Ausflug Schloss Bürresheim (Mayen)

Wenn Du Schlösser in die Luft gebaut hast, so braucht Deine Arbeit nicht umsonst zu sein: dort gehören sie nämlich hin. Und nun gehe daran, die Fundamente unter sie zu bauen.

[Henry David Thoreau]


Heute hat es "nur" zu einem Ausflug gereicht.
Er führte uns zum Schloss Bürresheim in der Nähe von Mayen (Eifel).

Seinerzeit war ich den Traumpfad "Förstersteig" gegangen, der in der Nähe des Schlosses vorbeiführt.
Zwar stand auch eine kurze Besichtigung des Schlosses von außen an, diesmal sollte jedoch eine Führung hinzukommen.




Wir parken direkt auf dem Besucherparkplatz des Schlosses selbst, gehen jedoch noch ein kleines Stück weiter, um den bekanntesten Blickwinkel auf das Gebäude zu erreichen.



Nun geht es in Richtung des ersten Eingangstores, das uns darauf hinweist, dass der Zutritt mit Hunden nicht gestattet ist.




Wir folgen dem Weg seitlich entlang und nähern uns somit dem eigentlichen Zugang in den Innenhof.




Zuvor aber noch einmal ein Blick in die Höhe ...






... und kurz für ein Rosenbild angehalten.



Wie wir schon öfter bei diversen Burgen etc. gesehen haben, finden wir auch hier eine Miniatur des Schlosses bzw. der alten Burg.




Wir passieren das eigentliche Zutrittstor und laufen unterhalb des Wehrganges weiter zum Innenhof ...




... wobei wir den gedeckten Wehrgang entlang laufen.



So treffen wir letztlich auf den Innenhof und die dortige Kasse, an der wir unseren Obulus für die Führung in den Räumlichkeiten entrichten wollen.



Bis die Führung beginnt, schauen wir uns noch im Innenhof um. Hier befindet sich eine ehemalige Aussenküche mit dem etwa 33 Meter tiefen Brunnen, aus dem das Wasser aus der Nette gefördert wurde und bei möglichen Belagerung unabhängig von der Wasserversorgung machte.

Bürresheim wurde ursprünglich im 12. Jahrhundert erbaut.

Die als geschlossenes Ganzes erscheinende Anlage erhielt ihre heutige Gestalt erst ab dem 15. Jahrhundert. Zuvor handelte es sich um zwei völlig eigenständige, nicht zusammenhängende und unterschiedlich große Teilanlagen, denen lediglich der romanische Bergfried aus dem 12. Jahrhundert gemein war (Quelle).


 
Der Eintritt von 4,- € pro Person ist entrichtet und es geht zur Führung in die Räumlichkeiten - von denen ich hier nur einen kleinen Teil fotografisch darstellen möchte.


Das Schlafgemach mit dem Bett in der Länge von 1,80 m.

Nichts für mich ;-)




Ein weiterer kleinerer Essensraum.


Laut Angaben während der Führung sind die Gegenstände im Inneren tatsächlich original aus dem Schloss, wurden also nicht nachgekauft oder ausgeliehen.




Der Kirchraum im Schloss selbst.



Im Erdgeschoss wiederum ein besonders schöner Sekretär mit Einlegearbeiten.



Nach der Führung - die sich wirklich gelohnt hat - verlassen wir die Anlage wiederum.




Die alte Burg ist nicht Bestandteil der Führung.



Noch einen Blick auf den Zugang geworfen, bevor es wieder zum Fahrzeug geht.

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