Brückentag Bonn

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Am schwersten lernt man im Leben, welche Brücken man benutzen und welche man abbrechen soll.
[Autor unbekannt]


Da ich die letzten Nächte in Bonn unterwegs war, wollte ich mir das Ganze auch noch einmal im Tageslicht ansehen ;-)
So wählte ich eine Runde von der Rheinaue über die Süd- und Kennedybrücke.

Ich bin ja hier geboren und aufgewachsen, war aber schon lange nicht mehr auf diesen Spuren unterwegs.
Vieles ist noch vorhanden oder wieder ins Gedächtnis gerufen worden.
Lediglich der fast ausschließliche asphaltierte Wegeanteil war mühsam.

Diese Wanderung ist dem Dobermannrüden Baron (Trinity's Guardian Angel) von einer Freundin in den Staaten - Gail Forrest / Melbourne, Florida - gewidmet, der gestern verstarb.





Direkt nach dem Start begeben wir uns auf einem der vielen Wege in die Rheinaue selbst hinein.




So laufen wir übrigens mehrfach direkt am Auensee vorbei ...



... wobei wir auch mehrfach über Brücken wechseln.



In der Ferne sehen wir den Post-Tower.




Doch zunächst gehen wir erneut über eine Brücke ...




... und passieren den "Wasserfall".




Nachdem wir die Südbrücke zunächst unterqueren, gehen wir anschließend über selbige und sehen in der Ferne sowohl den Post-Tower, als auch den Langen Eugen.



Wir erreichen die andere Rheinseite in Beuel und wandern jetzt hier in Ufernähe entlang.




Der Rhein führt derzeit Niedrigwasser.





Wir sind "verwirrt" ;-)



An der neu aufgebauten Mauer finden sich diverse Besonderheiten.




U. a. eine Statue von Johannes von Nepomuk.



Ein Foto der Moby Dick auf der anderen Rheinseite darf natürlich nicht fehlen.



Und da ist es. Das Brückenmännchen.

Das Bonner Brückenmännchen (bönnsch: Bröckemännche) ist eine Steinskulptur, die im Jahr 1898 beim Bau der ersten Bonner Rheinbrücke am rechten Turm des Beueler Strompfeilers, direkt über dem Fußgängerdurchlass, befestigt wurde und ihren Hintern zur Beueler Seite streckte. Hintergrund war, dass die Brücke ausschließlich von Bonnern finanziert wurde, weil sich die Bewohner der „schäl Sick“ nicht an den Kosten beteiligen wollten.
Das Brückenmännchen stellt somit einen nachbarschaftlichen Gruß dar (Quelle wir vor).




Bis 2007 befand sich die Skulptur noch an der Rheinbrücke selbst.


Die Beueler revanchierten sich mit der Skulptur einer keifenden Waschfrau, die am linken Turm des Beueler Strompfeilers befestigt wurde. Die Skulptur des Brückenweibchens zeigte eine Frau mit grimmigem Blick und erhobenem, wurfbereiten Pantoffel in der Hand (Quelle wie vor).


Nun geht es bereits auf die Kennedybrücke zu. Wir sind auf dem letzten Stück des Rheinsteiges unterwegs.

Vor uns das chinesische Restaurantschiff.



Wir überqueren den Rhein über die Kennedybrücke in Richtung Bonn.



Es ist einiges los auf der Wasserstraße.

Auch die Moby Dick legt gerade ab.



Auf dem Weg zum Alten Zoll kommen wir am Brassertdenkmal vorbei.

Wir erreichen den "Alter Zoll" und stehen hier vor einer Statue von Ernst Moritz Arndt.

Der Alte Zoll, auch Dreikönigenbastion genannt, in Bonn ist eine ehemalige Bastion der Bonner Stadtbefestigung. Er wurde etwa 1644 errichtet und liegt am Ufer des Rheins.

Die alte Kanone ist leider nicht mehr vor Ort.




Wir gehen an das Rheinufer zurück und genießen die Sicht auf die Gebäude.


Es ist noch recht leer, obwohl wir gegen Mittag haben.

Radfahrer, Spaziergänger und Jogger begegnen uns in Maßen.



Wir nähern uns allmählich wieder der Rheinaue.



Werfen einen weiteren Blick auf eine weitere Skulptur ...




... und Balou muss wieder herhalten.



Alle paar Meter halte ich an, weil ich schon wieder ein schönes Motiv finde, welches ich unbedingt ablichten muss.



Wir befinden uns jetzt in Nähe des alten Deutschen Bundestages ...


.. und schauen den "Langer Eugen" hinauf.

Der Lange Eugen ist ein Hochhaus im Bonner Ortsteil Gronau, das von 1966 bis 1969 errichtet wurde. Seit 2006 beherbergt es Organisationen der Vereinten Nationen. Bis zum Umzug des Deutschen Bundestages nach Berlin 1999 war das Gebäude als „neues Abgeordnetenhochhaus“ der Hauptstandort für die Büros der Mitglieder des Deutschen Bundestages (Quelle wie vor).




Die Rheinaue ist wieder erreicht.

Vor uns liegt der Bötchenanleger.


Ab jetzt glüht die Kamera auch ständig ;-)

Dieses Segment eines 750 Jahre alten Mammutbaums erhielt Deutschland 1989 als Geschenk zur 2000-Jahre-Feier von der Gattin des seinerzeit US-Präsideten Busch als Symbol für die dauerhafte deutsch-amerikanische Freundschaft.




Der Weg führt uns in den sogenannten "Blindengarten" hinein.





Wieder ein kurzes Posieren ...




... bevor es in den Japanischen Garten geht.




Einfach nur ruhig und entspannend.



Wenn ich Groß bin, will ich auch so einen Garten haben ;-)



Nach dem Rundgang in diesem wirklich schönen Park gehen wir weiter in Richtung Auto.




Freunde ???



Noch ein letztes Bild und wir sind am Ende der Rundwanderung angelangt.








Fazit:

Für fotobegeisterte Wanderer ein "Eldorado" an Motiven. Da lohnt sich wahrscheinlich auch "nur" ein Aufenthalt in der Rheinaue selbst.
Ledigich der hohe Asphaltanteil minderte das Wandererlebnis etwas.



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