Vom Steinerberg und der Flucht nach Ägypten

[0066-14-11.9-769.0-1685.1]


Sinnen wird er auf Flucht, und reich ist sein Geist an Erfindung.
[Zitat: Homer]





Das heutige Wetter bot sich einfach für eine weitere Wanderung an.
So "zog" ich aus dem Fundus der vorbereiteten Wege eine Wanderung bei Mayschoß an der Ahr aus dem "Wanderhut".




So starten mein Rüde und ich am  Bahnhof Mayschoß und begeben uns langsam aber stetig in Richtung der "Berge".


Im Hintergrund ist die Burgruine Saffenburg im Hochnebel zu erkennen.

Wir werden ihr auf dem Rückweg einen Besuch abstatten.




Das Schild scheint schon länger dort zu hängen ...



Es geht nun für etwa vier Kilometer nur aufwärts.
Konditionelle scheine ich gut drauf zu sein - der Rüde sowieso.

Die Stimmung ist so mystisch, dass ich glatt vergesse ein Bild von der Kreuzstation "Flucht nach Ägypten" zu machen, die rechts von uns liegt.

Ein Foto ist aber auf der Seite von Seelchen zu sehen (etwas scrollen).



Wenigstens bekomme ich ein paar hundert Meter weiter das Hochkreuz auf den Sensor bzw. die Speicherkarte gebannt.

Die Geschichte zu diesem Kreuz findet sich hier.


Leider ist ausser Wald auf dieser Route bislang nichts zu sehen.

Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.

Nach etwa vier Kilometern treffen wir dann endlich am Steinerberg ein - den wir erst vor kurzem "erobert" haben, als ich mit meinen Hunden von Kesseling aus gestartet bin.

Dieses Kreuz gedenkt der verstorbenen Mitglieder des Eifelvereins Ortsgruppe Bonn.


Nun schauen wir uns wieder ein wenig um und genießen die wunderschöne Aussicht, zumal das Wetter hierfür auch ausreichend ist.


Und wo ich schon mal hier stehe, finde ich ein neues Ausflugsziel in der Ferne.

Eine freie Aussicht mit Sendeturm.
Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo das ist und dann einen Weg kreieren.




Im nächsten Sommerurlaub werde ich wieder hier hoch kommen, ein gutes Buch mitnehmen und die Seele baumeln lassen.



Wir gehen am Landgasthof Steinerberghaus vorbei und werfen einen Blick nach rechts in die Ferne. Leider sehr diesig.


Alsbald führt uns der Weg nun abwärts und leider nur durch Wald ohne Aussichten.

So müssen diese Pilze für ein Foto herhalten.




Wir laufen auf eine Ansammlung von Hütten zu ...



... bei denen wir auf dem Abstieg eine erste Weitsicht erlangen und hinab in das Tal blicken.




Auch dieses Blümchen muss abgelichtet werden.


Nach kurzer Zeit öffnet sich der Wald und wir schauen auf die Burgruine Saffenburg, die ursprünglich im 11. Jahrhundert errichtet wurde.

Klar. Nicht als Ruine ;-)


Und wenn wir schon mal da sind, können wir ihr auch wieder einen Besuch abstatten - wobei wir an einigen angetrunkenen "Gästen" auf dem Weg vorbei kommen.

In Mayschoß ist Weinfest.


Wein in Plastikbechern muss wahrscheinlich sehr lecker schmecken und ich weiß das scheinbar nur nicht ...

Und nein, es waren keine Jugendlichen.
 



Vom Fuß der Ruine Saffenburg schieße ich ein paar Bilder von der Umgebung.




Ist schon eine schöne Gegend dort.


Nun geht es die Stufen hinauf zu den leider nur noch rudimentären Resten der Burg, die 1632 von den Schweden erobert wurde.
Die Rückeroberung fand im Februar 1933 durch spanische und kurkölnische Truppen statt.


Von der oberen Aussichtsstelle aus schauen wir auf Mayschoß hinab.

Musik schallt bis hoch zur Burgruine.




Ein Blick hinab.
Dort unten haben wir geparkt.




Wir gehen jetzt langsam hinab und schießen noch ein "TiltShift"-Bild von der Ruine.



Und ein letztes mit Weinreben und -blättern in Herbstfarben.








Fazit:

Eher eine sportliche Wanderung. Die ersten vier Kilometer geht es nur aufwärts und später nur abwärts.
Bis auf die Freifläche Steinerberg und die Burgruine Saffenburg blieben die Höhepunkte aus.
Fast 95 % der Wanderung geht es durch den Wald.
Wen das nicht stören sollte ...


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