Schneewacholder in der Hohen Eifel

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Wie Schnee, so schmilzt der Tag.
[Zitat: Titus Plautus]

Der Schnee bei uns hatte begonnen zu schmelzen. Noch nicht einmal die Fahrzeugscheiben waren zugefroren.
Um aber wenigstens noch eine Schneewanderung zu gehen, habe ich mich für eine Wanderung in der Hohen Eifel entschieden.

Es wurde eine Mischung aus den Traumpfaden Bergheideweg und Wacholderweg, sowie aus anderen Wanderwegen.
Und es wurden doch eine Menge Bilder.  ;-)





Wir starten und beginnen die Rundwanderung direkt vom Startpunkt des Traumpfades Bergheidenweg an der L10 am Raßberg.
Gegen etwa 09:30 Uhr sind erst zwei weitere Fahrzeuge auf dem großen Parkplatz zu verzeichnen.



Kaum haben wir die Füße und Pfoten in den Schnee gesetzt, beginnt es auch wieder leicht zu schneien.



Die erste Etappe unserer Wanderung orientieren wir uns an den Wegekennzeichen des Traumpfades hin zu den Wacholderweiden Heidbüchel.




Noch kommen wir recht gut durch den Schnee.




Schon bald haben wir den Heidbüchel erreicht und orientieren uns im Schnee an den Spuren vor uns.
Der Weg ist nicht zu erkennen.



Zum Sitzen an der höchsten Stelle des Heidbüchels ist es mir dann aber doch zu ungemütlich.



Also geht es weiter - zumal wir ja auch gerade erst gestartet sind.



Nachdem wir den Heidbüchel hinabgegangen sind, verlassen wir jedoch den Traumpfad Bergheidenweg nach rechts in eine Schleife um den Heidbüchel selbst.



Über diesen Waldweg wollen wir den recht nah liegenden Traumpfad Wacholderweg erreichen.




Doch zunächst erreichen wir diesen Aussichtpunkt oberhalb von Arft selbst.



Nach dem kurzen Verweilen geht es weiter, bis wir an dieser Stelle auf den Wacholderweg stoßen und ihm folgen.




So geht es in Richtung des Büschberges.




Erneut eine malerische Bank.
Es wirkte wie eine Miniaturlandschaft auf uns.




Schnell haben wir ihn erreicht: den Heidegarten Büschberg.



Wir gehen kurz in den Garten hinauf und bewundern die Aussicht.



Natürlich muss auch wieder ein "Beweisfoto" her ;-)


Es geht wieder hinab auf den Wacholderweg.
Während dieser nach kurzer Zeit nach rechts führt, gehen wir jedoch geradeaus weiter.

Das Gehen im Schnee wird nun schwieriger, zumal auch einige Bäume querlagen.


Wir gehen hinab in das Nettetal und vorbei an den Nettehöfen.

So gelangen wir wieder auf den Bergheidenweg.



Während wir die Nette dank dieser Brücke hier noch trocken überqueren können ...



... wird es kurze Zeit später schwieriger.
Der Selbach trägt viel Wasser, das in die Nette fließt.
Dank der wasserdichten Wanderstiefel kommen wir trockenen Fußes hinüber.

 
Der Bergheidenweg führt an der Stelle auf dem oberen Bild nach links, wir entscheiden uns jedoch, weiter entlang der Nette zu wandern.

Später schrauben wir uns dann in die Höhe.




So gelangen wir erneut auf den Bergheidenweg und gehen ihn in Richtung der L10.
Nach Überquerung halten wir uns nur für ein kurzes Stück links und verlassen an der ersten Möglichkeit den Bergheidenweg nach rechts.


So laufen wir unterhalb des Dr.-Menke-Parkes in einer Schleife entlang, die uns jedoch wieder auf den Bergheidenweg führen wird.

In der Ferne ist die Nürburg zu erahnen.





Wir sind kurz vor der zweiten Überquerung der L10.



Es geht nun noch um den Raßberg herum und schon sind wir wieder am Wanderparkplatz angelangt, der nun jedoch bis auf den letzten Platz belegt ist.
Es lohnt sich also, möglichst früh am Ort zu sein.






Fazit:

Das hat eine Menge Spaß gemacht, auch wenn es aufgrund des tiefen Schnees an einigen Stellen beschwerlicher zu gehen war. Nee. Für mich. Balou schien das nicht zu interessieren.
Das war eine gute Entscheidung, diese selbstgebastelte Route zu erwandern.


Link:

Ferienwohnung Haus am Raßberg (betrieben durch einen weiteren Wanderteufel und Hundeliebhaber, direkt in Arft gelegen und auch für Hundebesitzer zu empfehlen).


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Kommentare

Wander Hund hat gesagt…
Hallo Mungo,
schade dass das Wetter nicht besser war, aber der Schnee war noch okay so, fand ich.
Du hast da eine sehr interessante Runde zusammengestellt und wenn Du wüsstest.......du bist ca. 100 Meter an meinem Haus vorbeigeschlendert. Zumindest das Grundstück hast du sehen können (wenn man weiss wo).
Das nächste mal guckste aber mal vorbei auf eine Tasse Kaffee....dat versprichste mir inne Pfote gell?! So von Hundefreund zu Hundefreund ;-)
Ganz ganz lieben und herzlichen Dank für die Aufnahme unserer Ferienwohnung in Deinem Bericht. Hat uns sehr gefreut.
Gruß
Volker alias WanderHund alias Haus am Raßberg ;-)
Mungo Mungenast hat gesagt…
Hätte ich glatt gemacht, wollte aber an Deinem Geburtstag nicht stören.