Landskrone, Galgenplatz und Waldkapelle

[0076-14-15.8-907.4-1823.5]

Ein witziger Kopf nannte den Galgen sehr bezeichnend einen Feldprediger.
[Quelle: Fliegenden Blätter]

Schon wieder ein grau verhangener Tag. Nebel, der sich einfach nicht lichten will.

Irgendwie hat mich dieses Wetter heute auch beim Wandern so gestört, so dass ich nur mit viel Willen meine ausgearbeitete Route beendet habe.
Sehr schade für die Rundwanderung, die besseres Wetter verdienen würde und viele Aussichten in sich birgt.

Eine ähnliche Rundwanderung mit dem Streckenpunkt "Landskrone" gibt es hier.




Wir parken oberhalb von Kirchdaun an der Zufahrt zum Golfplatz.

Nein, das ist nicht mein Auto dort ;-)



Wohlwissend, dass mir heute eher nicht viele Motive vergönnt sein werden, halte ich die Kamera auf so ziemlich alles, was anders ist ;-)


Zunächst geht es parallel zur Ortsdurchfahrt Kirchdaun oberhalb auf den recht matschigen Wegen entlang, wobei wir auf einem klitzekleinen Teilstück der "Apollinarisschleife" unterwegs sind.




In der Ferne ist die Autobahnbrücke der BAB 61 zu erkennen.



Mit einem Schlenker nähern wir uns unaufhörlich der Landskrone.




Wobei wir auf dem Jakobsweg des Eifelvereines unterwegs sind.



 Selbst die Bäume tragen Trauer.


Wenigstens finden sich Motive, die auf den Sensor gebannt werden wollen.



Wie immer sind wir auf diesem Wegstück auf einer Vielzahl von Wanderwegen unterwegs.



Hier stehen wir "Am Galgen", einem Gerichtssitz von Druiden während der keltischen Zeit.



Und nun geht es über Serpentinen hinauf zur Burgruine.




Der Eingang ist schnell erreicht.


Die Burgruine Landskrone wurde 1206 erbaut.
Ok. Nicht die Ruine, sondern die Burg.
Der Basaltkegel, auf dem sie erbaut wurde, diente bereits als Thingstätte.




Es ist nicht mehr viel vorhanden.



Der Ausblick kann uns heute leider nicht begeistern.



Mit einem Blick in die "Tiefe" geht es wieder weiter auf unserem eigens gewählten Weg.




Ausblicke finden wir zu Hauf.




Wir nähern uns nun auf einem Teilstück des Rotweinwanderweges dem Ort Lohrsdorf.


Wir haben inzwischen Lohrdorf durchquert und befinden uns erneut auf dem Rotweinwanderweg in Richtung Bad Bodendorf.


Wir wünschen uns Sonne ...

Auf diversen Karten haben wir eine Markierung für eine "archäologische Fundstätte" römischen Ursprungs auf dem Lohrsdorfer Kopf gesehen und passen unsere Wanderung an.

Hier wäre sie also. Ihr seht nichts. Dann sehen wir das Gleiche. Kein Hinweis. Nichts. Das ist ärgerlich.



So führt uns der Weg hinab auf den Rotweinwanderweg ...


... den wir jedoch nach kurzer Zeit wiederum verlassen und dem Hinweisschild zur Waldkapelle in 300 Metern Entfernung folgen.



Wie immer bei solchen Gelegenheiten "stelle" ich Balou vor und hoffe auf noch viele Jahre mit ihm.



Ein letzter Blick in die offene Kapelle hinein.


Und es geht weiter, wobei wir nach einiger Zeit links über eine asphaltierte Straße hinauf zu den Höfen oberhalb von Remagen laufen werden.
Ein letztes Mal anstrengender.


So treffen wir wieder auf ein Teilstück der Apollinarisschleife.

Dieser folgen wir ...




... so dass wir nach einiger Zeit wieder am Fahrzeug angelangen.








Fazit:

Nicht durch die besch... Wetter verunsichern lassen. Eigentlich hat dieser Rundweg schon recht viel zu bieten und ist auch vielseitig.


Track, Höhenansicht, Karte wie immer hier:


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Kommentare

Elke hat gesagt…
So ging es mir vorigen Samstag.
Mehrfach war ich versucht abzubrechen und geradlinig zum Auto zurück zu marschieren.

Heute bin ich dann nur auf Gassirunde und habe mich prompt total verirrt. Kein Navi, keine Karte mit und statt in Leverkusen komme ich irgendwann in Köln raus. Ha ha ha, 5 Fotos und die sind noch grottig :)
Schick Sonne her :-)

Einen lieben Gruß
Elke