Nürburgring - Zwischen Quiddelbach und Adenau

[0074-14-14.3-874.8-1790.9]


Ein Jeglicher versucht sein Glück,
doch schmal nur ist die Bahn zum Rennen.
[Zitat: Schiller]


Bei dem Bericht zur letzten Wanderung am Nürburgring vom 14.11.2014 (Zwischen Karussell und Schwalbenschwanz) hatte ich schon angedeutet, dass ich den zweiten Teil auch noch wandern wollte.

Dies habe ich heute nachgeholt - und es war die schönere Strecke ...



Wir starten auf dem Wanderparkplatz an der Quiddelbacher Höhe auf der B257 und stellen fest, dass wir hier ja bei der Rundwanderung "Grüne Hölle" schon vorbei gekommen sind.

Nachdem wir die Bundesstraße überquert haben, geht es schon direkt an der Nordschleife im Uhrzeigersinn entlang.

Dieser Streckenabschnitt Quiddelbacher Höhe trägt den Namen der Ortschaft zuvor.


Leider hat es die Sonne um 10:00 Uhr noch nicht geschafft, sich durchzusetzen.

Gegen Mitte der Wanderung haben wir mehr Glück.





Wir haben den sogenannten "Flugplatz" passiert.

Von uns aus gesehen links der Strecke befindet sich ein ehemaliges Segelfluggelände, dass diesem Streckenabschnitt seinen Namen gab.




Ein paar bekannte Wegekennzeichen auf unserem Weg ...


Ein kurzer Blick zurück in grobe Richtung Flugplatz.

Zwar hat die Nordschleife heute für Touristenfahrten geöffnet, aber scheinbar ist die Strecke noch nicht freigegeben.

Während unserer Wanderung ist bis etwa Mittag nur ein Streckenfahrzeug unterwegs - ich vermute, dass dieses die Strecke abfährt und erst freigibt, wenn sie gefahrlos befahrbar ist.

Die Strecke ist nass zum Zeitpunkt der Wanderung. 


Wir sid nun am Streckenabschnitt  Schwedenkreuz angelangt.

Der Bürgermeister von Kehlberg aus dem Jahr 1638 wurde von schwedischen Soldaten erschlagen. Das aus diesem Grunde aufgestellte Kreuz steht noch heute an der Strecke.



Hier geht es auf die Rechtskurve im Streckenabschnitt Aremberg zu, einem in der Nähe des Nürburgringes liegenden Ortes.





In dieser Kurve können wir das einzige Fahrzeug fotografieren, welches derzeit unterwegs ist: das Streckenfahrzeug.
Ein weißer Opel Insignia Kombi.



Es geht nun am Posttunnel vorbei und in den Wald - auch wenn man bei dieser Jahreszeit schon genauer hinschauen muss, ob man noch auf dem richtigen Weg ist.

Den Streckenabschnitt Fuchsröhre bekommen wir nicht zu Gesicht.

Wir sind zwar nah dran, aber immer noch knapp unterhalb auf diesen Pfaden unterwegs.

Während des Streckenbaus soll sich ein aufgeschreckter Fuchs in einem Drainagerohr verkrochen haben.




Nachdem wir den Streckenabschnitt Adenauer Forst passiert haben, gelangen wir auf eine Lichtung und schauen nach rechts.
Wunderschön. Auch bei dieser schlechten Sicht. Bei schöner Sicht könnten wir - etwa mittig - die Nürburg erkennen.

 



Wir befinden uns jetzt am Metzgesfeld - es gibt eine gleichlautende Flurbezeichnung mit diesem Namen.





Dicht gefolgt vom Kallenhard - einem Berg mit 471 Meter Höhe N.N..




Irgendwie anders diese zweite Wanderung.
Schmalere Wege - ruhiger.



Wir sehen die Fahrspuren des Streckenfahrzeuges.


Langsam näher wir uns Adenau - zu erkennen an vielem Müll, der in den Büschen entsorgt wurde.

Der "geneigte" Zuschauer hat es nicht weit bis hierhin von Adenau aus.




Und schon haben wir den Streckenabschnitt Wehrseifen erreicht.




Die Wutz muss auch mal wieder auf das Bild.




Ist das schön hier.



Kurz vor Adenau verlassen wir die Nordschleife uns halten uns in Richtung Breidscheid.


Im Laufe unserer Wanderung stoßen wir in der Nähe von Breidscheid auf den Wanderparkplatz Engelsbusch.

Hier könnte man auch seine Wanderung beginnen.


Ruhig geht es weiter.

Am Wanderparkplatz hatten wir ein Schild gelesen: Fatimakapelle 15 min.

So gehen wir gespannt weiter.



Dies ist die Fatima-Kapelle.

Sie wurde aufgrund eines Versprechens bei Genesung von einer schweren Krankheit errichtet. Aus einem anfänglichen Bildstock wurde später diese Kapelle.



Steinmetze der Benediktinerabtei Maria Laach fertigten den Altar. Die Marienstatue brachte die Schwägerin des Erbauers von Fatima (Portugal) mit; sie gab letztlich der Kapelle ihren Namen.



Nun geht es durch den Wald weiter - immer wieder einmal mit weiten Aussichten ...



... aber auch auf fast zugewachsenen Wegen ...



... sowie sehr matschigen Wegen.



Wir haben Quiddelbach erreicht.

In der Ferne erkennen wir die Nürburg.



Doch vorerst geht es hinab auf einem Weg, der in den Karten eingetragen ist, aber inzwischen wieder zuwächst.


Kurz vor Erreichen der Quiddelbacher Höhe - und somit dem Ende der Wanderung - treffen wir wieder auf den Rundweg "Grüne Hölle" und sind wieder von der Umgebung begeistert.

Rechts im Hintergrund: die Nürburg.




Auf dem Rückweg mit dem Fahrzeug vom Parkplatz aus, ging es dann noch am Ring selbst vorbei.







Fazit:

Auch wieder eine interessante Tour.
Anders als bei der ersten Rundwanderung war es aufgrund der fehlenden Fahrzeuge auf der Nordschleife viel ruhiger.
Die Wege waren abwechslungsreich, mal breiter, mal schmaler und nur ganz wenige Asphaltanteile.
Und ich hatte das Gefühl, wir haben mehr vom Ring gesehen.
Die Aussichten, die wir hier vor uns hatten, waren auch mannigfaltiger als bei der anderen Wanderung.
Bin begeistert.


Wanderkarte, Track etc. wie immer hier:


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