Zwischen Hilberath und Burg Vischel

[001-15-10.3-10.3-1919.3]


Natur spricht laut in Wort und Schrift,
Du mußt nur Windeswehen
Und Duft und Klang und Wald und Trift
Und Fels und Meer verstehen.
[Zitat: Hermann Rollett]


Die erste Wanderung im neuen Jahr. Ok. Etwas spät und auch noch im Regen bzw. später Schnee.
Aber extremere Zahnschmerzen ließen vorher keine Aktivität zu.

So wurde heute wenigstens eine ausschließliche Waldrunde absolviert, die im Grunde genommen nicht wirklich Besonderheiten aufgewiesen hat.

Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.





Wir starten in Hilberath direkt am Wanderparkplatz "Tor zur Eifel", ohne eigentlich zu wissen, wo wir langgehen werden.



Ich überlege, vielleicht auch nur die knapp sechs Kilometer lange Rundstrecke A1 zu gehen und folge dieser Rundstrecke auch noch bis zur Aussicht.






Es tröpfelt leicht, hält sich aber noch in Grenzen. Etwas durch das Blattwerk geschützt, hole ich die Kamera hervor und schieße wieder einmal ein Panoramabild.




 



Spontan geht es dann aber doch rechts in den Wald hinein.
Am Ende der Wanderung werden wir alle bis zu den Ohren mit Matsch bekleckert sein.


Wer jetzt besondere Bilder erwartet, wir eher enttäuscht sein.
Es folgt im Grunde genommen nur das Motiv "Hunde im Wald" in diversen Variationen ;-)


Hier geht es durch ein Tiergatter.
Zum Glück sind die Gitter dermassen mit Matsch befüllt, dass die Hunde mit ihren Pfoten hier gefahrlos gehen können.
Sonst hätten wir drehen müssen.


Es geht in grobe Richtung Kalenborn, vorher jedoch wieder hinab zum Vischelbach.
Etwas später gelangen wir erneut an ein Gatter, welches diesmal jedoch mit einem Drehkreuz versehen ist. Und ja: der Rüde ist sehr (!) dreckig inzwischen.



Wir haben den Vischelbach erreicht und nun geht es hoch nach Vischel und somit auch zur "Burg Vischel".




So kommen wir zuerst an dem dortigen Friedhof vorbei ...



... und wenig später an diesem Kreuz.


Als letztes führt uns der Weg an der Burg Vischel selbst vorbei.
Das heutige Schloss Vischel geht möglicherweise auf eine Wasserburg aus dem 9. Jahrhundert zurück.


Alsbald wechseln wir wieder auf nunmehr schmalen Pfaden zwischen Vischel und Hilberath zurück.
Auch wenn hier ebenfalls keine Besonderheiten zu erwarten waren, machten diese Pfade wiederum Spaß.



Zwischenzeitlich hatte es auch wieder begonnen zu schneien, obwohl dieser Schnee doch noch sehr nass war.
In der Ferne sieht man auch wieder die Aussicht, an welcher das Panoramabild entstanden ist.





Fazit:

Eher kein Weg, den ich noch ein zweites Mal gehen würde, da er einfach zu wenig für das Auge geboten hat.
Dafür hat er uns wenigstens vor Feuchtigkeit von oben bewahrt.


Wegekarte, Track etc. wie immer hier:


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