Historische Straße: Köhler- und Loheweg

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Weil jeder Diamant nur Kohle ist, glaubt jede Kohle Diamant zu sein.
[Zitat: Emil Rittershau]

Die dritte und letzte noch ausstehende Wanderung der letzten "Historischen Straße" im Kreis Ahrweiler stand heute an: Der Köhler- und Loheweg.



Den Startpunkt der Rundwanderung findet an der Florianshütte in Ramersbach statt.

Der Wanderparkplatz ist ausreichend dimensioniert.

Auch finden wir hier die erste Hinweistafel zum Weg selbst.

Ich würde gerne sagen, dass uns dieses Wegekennzeichen hervorragend durch den Rundweg bringt.

Leider ist dies im Laufe der Wanderung nicht mehr der Fall, so dass der Track genutzt werden sollte.
In der Wanderkarte des Eifelvereins (Nr. 9) ist er jedoch verzeichnet.


Ruhe umgibt uns. Immer wieder einige Steigungen, die dank des doch kühleren Wetters gut zu meistern sind.

Mal Asphalt, mal Schotter, mal Wiese. Die Wegearten wechseln häufiger.


Immer wieder genießen wir die fantastischen Aussichten, die leider nur durch das Wetter etwas getrübt werden.

Aber man kann nicht alles haben.


Nach etwa 4,8 km gelangen wir an einen Bach, an dem der Rüde das erste Mal trinkt.

Im Laufe der Wanderung schrumpft der mitgeführte Vorrat von etwa 4 Litern für ihn beachtlich.





Wir haben ein gutes Stück des Weges geschafft und sehen vor uns schon Ober-Vinxt liegen.


What goes down must come up ...

Erneut eine Steigung. DasWetter hält.
Die Frisur auch ...

Irgendwie kommen mir die Aussichten bekannt vor.
Stimmt, wir sind auf einem Teilstück der Vulkanpark Geo-Route V (Vinxtbachtal) unterwegs.
Diese Route bin ich bereits mit einem Kollegen am 05.12.2013 gemeinsam gegangen.



So nähere ich mich der Aussichtsplattform am Weiselstein.



Er steht mitten in der derzeit blühenden Heide und erlaubt einen wirklich genialen Ausblick in 360 Grad.
In der Ferne ist das Siebengebirge zu erkennen.



Wir gehen nunmehr wieder hinab, lassen aber das Landgut Schirmau (dem "Krefelder Juwel in der Eifel") ausser Acht.


Wir müssen uns nun auf das Outdoor-Navi verlassen, da keine weiteren Wegekennzeichen der historischen Straße mehr für eine richtig lange Strecke zu finden sind.
So halten wir uns an die "Geo-Route V".




Während die Geo-Route im Hintergrund rechts geht, halten wir uns alsbald links.




Einfach nur schön hier ...



... und niemand auf unserer Strecke unterwegs.



Wir gehen jetzt durch Schalkenbach und auf der anderen Seite wieder in den Wald hinein.



So gelangen wir an eine weitere Hinweistafel und eine Installation des Köhler- und Loheweges.


Und wieder geht es lange aufwärts.

Der Vorteil: man sieht mehr von der Umgebung ;-)




Es wird noch einmal uriger.



Mitten im Wald finden wir die vorletzte ...



... und die letzte Hinweistafel zum Weg.

Der Wald öffnet sich wieder und wir bewegen uns langsam aber stetig in Richtung Wanderparkplatz, nicht ohne jedoch vorher noch einen Blick in Richtung Köln / Bonn zu werfen.

Etwa mittig ragt die "Kugel" der FGAN hervor.



Gleich haben wir es geschafft.
Der Wagen wartet schon sehnsüchtig auf meinen Rüden und mich.








Fazit:

Ein wirklich interessanter Weg, der sich aber auch ein wenig in die Länge zieht.
Dies muss aber kein Nachteil sein. Die letzte Wanderung liegt ja schon anderthalb Wochen zurück.
So war dieses weitere Stück genau richtig.
Und da ich zweimal den Weg verpeilt habe, wurden es 18,3 km. Diese beiden Fehler sind in der GPX-Datei aber bereits entfernt.



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