Rund um Rheineck

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Froh bin ich wieder einmal in Gebüschen, Wäldern, unter Bäumen, Kräutern und Felsen wandeln zu können. Kein Mensch kann das Land so lieben wie ich. Geben doch Wälder, Bäume, Felsen den Widerhall, den der Mensch wünscht.
[Zitat: Ludwig van Beethoven]

Nach der gestrigen Wanderung am Nürburgring, wollte ich heute eigentlich einen Ruhetag einlegen und eine Runde mit dem Motorrad drehen.
Das Wetter versprach aber eher nass und ungemütlich zu werden.
Aber gar nichts machen war auch nicht mein Wunsch.

So schnappte ich mir kurzerhand den Rüden und wollte eine Strecke laufen, die ich zuletzt am 21. Juni 2013 gewandert war: den etwa 7,7 km langen Rheinecker Felsenweg.

Allerdings hatte ich fälschlicherweise eine andere Wegebezeichnung im Kopf und folgte zunächst dem örtlichen Wanderweg 7.
So wurde dann doch eine etwas längere Runde aus meinem Vorhaben. ;-)



Direkt am Parkplatz auf der Brunnenstraße in Bad Breisig - Nähe Römertherme - geht es am Tennisplatz in den Wald hinein.

Wie man grob erkennen kann, reicht der Stecken so gerade für die örtlichen Wanderwege, die hier beginnen.


Wir folgen also der Markierung der "7", die sich eingangs mit jener der "8" gleicht.

So geht es schon einmal auf schmalem Pfad in die Höhe.

Bald aber erreichen wir schon einen breiteren Weg und folgen diesem nach links, so dass wir auf die Mariensäule zulaufen.

Schöne Bilder werden wir heute eher nicht anfertigen können.




Wir erhaschen einen ersten Blick auf den Rhein.
Der Mariensprudel Bad Breisig - der im Jahr 1927 erbohrte größte Breisiger Thermalsprudel - versiegte nach schweren Erderschütterungen während des Zweiten Weltkrieges. Für den Fall einer erfolgreichen Wiedererschließung der Quelle versprach die Ehefrau des Besitzers, eine Marienstatue aufstellen zu lassen. Im Jahre 1952 gelang es, den Mariensprudel zu reaktivieren. Der Sohn erfüllte das Gelübde und ließ die Madonna aus schwarzem Eifelbasalt errichten. In ihrer Hand hält sie eine Kohlensäure-Schale.



Es geht wieder in den Wald hinein und wir halten uns rechts.


Recht schnell merke ich, dass dies nicht der Weg ist, der mir noch in Erinnerung ist.

Aber zurückgehen wollte ich auch nicht.
Also auf das Outdoornavi geschaut und eine neue Route in Abgleich mit den angezeigten Wanderwegen im Kopf gebastelt.


Keine schlechte Entscheidung, wie sich herausstellen sollte.

Zwischendurch erblicken wir in der Ferne die - nicht für Besucher zugängliche - Burg Rheineck.


Doch zunächst geht es an der Eifelhütte vorbei, die ich noch gar nicht kannte.

Eine Fahne flattert im Wind.


Mein neu gestalteter Weg führt uns zunächst zum Frohnheller Berg und alsbald wieder in die Tiefe zu "In der Frohnhell".

Schade, dass das Wetter nicht besser ist.


Wir gelangen an die Landstraße 87 und überqueren diese zum Campingplatz Rheineck, um dort in den Wanderweg "8" einzusteigen.


Es geht steiler nach oben, obwohl es mir diesmal recht einfach vorkam.

Vor etwas mehr als einem Jahr und ungeübter habe ich hier mehrere Atempausen einlegen müssen.


Der Weg "8" führt uns in einem Bogen wieder zurück, wobei wir wieder auf den Rhein schauen können.

Leider sehr nebelig.


Und schon erreichen wir sie: die Reutersley.

Einen der schönsten Aussichtspunkte in dieser Gegend.


Heute war der Blick durch das Wetter sehr getrübt, aber dennoch wieder faszinierend.





Wir gehen in einem kleinen Bogen um die Reutersley unterhalb vorbei.



Eine kurze Fotopause auf schiefrigem Untergrund, der auch - aufgrund der Witterung - etwas rutschiger war.



An einer Seilsicherung geht es nun wieder abwärts in Richtung Bad Breisig.



Zwischendurch dabei ein Blick auf die Burg Rheineck.



Auf dem Burgweg geht es nun abwärts zum Rhein.



Noch schnell gewartet, bis das passende Motiv auftaucht.


Es geht am Rhein entlang, bis wir zur Parkanlage kommen, die wir nun durchschreiten.

Noch schnell die B9 unterquert und schon sind wir wieder am Fahrzeug angekommen.







Fazit:

Gut, dass ich die falsche Wegnummer im Kopf hatte und durch diese Zusatzschleife noch eine schöne Zusatzstrecke erwandert habe.
Aber mein Tipp ist: möglichst bei Sonnenschein gehen und die schönen Sichten genießen.


Wanderkarte, Track etc. finden sich hier:


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Kommentare

Elke hat gesagt…
Cool, mit hat ja meine erste richtige Wanderung mit Spike auf dem Rheinecker Felsenweg sehr gut gefallen. Nun werde ich mir diese etwas längere Variante für einen Tag mit anschließendem Beuch in Linz abspeichern.
Vielen Dank dafür :-)
Gut dass du so herum streunst.
LG Elke
Mungo Mungenast hat gesagt…
Bei diesem Wetter lohnen sich auch weiter Fahrten nicht wirklich.
Also zerfleddere ich gerade meine Wanderkarten hier im Umkreis ;-)