Terra Vulcania Mayen

Der Maulwurfshügel sprach zu dem Vulkan: "Du Weichling! Was tobst Du und machst die Welt zum Zeugen Deiner inneren Kämpfe? Auch ich habe die meinen, wer aber hat mich jemals Feuer speien gesehen?"

 [Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach]


Wenn schon die derzeitigen Wetterkapriolen keine vernünftige Wanderung zulassen oder nach der Hälfte des Weges patschnass zu sein, so muss ein Ausflug in der näheren Umgebung herhalten.

Was liegt also näher, als einer Attraktion des Vulkanparks unsere Aufwartung zu machen.

Zunächst führte uns daher der Weg zum Lavadome.
Aufgrund der Massen von Besuchern starteten wir allerdings wieder durch und begaben uns nach Mayen, um dort zunächst die Römerwarte und im Anschluss Terra Vulcania nebst Mayener Grubenfeld zu besuchen.

Beides lässt sich sehr gut miteinander verbinden, da es dicht beisammen liegt.

Übrigens: Der Besuch Terra Vulcania ist mit Hunden erlaubt !!!

Terra Vulcania:


Das "Erlebniszentrum" am Grubenfeld findet sich an der Anschrift 56727 Mayen - An den Mühlensteinen 7, ist Montags geschlossen und an den übrigen Tagen von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Wegen den genauen Daten bietet es sich an, der Homepage einen Besuch abzustatten.




Gleichzeitig findet sich hier auch ein Naturschutzgroßprojekt Mayener Grubenfeld.


Nach Entrichtung der Eintrittsgebühr in Höhe von 6,- € pro Person steht uns das gesamte Gelände zur "freien" Verfügung.

Doch zunächst geht es in die Ausstellung "SteinZeiten" auf zwei Etagen im ersten Aussengebäude.


Insbesondere für Kinder, aber auch junggebliebene erwachsene Besucher sind einige Stationen zum "mitmachen" aufgebaut, die etwas über die teils schwere Arbeit vermitteln wollen.

An dieser Stelle wird der Transport eines 35 Kg schweren Steines über eine Strecke von 35 Metern simuliert.




Die Älteren unter uns werden es noch von ihren eigenen Eltern kennen: die Lohntüte.



Diese Ausstellung ist auf engem Raume hervorragend installiert worden und macht einfach nur Spaß.



Wir bedanken uns bei einem Model und verlassen das Ausstellungsgebäude wieder.










Zur Orientierung haben wir eine einfolierte Karte erhalten, die stilisiert die Wege im Mayener Grubenfeld (auf dem Gelände Terra Vulcania) mit seinen Besonderheiten anzeigt.

Es gibt keinen kompletten Rundweg, der alle Besonderheiten miteinander verbindet.









Und jetzt beginnen wir die "Wanderung" im Grubenfeld selbst.




Diverse Abbaustellen begegnen uns auf dem Weg.



Immer wieder zücke ich die Kamera, um die vielen Eindrücke festzuhalten.




Viele Hinweistafeln begleiten uns auf unserem Weg.



Elektrische Kräne zeugen von der langen Historie des Abbaus in dieser Gegend.


An einer exponierten Stelle schauen wir auf den "Silbersee" hinab, der im Zuge einer Rundwanderung aus direkter Nähe betrachtet werden kann und - speziell für Kinder - in eine "Suche nach dem Schatz im Silbersee" eingebunden wurde.


Wie kann es anders in dieser Region sein: ein Insektenhotel ist ebenfalls zu finden.

Rechts befindet sich ein Schacht, der ebenfalls begangen werden kann.



Dieses Angebot nehmen wir natürlich gerne wahr und erfahren hierdurch Wissenswertes zu den in dieser Region befindlichen Fledermäusen.








Unser selbstgewählter Weg führt uns an einer Felsformation vorbei. Alte Schienen zeugen von den Transportwegen, auch wenn nunmehr viele Stellen nicht mehr unterfüttert sind.




Wir schauen noch einmal zurück auf die bizarre Formation.




Erneut fällt der Blick auf einen Kran.




Diese Motorradskulptur würde gut in unseren Garten passen ;-)


Kunst aus dem vulkanischen Stein bestaunen kann der Besucher im Skulpturenpark "Area Lapidea". Internationale Künstler haben während verschiedener Sympossien Steinskulpturen geschaffen, die ein ganz besonderes Flair im Grubenfeld vermitteln (Quelle). 




Da sich das Wetter erheblich zuzieht, verzichten wir auf den Rundweg um den Silbersee und begeben uns trockenen Fußes zurück zum Fahrzeug.

  
Römerwarte Katzenberg:

Vor dem Besuch des Terra Vulcania haben wir der Römerwarte auf dem Katzenberg bei Mayen einen Besuch abgestattet.
An dieser Örtlichkeit waren wir bereits mehrfach. 
Daher möchte ich auf eine Wanderung verweisen, die ihren Startpunkt dort fand.
Der Bericht findet sich hier.

Hier lasse ich daher nur die Bilder sprechen.



















Fazit:

Wirklich interessante Ecke in Mayen, die auch einen ganzen Tag für Spaß sorgen könnte.
Beide Örtlichkeiten liegen nicht wirklich weit auseinander und sind speziell für Kinder interessant.
Zwischen den beiden Attraktionen befindet sich das Industriegebiet mit diversen Einkaufsmöglichkeiten und auch einem amerikanischen Schnellimbiß.
Also Weihnachten und Ostern zusammen für Kinder ;-)

Kommentare

Inga hat gesagt…
Wir sind gestern auch klatsch-nass geworden! War furchtbar! Aber ich freue mich, dass ihr eine so tolle Wanderung hattet! Habe mir die Seite mayden.de angeschaut! Tolle Informationen!

schöne Grüße aus dem verregnetem Südtirol :-)
Mungo Mungenast hat gesagt…
Danke schön.
Schon lange her, dass ich in Südtirol war. Erinnere mich noch gerne daran.