Ausflug LVR Landesmuseum Bonn


Heute stand wieder ein Besuch eines Museums an.
Diesmal waren wir mit Freunden im Landesmuseum Bonn.

Die Texte sind entweder der Homepage des Museum  (LVR) selbst oder aus Wikipedia  (W) entnommen und kursiv dargestellt.
Der Text steht nicht immer in Zusammenhang mit dem gezeigten Bild.




W: Das Rheinische Landesmuseum Bonn (derzeitige Eigenbenennung LVR-Landes Museum Bonn. Rheinisches Landesmuseum für Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte) des Landschaftsverbandes Rheinland gehört zu den ältesten Museen Deutschlands und stellt das zentrale archäologische, kunst- und kulturhistorische Museum zur Geschichte der Rheinlande dar.

W: Am 4. Januar 1820 wurde der Vorläufer des Museums als „Antiquitäten-Museum“ durch Erlass des preußischen Staatskanzlers Karl August von Hardenberg gegründet. Die Gründung des eigentlichen „Provinzialmuseums“ fand 1874 unter anderem durch Ernst aus'm Weerth und Hermann Schaaffhausen statt.


W: "Highlights" in der Dauerausstellung des Museums sind u. a. die späteiszeitlichen Oberkasseler Menschen 12.000 Jahre v. Chr..


LVR: Vor 100 Jahren machten Steinbrucharbeiter in Oberkassel bei Bonn eine sensationelle Entdeckung: ein 14.000 Jahre altes Doppelgrab aus der späten Eiszeit mit einer 25-jährigen Frau und einem etwa 35-45-jährigen Mann- die zweitältesten anatomisch modernen Menschen Deutschlands.

W: Mit ihnen wurde einer der ältesten Haushunde der Menschheitsgeschichte beigesetzt. Zusätzlich gab man ihnen aus Geweih und Knochen gefertigte Kunstobjekte mit ins Grab. Zum 100-jährigen Jubiläum der Entdeckung wurden diese einzigartigen Funde durch ein internationales Team von 30 Wissenschaftlern mit den Methoden des 21. Jahrhunderts erforscht.

LVR: Um das Leben und die Umwelt unserer Vorfahren derart detailliert ergründen zu können, sind interdisziplinäre Ansätze sowie modernste archäologische und naturwissenschaftliche Forschungsmethoden unabdingbar – in der Ausstellung Eiszeitjäger werden diese anschaulich und verständlich erläutert.



Originale Skelettreste des Neandertalers (homo neanderthalensis, über 42.000 Jahre alt.


W: Die Dauerausstellung des Museums ist nach folgenden Themen gruppiert: Geheimnissen auf der Spur, Von den Göttern zu Gott, Szene Rheinland, Vom Überleben zum schöner Leben, Macht und Mächte, Das Rheinland und die Welt und Von der Ur- zur Stadtlandschaft. 


W:  Dabei werden – unabhängig vom chronologischen Zusammenhang – Meisterwerke der Kunst neben einfachen Gebrauchs-gegenständen präsentiert und sakrale Werke in der Nachbarschaft von Alltagsgeräten. Das Museum ist zudem im Besitz einer Grafik und Fotosammlung sowie eines Münzkabinetts. 

W: Im »Steinzeitbereich« wird neben dem Originalskelett des Neandertalers eine der besten vorgeschichtlichen Sammlungen Europas präsentiert. Die Zusammenstellung der Exponate zeigt die Evolution des Menschen von der Entwicklung des aufrechten Gangs über die Sesshaftwerdung bis zu den Kelten auf dem Sprung zur Hochkultur.

LVR: Eiszeitjäger, Leben im Paradies

23. Oktober 2014 - 28. Juni 2015

Europa vor 15.000 Jahren



LVR: Der originalgetreue Nachbau eines großen eiszeitlichen Wohnzeltes zeigt, wie die Eiszeitjäger gewohnt haben. Lebensbilder illustrieren längst vergangene Landschaften und Tierwelten. Objekte zum Anfassen erlauben haut-nahes Erleben und machen Lust auf unsere späteiszeitliche Entdeckungstour.

