden sich einige Mitmachstationen oder auch Hinweistafeln.




Es geht jetzt hinab zur Waldhütte.


Auf einem Ast findet sich ein junger Roter Panda namens Jaques, der etwa ein Jahr alt ist und seit Juni 2014 dem neun Jahre alten Weibchen Chima Gesellschaft leistet.


Gegenüber befinden sich die Gänsegeier.

Die Körperlänge von diesern Geiern beträgt 93 bis 110 cm, die Spannweite 234 bis 269 cm. Die Tiere wiegen 6,2 bis 11,3 kg.



Unser Weg führt uns in das zweigeschossige Menschenaffenhaus ...


... in welchem auch das Exotarium untergebracht ist.

Dort fällt uns zunächst eine Gelbe Anakonda auf.
Die Körperlänge solcher Schlangen beträgt in der Regen 2,50 m bis 3 m.


Grüne Wasseragame.

Da sie sich gewöhnlich auf Ästen über Gewässern sonnen, lassen sie sich selbst bei kleineren Anzeichen einer Gefahr aus zum Teil großen Höhen ins Wasser fallen, was eine rasche Flucht ermöglicht.


In einer anderen Behausung findet sich eine Babcock's Pantherschildkröte (ostafrikanische Pantherschildkröte), die ihren Namen zu Ehren des US-Amerikaners H.-L. Babcock erhielt.



Wir schauen uns jetzt noch die Löwen an.


Hier die Dame des Hauses.

Nach dem Tiger ist der Löwe die zweitgrößte Katze und damit das größte Landraubtier Afrikas.


Ein Löwenmännchen hat eine Kopfrumpflänge von 170 bis 250 Zentimetern, eine Schulterhöhe von bis zu 123 Zentimetern und eine Schwanzlänge von rund einem Meter. Ausgewachsene männliche Tiere kommen auf ein durchschnittliches Körpergewicht von 190 Kilogramm. 



Zuletzt begeistert uns noch ein Sibirischer Tiger.

Der Wildbestand beläuft sich heute auf weniger als 500 Tiere.






Fazit:

Der Besuch hat wirklich Spaß gemacht, der Rundweg ist gelungen.
Die Kamera glühte. Ich empfehle ein Objektiv mit entsprechend großer Brennweite.
Viele Bilder wurden durch - verständlicherweise aufgestellte - Zäune fotografiert.

Ein Blick auf die Homepage des Zoos (u. a. Fütterungszeiten) und auch der Facebookseite gilt es hier ebenfalls zu erwähnen.

Kommentare

Gabi hat gesagt…
da bin ich aber auf die nächsten Bilde gespannt :)
MIchael Blahm hat gesagt…
ein schöner Bericht. Eine Bekannte von mir wohnt in der Nähe, sie hat lange in Kenia gelebt. Nun geht sie des Öfteren in den Zoo um einige der Tiiere zu sehen, die sie früher in Kenia bewundert hat. Macht weiter so