Von Engeln und Teufeln

[0069-14-14.0-807.8-1723.9]

Wo man keine Engel sucht, wird man keine Teufel finden.
[Zitat: Alois Essigmann]



Was kann bei so schönem Wetter wie heute und auf "Allerheiligen" machen: Engel und Teufeln eine Aufwartung machen.

So ging es heute mit dem Rüden nach Altenahr, um der Teufelslei, dem Schrock, der Engelsley und dem Teufelsloch einen Besuch abzustatten.






Wir starten recht früh an einem Parkplatz vor dem Altenahrer Tunnel an der Feuerwache.



Zunächst geht es auf den Ahrweg in Richtung Reimerzhoven.


Aufgrund einer temporären Wegsperrung können wir für ein kurzes Stück nicht auf dem Ahrweg bleiben, sondern überqueren über eine Brücke die Ahr, um durch Reimerzhoven zu gehen.


Und hier ist der Grund: die neue Brücke für den Ahr-Radweg.
Die Bauarbeiten stehen kurz vor dem Abschluß, auch wenn man erst die Brücke noch um 20 Zentimeter kürzen musste.


So geht es halt über die St.-Anna-Brücke bei Laach wieder über die Ahr, wobei es direkt dahinter auf schmalerem Pfad hinauf geht und wir somit den Ahrweg auch verlassen.



So schrauben wir uns langsam aber kontinuierlich in die Höhe, wobei wir serpentinenartig geführt werden.



Bei solchen Anblicken geht einem doch das Herz auf.



Bald erreichen wir eine Freiffläche und sehen die Burg Are in der Ferne auftauchen.
So machen wir hier einen kurzen Halt und genießen.



Hier noch einmal etwas näher und mit "Shilt-Tift" bearbeitet.



Es geht nun vorbei an der Teufelslei hinauf zum Schrock, wobei wir das erste Mal auf dieser Wanderung "alpine Bedingungen" vorfinden.
Ja, das ist der Weg.



Bald sehen wir die Schutzhütte und den Aussichtspunkt Schrock auftauchen.



Die Bank war leider schon besetzt.
Also schnell innegehalten, die Aussicht genossen.


Um ein paar Kilometer zu machen, haben wir noch eine etwa drei Kilometer lange Schleife durch den Mayschoßer Wald eingebaut, von welcher wir immer wieder durch den dichten Wald auf Altenahr schauen können.


Wir befinden uns im Bereich der Engelsley und auf einem Ahrsteigverbindungsweg.

Der Weg wird schmal und steiler.
Waren wir vorher fast alleine unterwegs, kommen uns hier doch mehrere Wanderer entgegen.


Der Rüde ist einfach nur spitze.
Sicher und souverän setzt er die Pfoten voreinander, während Herrchen dann doch mal hechelt.


Was bin ich stolz auf meinen acht Jahre alten Dobermann - der mich in Grund und Boden laufen könnte.
Ich hoffe, er bleibt uns lange erhalten und fit wie bisher.



Auf dem Weg zum Teufelsloch blicken wir nach links auf Altenburg hinab.


Endlich erreichen wir den separaten Aufstieg zum Teufelsloch. Während er hier gut zu erkennen ist, ist der Einstieg im Herbst aufgrund des Laubes fast zu übersehen.


Und da sehen wir es schon: das Teufelsloch.

Während ich überlege, wie ich ohne auszurutschen weitergehe, läuft der Rüde weiter, als wenn es nichts wäre.


So genießen wir von dort oben - abgesichert - den Blick hinab auf Altenahr und die Burg Are.



Nachdem wir uns "satt gesehen" haben, geht es zurück, nicht allerdings ohne einen Blick hinab auf Altenburg zu werfen.




Noch ein letzter Blick zurück und es geht weiter.



Diesmal bis zum Schwarzen Kreuz, auf dem sich leider schon viele Wanderer tummeln.

Für kleine Hunde wird es nun schwierig. Vorhandene bzw. in den Feld geschlagene "Stufen" sind teils in wirklich großen Höhenabständen zueinander zu finden. 
Auch der Rüde geht nun vorsichtiger.

Ein Blick zum Schwarzen Kreuz zurück.



Wir sind wieder an der Ahr angekommen.
Und da wir ja Kilometer machen wollen, geht es weiter in Richtung Langfigtal.



Nach kurzer Zeit queren wir die Ahr über diese Brücke und halten uns hernach rechts.


Nun sind allerdings Heerscharen von Wanderern unterschiedlicher Gesinnung, Radfahrer, Kinderwagenschieber und Hundegänger unterwegs.
Es wird voll im Naturschutzgebiet.



Der Rüde und ich erhöhen unsere Geschwindigkeit auf diesem geraden Stück, so dass wir fast im leichten Laufschritt unterwegs sind - und haben Spaß ohne Ende.




Erneut wechseln wir über die Ahr und gelangen nach einem weiteren knappen Kilometer wieder am Parkplatz, wo wir diese doch anstrengendere aber wunderschöne Tour beenden.














Fazit:


Mit die bekanntesten Örtlichkeiten im Ahrtal. Zu Recht.
Heute passte es einfach. Das Wetter, die nicht mosernde Ferse bei mir, der fitte Rüde mit genügend Schalk im Nacken und die wirklich schönen Aussichten.


Übersicht, Wanderkarte und Track wie immer hier:


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