LVR: Das LVR-LandesMuseum stellt aufgrund seiner herausragenden Sammlung als einziges kulturgeschichtliches Museum im Rheinland die Entwicklung der Region von ihren Anfängen bis zur Gegenwart dar. Den Besucher erwartet in der Dauerausstellung eine erlebnisreiche Zeitreise von der Steinzeit bis in die Gegenwart. 

LVR: Die Römer integrierten die Gottheiten der unterworfenen Völker in ihren Götterhimmel, so auch die einheimischen Matronen als Göttinnen der Fruchtbarkeit, der Fülle und des guten Gelingens. Frühe Zeugnisse des christlichen Glaubens sind der Grabstein des Ursicinus (Bonn) aus der Zeit um 400 oder der Sarmanna (Gondorf) aus der zweiten Hälfte des 4. oder dem Anfang des 5. Jahrhunderts.

LVR: Die Naturreligionen, die Vielfalt der Götter in der Antike, der eine Gott der Juden und der Christen, die Heiligenverehrung, Tod und Jenseits und das Ringen um den christlichen Glauben haben ihre Spuren im Rheinland hinterlassen. Die Römer integrierten die Gottheiten der unterworfenen Völker und ihren Götterhimmel.
LVR: Was bedeutete „Lebensqualität“ für die Menschen durch die Zeiten und wie versuchten sie sie zu erlangen ? Der Zugang zu Frischwasser war eine Grundvoraussetzung für das Überleben der sesshaft gewordenen Menschen. Der Brunnen von Erkelenz-Kückhoven, der größte jungsteinzeitliche Holzbrunnen der Welt, diente den Menschen vor mehr als 7.300 Jahren in der sogenannten Bandkeramiker-Zeit zur bequemen Versorgung mit Wasser.

LVR: Seltene Stücke wie der silberne, wohl aus dem römischen Kaiserhaus stammende „Hochzeitsbecher“ aus Xanten zeigen den Wunsch nach einer luxuriösen Umgebung.
Die Funde aus der Niederungsburg bei Haus Meer zeigen, wie die Menschen im Frühen Mittelalter auf einem kleinen Adelssitz lebten und arbeiteten.

LVR: Wie hat sich die Landschaft im Rheinland von der letzten Eiszeit bis heute gewandelt? Beile und Äxte stehen für den ersten tiefgreifenden Eingriff des Menschen in die rheinische Urlandschaft vor über 7.000 Jahren. Erstmals werden im großen Umfang Wälder abgeholzt und agrarische Anbauflächen erschlossen und Viehzucht betrieben.


LVR: Mit der Renaissance veränderte sich der Blick des Menschen auf die Natur. Sie wird eigenständiger Gegenstand der geistigen und damit auch künstlerischen Betrachtung. Ein völlig neues Verständnis des Menschen von seiner Umwelt wird hier fassbar. In immer wieder neuen Bildsprachen widmen sich Künstlerinnen und Künstler seit dieser Zeit dem Thema Landschaft. 



Ford Fiesta einmal anders ...




Bilder in 3D schauen.



Bestimmt schon mehr als 100 Mal an dem Museum vorbeigefahren und nie bemerkt, wie groß das Gebäude doch tatsächlich ist.


Man sollte auf jeden Fall genügend Zeit einplanen, zumal die Ausstellungen über mehrere Etagen gehen und durch viele Räumlichkeiten geht.



Insofern hat sich der Eintrittspreis für 8,- € pro Person wirklich gelohnt.



Auch das Fotografieren kommt nicht zu kurz (eine Erlaubnis ist gegeben).



Sicherlich lässt sich bei nur einem Besuch nicht alles erahnen, so dass genügend Zeit mitgebracht werden sollte.



Einen Überblick der Sonderausstellungen, aber auch sonstiger - recht vielfältiger - Aktionen lassen sich der Homepage entnehmen.



Aussenansicht.











Fazit:

Ein wirklich lohnender - weil interessanter - Besuch, der auch für Kinder geeignet ist.
Eine Parkgarage befindet sich direkt auf dem Gelände linksseitig, der Preis wird bei Besuch des Museums verringert.

Kommentare

Britta Christiansen hat gesagt…
Liest sich auf jeden Fall sehr interessant. Für die Kinder wäre es eventuell auch was
Mungo Mungenast hat gesagt…
Waren mit Freunden und deren Kind dort gewesen. Es gibt auch einige "Mitmachstationen". Ihm hatte es gefallen.

LG