Römerwarte Katzenberg (Mayen)

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Audiatur et altera pars! 
Man muss auch die andere Seite hören.

[Seneca]


Schon lange vorgehabt, aufgrund der Kürze der Strecke aber zur Seite geschoben: eine Rundwanderung von der Römerwarte Katzenberg bei Mayen. Ich war vor einem Jahr bereits mit Draga ausschließlich an der Warte gewesen.

Da ich heute morgen etwas trödelte und für Mittag bereits Regen gemeldet wurde, war diese Rundwanderung heute an der Reihe.



Auf dem großzügig bemessenen Parkplatz in Mayen an der Ecke Katzenbergweg / St- Barbara-Straße (Nähe Industriegebiet) stelle ich mein Fahrzeug ab und mache den Rüden wanderfertig.



Die Römerwarte / der Katzenberg ist nicht weit von diesem Parkplatz entfernt.
Wir können bereits die Aussichtsplattform erkennen und laufen darauf zu.



An dem auf dem vorherigen Bild zu erkennenden Wäldchen halten wir uns rechts und laufen somit mit Sicht auf die Umgebung um den Katzenberg herum.


Und schon wehen wir die spätrömische Höhenbefestigung Katzenberg, eine römische Flieburg aus dem vierten Jahrhunder n. Chr..

Sie diente zum Schutz vor den Raubzügen der rechtsrheinischen Germanen.


Aufgrund zahlreicher Funde konnte ein Teil der ursprünglichen Wehranlage originalgetreu rekonstruiert und zur kostenlosen Besichtigung zugänglich gemacht werden (Quelle).


Wir laufen an der Mauer entlang und es geht wieder aufwärts.

Wir sehen die ehemalige Signalstation.
Der hölzerne Schutzbau darüber ist keine originalgetreue Rekonstruktion (Quelle).




Noch ein letzter Blick zurück ...


... und es geht über Steinstufen aufwärts.

Auf den Besuch des Holzkonstrukts verzichte ich heute, da ich es vor einem Jahr schon aufgesucht habe.

Es lohnt sich jedoch für Nachwanderer, diesen mit einzubeziehen.
 


Wir halten uns - auch wenn der Pfeil etwas anderes suggeriert - nach rechts hinab.




So führt uns der Weg an einem Nachbau (Turm) der ehemaligen Wehranlage vorbei.
Die Schautafeln wurden leider von irgendeinem Idioten beschmiert.



Wir folgen dem Weg und werfen einen kurzen Blick zurück.

Es zieht sich schon zu.



Der Weg wird zum Pfad und führt uns aussen am Zaun der Grube Glückauf entlang.



Einiges an Schiefer ist hier gelagert / abgebaut worden.



Wir treffen auf den Kirchershof und halten uns vor diesem rechts, so dass wir die Nette über diese Brücke überqueren ...



... um direkt nach links auf den breiteren Waldweg abzubiegen, der auch ein Teilstück des Rhein-Kyll-Weges enthält.


Zugegeben: das Waldstück ist nicht ganz so interessant.

Daher muss schnell ein Bild vom Wegesrand herhalten.


Der Weg wird letztlich schmaler und dadurch schon wieder interessanter.

Am Ende dieses Pfades laufen wir auf dem Tunnel Hausen 2 zur Straße hinab.

Hausen 2? Ist das nicht auch der Tunnel des Traumpfades "Nette-Schiefer-Weg" ?


Genau.
Wir treffen auf den Traumpfad und biegen kurz mit ihm rechts hinab, bis wir zur Aussicht auf das Nette-Viadukt treffen.

Dieses werden wir im weiteren Verlauf der Wanderung überqueren.

Doch wenn wir schon einmal hier sind, gehen wir auch noch mal durch den etwa 144 Meter langen Tunnel selbst.

Er diente seinerzeit der Bahnstrecke Koblenz - Mayen und liegt heute auf einer bekannten Radstrecke.




Mir gefällt so etwas.



Und da ist es. Vor uns. Das Nette-Viadukt.

Zur Sicherheit mit hohen Zäunen eingefasst.



Also die Kamera über den Zaun gehoben uns in Richtung Trimbs fotografiert.



Am Ende der Brücke gehen wir auf einem etwas abseits gelegenen Weg hinauf nach dem Ortsteil Betzing ...




... den wir alsbald erreichen und nach links durchqueren.



Am Ortsausgang geht es links auf einen Feldweg und wir sehen in der Ferne bereits wieder den Holzaufbau der Römerwarte.

Ab hier fing es dann auch an zu regnen ;-)
Alles richtig gemacht.





Fazit:

Nette kurze Rundwanderung mit ein paar wenigen Besonderheiten.



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