Zwischen Madbach- und Steinbachtalsperre

[0052-14-13.8-599.7-1515.8]


Glaube: Wissen, dass es ein Meer gibt, wenn man einen Bach sieht.
[Quelle unbekannt]


Heute sollte es mit beiden Hunden auf Tour gehen. Auch sollte die Strecke zum Startpunkt nicht erst nach langer Fahrt zu erreichen sein. Und schattig sollte es auch sein.

So ging es auf einer schon lange gespeicherten Tour zwischen der Madbach- und der Steinbachtalsperre entlang.
Inspiriert dazu hatte mich die gleichlautende Wanderung auf dem Portal "Natur Aktiv Erleben", die jedoch bei meiner Wanderung in Teilbereichen anders verlief.




Wir beginnen die Rundtour im Gegenuhrzeigersinn vom Wanderparkplatz bei Rheinbach-Queckenberg mitten im Wald und begeben uns auf dem schmalen, etwas steiler abwärts führenden - Pfad hinab zur Madbachtalsperre hinab.

Die Talsperre wurde Ende den 1930er Jahren zur Brauchwasser-Versorgung der Euskirchener Tuchindustrie gebaut. Der Bau wurde kriegsbedingt nicht vollendet, so dass das Fassungsvermögen statt der geplanten 300.000 nur knapp 70.000 m³ beträgt. 1996-1997 wurde die Talsperre technisch überholt. Aus der Talsperre wird Brauchwasser für Industrie und Landwirtschaft bezogen (Quelle).

Wir lassen die Talsperre hinter uns liegen und begeben uns in grobe Richtung Euskirchen-Kirchheim.

Hinweisschilder zeigen uns an, dass wir bis zum Erreichen der Steinbachtalsperre noch 4,5 km Wanderung vor uns haben.


Wirtschaftswege, asphaltierte Wege, Forst- und Waldwege halten sich auf der gesamten Wanderung die Waage.
Leider ist es sehr diesig, sonst hätten wir hier schon ein erstes lauschiges Aussichtsplätzchen gefunden.



Das Schöne ist, dass wir während der gesamten Rundwanderung alleine auf weiter Flur sind.



Wir stoßen nunmehr auf den Krönungsweg 10 des Eifelvereines, dem wir nun bis zur Steinbachtalsperre folgen werden.



Zwischenzeitlich sehen wir immer wieder einmal auf die L210, die u. a. Rheinbach-Queckenberg mit Euskirchen-Kirchheim  verbindet.



So treffen wir auf einen weiteren Wanderparkplatz  "Hahnenberger Straße", der ebenfalls im Wald liegt, allerdings kleiner als unser Startpunkt ausfällt.



Direkt von diesem Parkplatz aus werden wir jetzt auf schmalen und sich windenden Pfaden geführt.



Ein alter knorriger Baum - oder besser: das, was von ihm übrig geblieben ist - ziert den Weg.

Nicht lange und wir erreichen die Staustufe der Steinbachtalsperre.

Die Talsperre wurde auf Druck der Euskirchener Tuchindustrie gebaut, die gegen Ende der 1920er Jahre ihren Wasserbedarf aus den natürlichen Bachläufen nicht mehr decken konnte. Der im Wald gelegene, bis zu 17,4 m tiefe See ist heute ein beliebtes Naherholungsgebiet. (Quelle).


Wir gehen an der linken Seite des Stausees vorbei und folgen hierbei den Schwüngen.
Es sind schon einige "Naherholer" unterwegs.



Am Rand findet dann auch Draga eine Möglichkeit, sich etwas zu erfrischen.



Auch Balou lässt sich nicht zweimal bitten ...



Es geht nun weiter durch den Flamersheimer Wald, teils auf breiteren Forstwegen und auch ohne besonderen Sinne für die Augen.



So muss ein kleinerer Holzstapel schon als Fotomotiv herhalten.



Wann immer es geht, nutzen wir Graswege im Wald, die auch im Outdoornavi verzeichnet sind.



In Verlängerung des Weges erkennen wir schon ein Tiergatter, durch welches wir gehen werden.



Die Wege sind schon recht zugewachsen, wodurch es aber auch wieder interessanter wird.

Die Sonne kämpft sich langsam durch.




Wir nähern uns mit Riesenschritten wieder dem Startpunkt der Tour.


Die letzten Meter laufen wir zunächst noch am Madbach selbst vorbei, halten uns dann aber rechts von der Talsperre und erhaschen so nur noch Blicke durch das Geäst auf die unter uns liegende Stausperre.







Fazit:
Eine Wanderung mit über 90 % Waldanteil. Mal mehr mal weniger für das Auge interessanter.
Alles in allem hat es aber dennoch Spaß gemacht.




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