Deutsches Museum Bonn


Auch an diesem Sonntag stand der Besuch eines Museums auf dem Plan.

Wir hatten uns für das Deutsche Museum in Bonn entschieden, welches in Plittersdorf zu finden ist und an welchem ich beruflich ungezählte Male vorbei gekommen bin.
Umso schöner, dass es dann heute endlich mit einem Besuch funktioniert hat.

Ich bedanke mich für die positive und schnelle Antwort auf meine Anfrage zur Veröffentlichung der gefertigten Bilder.

Kursive Textpassagen sind der Webseite des Museums als Quelle entnommen.
Der entsprechende Text muss nicht zum Bild passen.

Deutsches Museum Bonn - Ahrstraße 45 in 53175 Bonn



Das Deutsche Museum Bonn hat einen ungewöhnlichen, aber spannenden Weg gewählt, um das umfangreiche Gebiet »Forschung und Technik in Deutschland nach 1945« übersichtlich darzustellen.





 

Hier werden die zentralen Inhalte der Entwicklung der letzten sechs Jahrzehnte exemplarisch gezeigt. Etwa 100 Exponate aus allen Disziplinen – Physik, Chemie, Biologie, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Ökologie – verteilen sich dabei auf fünf Ausstellungsbereiche.


Das Deutsche Museum Bonn hat sie und stellt sie aus: Airbag, Fischer-Dübel, Ionenkäfig, Atomuhr und Mixturtrautonium. Diese und weitere rund 100 technische und naturwissenschaftliche Höhepunkte aus zeitgenössischer Forschung und Technik in Deutschland gibt es hier zu sehen.


Die Themenbereiche der Ausstellung lauten:
- Elementares: Grundlagenforschung
- Zwischen Himmel und Hölle
- Tradition - Vision
- EisBrechen
- Grenzgänger


Der Ausstellungsbereich »Elementares« erläutert die Bedeutung der Grundlagenforschung und zeigt mögliche Anwendungen. Dazu gehören Beispiele aus Physik, Chemie, Biologie, aber auch aus der Musik.


Der Bereich »Zwischen Himmel und Hölle« geht auf umstrittene Themen aus Forschung und Technik sowie auf alternative Lösungen ein. Beispiele aus der Energie- und Umweltforschung zeigen Bemühungen, negative Technikfolgen durch neue Entwicklungen zu vermeiden.


Der Bereich »Tradition-Vision« stellt wirtschaftlich erfolgreiche Technologien vor und fragt nach Entwicklungen von morgen. Epochemachende Erfindungen sind hier zu sehen, aber auch Exponate der zukunftsweisenden Biowissenschaften. 



Der Bereich »Grenzgänger« zeigt Beispiele fachübergreifender Forschung und internationaler Zusammenarbeit.

Die besondere politische Situation nach 1945 behandelt der Bereich »Eisbrechen«. Das Verhältnis der beiden deutschen Staaten spiegelt sich in Raumfahrt, Polarforschung und Rüstungsindustrie wider. Zahlreiche Exportschlager wie Praktica-Kameras kamen aus Dresdner in den Westen. Sechs Episoden widmen sich diesem Wettbewerb der konkurrierenden Systeme. 



Die Dauerausstellung 2014 nennt sich "Einstein-Wellen-mobil".

In der Allgemeinen Relativitätstheorie werden Raum und Zeit, zusammengefasst zur »Raumzeit«, durch die Gravitation verändert. Dabei bewirkt jede beschleunigte Bewegung von Materie oder Energie Gravitationswellen. Allerdings erzeugen nur große Objekte im Weltall, wie Sternexplosionen, schwarze Löcher oder der Urknall messbare Gravitationswellen. 


Die Sonderausstellung stellt die Ideen und Instrumente der Gravitationswellen-Jäger vor.
Anschauliche Modelle, interaktive Demonstrationen und Medienstationen machen die Phänomene der Relativitätstheorie wie auch der Gravitationswellen erlebbar. 



Mitmachstationen wie zur Interferometrie, Nicht-Euklidischen Geometrie, Laserzielen sowie eine relativistische Fahrradtour mit 99% Lichtgeschwindigkeit sorgen dafür, dass auch der Spaß nicht zu kurz kommt.  



Das Museum in Bonn ist eine Außenstelle des Deutschen Museums in München. Es wurde 1995 auf Anregung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft im Wissenschaftszentrum Bonn eröffnet.





 
Auf dem Rückweg ging es übrigens noch zum Spanier nach Poppelsdorf (La Loca).
Unbedingt zu empfehlen. So lecker, reichhaltig und freundlich sucht seinesgleichen.

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