Basaltbogen Wiedtal

[0058-14-12.4-679.7-1595.8]


Alte Steine erzählen alte Geschichten.
[Mazedonisches Sprichwort]


Schon lange auf der Wanderliste stehen gehabt, heute erst gegangen: eine der Erlebnisschleifen Wiedtal mit Namen "Basaltbogen".
Aufgrund der andauernden Probleme mit meiner Ferse wollte ich "nur" eine kurze Runde gehen und da boten sich die knapp 12 Kilometer an.

Dachte ich. Blöderweise.

Diese 12 Kilometer hatten es in sich. Zwei Anstiege auf jeweils einer Länge von knapp zwei Kilometern um tatsächliche 200 Höhenmeter.
Dazwischen dann die entsprechenden Abstiege.

Zum Schluß bin ich dann doch wieder mehr gehumpelt als gewandert.

Aber egal. Es war die richtige Entscheidung gewesen, diese Rundwanderung heute zu absolvieren.





Los geht es in dem Ortsteil Roßbach selbst, einem staatlich anerkannten Luftkurort mit etwa 1.500 Einwohnern.


Bei dieser Rundschleife kann man eigentlich getrost auf Wanderkarten verzichten.
Wir folgen etwa drei Viertel der Wanderung den Markierungen des Westerwaldsteiges.



Nachdem wir den Ort durchquert haben sehen wir schon ein erstes Hinweisschild auf den "Basaltbogen", der Roßbacher Häubchen genannt wird.


Der erste steilere Anstieg, den ich eingangs erwähnte beginnt schon im Ort selbst und führt uns immer weiter in die Höhe.
Hierbei verlassen wir alsbald den asphaltierten Bereich und finden uns im Wald wieder.



Ein kurzes - fast gerades Stück - führt uns im Gegenuhrzeigersinn weiter, wobei wir eine erste schöne Weitsicht genießen können.



Der eigentliche Rundweg führt an der "Vorderseite" des Basaltbogens vorbei.




Wir sehen jedoch zuvor ein Hinweisschild auf eine Aussichtsplattform und machen einen kurzen Abstecher vom eigentlichen Weg. 


Über diese Basaltbrocken geht es nun auf einem nicht leicht zu erkennenden Pfad in die Höhe.
Für den Rüden war dieser Weg problemlos zu bewältigen - zumal er inzwischen auch genügend Erfahrung gesammelt hat.



Das letzte Stück ist mit einer Seilsicherung versehen.



Nun haben wir die Aussichtsplattform erreicht und schauen in die Ferne.



Mal nach Links in grobe Richtung Siebengebirge ...



... oder nach Rechts in Richtung Breitscheid (wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe).



Wir gehen den Weg wieder zurück und setzen die Rundwanderung auf der Erlebnisschleife fort.



So kommen wir an dem "Basaltbogen" selbst vorbei.
Hat schon etwas.
Hinweistafeln suchen wir allerdings vergebens.




Schon beeindruckend (hier herangezoomt).




Unmittelbar hernach geht es an dieser Schutzhütte vorbei.



Noch ein kurzes posieren, bevor wir in den Wald hinabtauchen.



Nachdem wir den Masbach auf einer Lichtung gequert haben, geht es wieder zum zweiten anstrengenderen  Aufstieg, der teilweise über Hohlwege erfolgt.


So führt uns der Weg auf dem Finkenberg am Startplatz für u. a. Gleitschirmflieger vorbei, der heute allerdings verweist ist.

Als ehemaliger Luftlandepionier mit einer Vielzahl an Sprüngen geht einem hier das Herz auf.

Wir erreichen wieder eine Lichtung und lassen uns durch die Markierung rechts hinab führen.

Ich überlege erst, ob ich nicht geradeaus gehe, da mir angezeigt wird, dass dieser Bogen wieder auf den Weg zurückführt.

Als ich jedoch an der nächsten Gabelung ankomme, wird mir der Grund klar.

Wir verabschieden uns vom Westerwaldsteig, der nach rechts führt, und halten uns jetzt nach links auf dem Wiedwanderweg.



Ab sofort folgen wir diesem Wegekennzeichen.


So geht es weiter abwärts und hierbei an dieser schönen Weitsicht in einer Schleife am Waldrand entlang.


In Arnseu angelangt geht es direkt hinter der Brücke links über die Aussengastronomie des Hotel Waldfrieden.

Das Hinweisschild "Biker willkommen" macht es schon einmal sehr symphatisch ;-)


Wir laufen nun an der Wied entlang.
Mal auf gleicher Höhe, mal in Höhenlage.
Dabei passieren wir einige Bäche, die in die Wied strömen, über entsprechende Stege.

Macht wirklich Spaß.



Letztlich erreichen wir wieder "unseren" Parkplatz.
Mit geringer Geschwindigkeit. Meine Ferse ist schwer sauer ;-)







Fazit:

Eine wirklich besondere Rundwanderung mit weiten Aussichten und der Besonderheit des Basaltbogens.
Mich persönlich stören hohe Waldanteile auf einer Wanderung. Und dieser war hier wirklich hoch. Aber es heißt ja auch WesterWALD ;-).
Entweder war es meinem Problem mit der Ferse geschuldet, oder ich habe diese Woche zuviel gemacht: die Steigungen hatten es in sich.
Dieser Weg erhält eine Empfehlung von mir.


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