Teufelsley Hönningen

[003-15-15.2-32.4-1941.4]


Die Wahrheit läßt den Teufel erröten.
[Zitat: William Shakespeare]

Zweistellige Temperaturen, allerdings Sturmwarnungen.
Da überlegt man dann doch, ob man eher auf freier Fläche weggeblasen werden möchte oder mehr Obacht im Wald geben muss.

Ich habe mich heute für letzteres entschieden und habe eine zuvor kreierte Rundwanderung mit dem Teilziel Teufelsley erwandert.





Den Startpunkt lege ich auf den Parkplatz an der Endhaltestelle der Ahrtalbahn in Brück an der B257.




Und schon geht es über Bahnschotter weiter ...



... wobei wir alsbald auch die recht viel (matschiges) Wasser führende Ahr überqueren.




Zunächst geht es auf dem Ahrtalweg zwischen Brück und Hönningen entlang.


Mir gefallen die unterwegs aufgestellten Skulpturen, wie hier die Darstellung der Ahrtalbahn.
Das macht das Ganze schon sehr interessant.


Nach etwa vier Kilometern gelangen wir an einen Wanderparkplatz in der Nähe der Hönninger Kirche, überqueren die Bundesstraße über die Brücke und gehen ein kurzes Stück in den Ort hinein.


Wie nicht anders erwartet, geht es nunmehr stetig aufwärts.
Und dies, bis wir fast an der Teufelsley ankommen.



Zwischendurch eine kleine Auflockerung am Wegesrand.
Es geht nun ein längeres Stück durch den Wald und wir können nur durch das - jahreszeitlich bedingt - kahle Geäst in die Ferne schauen.








Nach einiger Zeit öffnet sich der Wald dann und wir haben endlich wieder Weitsicht, die wir gerne genießen und für ein Panoramafoto nutzen.





Wir sind fast schon an der Ommelsbachstraße angelangt und bei dieser Aussicht geht uns schon einmal das Herz auf.




Es geht nun weiter zur Felsformation der Teufelsley ...




... die wir nun nach etwas mehr als acht Kilometer Wanderung erreicht haben.



Die Teufelsley besteht aus dem größten zusammenhängenden Quarzitblock Europas.


Gottfried Kinkel bemerkt zur Teufelsley unter anderem: „Dieses höchst phantastische Gestein erhebt sich auf einem schmalen Berggrat, so dass es das Ansehen hat, als ob durch einen furchtbaren Stoß von Osten her die Masse zertrümmert worden wäre. Ohne Zweifel beruht (...) die Sage von dem Schlosse, das hier der Teufel im Trotz gegen Gott himmelhoch aufgerichtet habe (Quelle).

Diesmal, wie immer, ist's denn dem Teufel schlecht geraten: Sein halbfertiges Schloss zerschmiß ein einziger Stoß der Gotteshand, und wirklich macht der Fels den Eindruck einer zyklopischen Burgruine.“ Von einer möglichen Burg auf der Teufelsley gibt es jedoch keinerlei historische Nachrichten oder gar Baureste (Quelle wie vor).



Es geht nun weiter in Richtung Ahrbrück am Katzberg vorbei.





In ein paar Serpentinen führt uns der Weg hinab nach Ahrbrück ...



... und auf der anderen Seite - wie kann es anders sein - recht steil hinauf.


Wir gelangen so an die Gedenkstätte der Hexenverbrennung, die wir bei einer anderen Wanderung schon gesehen hatten (Rund um Pützfeld; dort auch Text zur Gedenkstätte).




Es geht nun noch über den Mühlenberg mit teils schroffen Felsen ...




... aber auch schönen Aussichten, wie hier in das Ahrtal hinein in Richtung Hönningen.





Wir erreichen die Kapelle in Brück ...



... und werfen noch einen Blick hinab, bis wir nach kurzer Strecke wieder am Parkplatz angekommen sind.







Fazit:

Genau die richtige Wanderung gewesen. Etwas anstrengender, aber zu schaffen.
Schon ein höherer Waldanteil, aber auch schöne Aussichten.
Könnte auch Euch gefallen.


Link:

Besonders möchte ich hier auch auf den besonderen Bericht vom Schlenderer in seinem Blog hinweisen: "Nichts bleibt, wie es war.


Wanderkarte, Track, etc. wie immer hier:


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Kommentare

Anonym hat gesagt…
Bin wieder einmal auf Ihrer Seite gelandet. Ihre Wanderungen sind sogar als virtuelle Wanderungen interessant. Ich erinnere mich gut an die Teufelsley und die grandiose Aussicht von dort nach Westen über Hügel und Täler. Wünsche Ihnen und ihrem treuem Hund(en) noch viele weitere schönen Erkundungen durch Natur und Welt.
Mungo Mungenast hat gesagt…
Ich danke Ihnen für die Wünsche!