Oberes Baybachtal

[0053-14-16.0-615.7-1531.8]


Wenn ein jeder den Gipfel erreichen könnte, so wäre es langweilig im Tal.
[Autor unbekannt]

Und wieder stand eine Traumschleife auf der Liste.
Diesmal wurde es das "Obere Baybachtal".

Bereits sehr früh am Morgen startete ich mit Balou und Draga, um der erwarteten Hitze des Tages zuvorzukommen.





Der Start / Wanderparkplatz befindet sich in Höhe Reifenthal in direkter Nähe zu der Hunsrückhöhenstraße.
Hier finden wir auch die Informationstafel über die Rundstrecke in Bereich der Verbandsgemeinde Emmelshausen.



Diesem Wegekennzeichen werden wir im Verlauf der Wanderung folgen.
Die Kennzeichnung ist grundsätzlich vorbildlich. Lediglich an drei Stellen musste ich nach ihnen suchen. Ob sie Souvenierjägern zum Opfer gefallen sind, lässt sich nicht sagen.


Am Start sind wir etwas verwirrt. Wir sehen das Wegeschild nach der Straßenüberquerung, allerdings ist der Zugang mit Flatterband - ausgehend vom Café an der Ecke - abgesperrt.

So gehen wir hinab zum Bach, kommen aber nicht weiter und gehen wieder zurück.


Scheinbar wurde durch das Café dieses Flatterband angebracht, um deren Besucher hinab zu geleiten.
Das ist ein wenig ärgerlich.

Wir ignorieren jetzt das Band und gehen auf die ursprüngliche Strecke.



Das Schöne an diesem Rundweg sind die vielen "symphatischen" Installationen, auf die wir immer wieder stoßen werden.



Etwas mehr als die Hälfte des Weges laufen wir an diversen "alten" Mühlen - wie hier der Layermühle - vorbei.
Laut Hinweistafel "tobte früher das wirtschaftliche Leben im Baybachtal".


Ein Großteil des Weges gehen wir durch den kühlenden Wald, der ab und an durch Freiflächen unterbrochen wird und sich somit sehr abwechslungsreich darstellt.




So erhaschen wir ab und an Blicke in die Ferne.



Hier wird auch dem chinesischen Verkehrsminister gehuldigt: Um Lei Tung.



Wieder etwas später stoßen wir auf dieses Kunstwerk, vor dem ich natürlich die Hunde positionieren muss.



Die Wege sind mal schmal, mal etwas breiter. Mal Waldboden, fast kein Asphalt.


Ein weiteres Highlight ist das "Heilbrünnchen", eins der älteren Volkswallfahrtstätten des vorderen Hunsrück. Laut Hinweistafel reicht die Überlieferung in mittelalterliche Zeit zurück.


Eine weitere Mühle auf dem Weg ist die "Strieder's Mühle".
Ein Stein mit Inschrift klärt darüber auf, dass es sich um das Stammhaus des Josef Strieder handelt, der 1858 nach Südamerika auswanderte und dessen Nachkommen Süd-Brasilien und nord-Argentinien kolonisiert haben.



Die Nähe zum Baybach ist eine gelungene Erfrischung für die Hunde, welche diese auch nutzen.




So geht es im Wald am Baybach entlang ...




... den wir an einer besonderen Schieferplatte über eine Holzbrücke überschreiten ...




... um kurze Zeit später den Hang hinauf geführt zu werden.



So etwas im Garten fehlt auch noch ;-)




Der Weg führt an dieser (Peterchesmühle) ...




... und jener Mühle (Schultheisrmühle) vorbei.



Bald laufen wir auf diese Rasthütte zu und machen eine kleine Jause.


Ein nicht wirklich zu erkennender Weg führt uns steil hinauf zur Aussicht auf dem Ackersberg.

Bei feuchtem Boden könnte das schwierig werden.





Ja genau!
Posen ist angesagt ;-)


Wir laufen jetzt auf den Ort Bickenbach zu und es geht in einem kleinen Bogen an der Straße in Richtung Thörlingen entlang. Hinter dem Firmengelände geht es wieder rechts hinauf und wir werfen einen Blick auf das umrundete Bickenbach.



Der nächste Haltepunkt ist der "Eifelblick".

Tafeln an diesem Punkt zeigen an, was bei besserer Sicht erkannt werden kann.



Wenn es nicht so diesig wäre, würde im rechten Teil des Bildes in der Ferne Mayen zu erkennen sein.



Am Waldrand entlang geht es in Richtung Thörlingen.
Es wurde schon richtig warm und die Hunde ersehnten etwas Kühle.


Frisch gemähte Pfade führen uns nun in grobe Richtung Endpunkt.

Brombeeren zieren die Ränder.



Noch eine letzte Rastmöglichkeit erwartet uns, die mit Flüssigkeitszunahme genutzt wird.

Diese Stelle nennt sich "Niederter Fuchsbau".




Ein letzter Blick in die Ferne und wir gehen die letzten Schritte zurück zum Parkplatz.








Fazit:

Eine interessante Rundwanderung mit viel kühlendem Waldanteil.
Die Mischung machte es aus: sei es im Wald direkt am Baybach, sei es auf Hunsrückhöhen ...
Eine gelungene Traumschleife und für meine Hunde ohne Probleme zu schaffen.
Trotz der häufigen Nähe zum Bach rate ich dringend dazu, weitere Flüssigkeiten mitzuführen.



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