Ausflug Schloss Stolzenfels (Koblenz)

O, wär mein Lieb' die rote Ros,
Die auf des Schlosses Mauer glüht!
O, wär ich selbst der Tropfen Tau,
Den man im Kelch der Rose sieht.

[Robert Burns (1759 - 1796)]


Nach zwei Tagen Wanderung hintereinander, wollte ich heute den Hunden und meinen Füßen einmal Ruhe und Erholung gönnen und nur einen Ausflug machen.
Angedrohte Hitze und eine erste Unwetterwanderung für den Nachmittag ließen die Entscheidung schnell auf den Besuch des Schloss Stolzenfels bei Koblenz fallen.

Hier habe ich vor gar nicht allzulanger Zeit eine selbstgebastelte Runde erwandert, die mich auch am Schloss selbst vorbeiführte (Rittersturz und Stolzenfels).
Allerdings sind dort Hunde nicht erlaubt. Scheinbar hatte ich auch einen unwirrschen Zeitgenossen vor mir gehabt. Ich bin froh, dass wir dann heute ohne Hunde hin gefahren sind.
Zum einen kann ich die Entscheidung nun tatsächlich nachvollziehen, zum anderen waren die Angestellten heute sehr freundlich.

Dem geneigten Leser sei die Vorwarnung erlaubt: es kommen viele Bilder ;-)
Durch Anklicken können diese vergrößert werden.

Auf dem Weg zum Schloss von Stolzenfels aus:


Wir parken unterhalb des Schloss Stolzenfels am Kapellener Platz. Die Parkplätze sind etwas rarer gesät.

Für Behinderte besteht die Möglichkeit, bis vor den Eingang zu fahren.

An einer Einfahrtsschranke befindet sich hierzu eine Sprechanlage




So führt uns der Weg hinauf und hierbei durch dieses Aqädukt.



Im Hintergrund befindet sich die 1833 vollendete Pfarrkirche St. Menas, der wir natürlich von aussen einen Besuch abstatten.




Im Aussenbereich finden wir eine so genannte Stele mit Namen von Gefallenen des Krieges.

Wir folgen dem Weg weiter zum Schloss, bis wir an eine breitere Holzbrücke gelangen.
Aufgrund Restaurationsarbeiten weist uns ein Schild zwar den Weg in einer Schleife gerade aus.
Wir gehen jedoch über die Brücke, da uns eine Holzstiege zur Aussenrunde und Aussicht um das Schloss führt.
Hierbei treffen wir auf einen Brunnen, in dessen Grund auch Münzgeld liegt.



Blauer Himmel, Sonnenschein.
Dieses Motiv bettelte geradezu darum, fotografiert zu werden.



In einem Mauerstück ist das Wappen Friedrich Wilhelm IV. von Preußen eingelassen, der das Schloss als Sommerresidenz nutzte.




Weiter geht es bis zur kleineren Aussichtsplattform ...



... auf welcher wir eine schöne Aussicht auf den Rhein genießen können.

Besuch des Schlosses selbst:

Ich möchte mir hier die Erzählung der Geschichte des Schlosses ersparen, da sie bei Wikipedia umfangreich gelesen werden kann.



Nachdem wir den Weg zur Aussicht zurückgegangen sind, halten wir uns geradeaus nach oben, bis wir wieder auf den asphaltierten Bereich treffen und gehen auf den Eingang des Schlosses zu.


Nach Entrichtung des Eintrittspreises für den Besuch des Innenbereiches und einer Führung in Höhe von 4,- € pro Person, schließt man uns freundlicherweise den Zugang auf, da der Beginn der Führung noch etwas dauert.




Ein Blick nach oben im Innenhof.



Wir finden ein Gemälde mit den Wappen von Friedrich Wilhelm IV von Preußen und seiner Gemahlin  Elisabeth Ludovika von Bayern.





Nun jedoch erkennen wir den schon im Ursprung angelegten mediterranen Garten und laufen auf ihn zu.




Wir sind begeistert. Ist das schön!!!


Zwar befindet sich in meiner DSLR eine Speicherkarte mit 16 GB, ich hege jedoch die Befürchtung, dass diese schnell voll sein wird vor lauter Motiven, die ich einfach alle fotografieren muss ;-)




Noch eine Nahaufnahme.




Das Wetter trägt natürlich seinen Beitrag dazu, dass wir hier lange aushalten können.




Es geht jetzt in den Aussengarten mit Blicken auf den Rhein.



Jetzt ein paar Mal im Lotto gewinnen und wir würden ab sofort hier wohnen.

Malerisch.
 




Man beachte die bayerischen Farben ...


So wie wir zuvor unterhalb zur Aussicht gegangen sind, geht es innerhalb des Schlosses fast einmal um selbiges herum.



Die Luft ist von Blütenduft erfüllt.




Es geht ein Stück zurück ...




... bis wir an einem Brunnen angelangen.




Wem hier sein Herz nicht aufgeht ...



Ein Stück weiter finden wir die ehemalige schlosseigene Kapelle mit christlichen Motiven an den Wänden.



Natürlich gehen wir auch an das andere Ende des Innenganges und wieder zurück.



Noch ein letzter Blick auf den Brunnen und wir gehen zum Eingang zurück, da die Führung beginnt.







Bilder aus den Innenräumen habe ich keine gefertigt. Ich kann nur soviel sagen: bloß nicht auslassen!!!


Blumenbilder aus dem Innenbereich:







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