Traumschleife Baybachklamm

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Nur Fledermäuse lassen sich hängen.
(Quelle unbekannt)

Geplant war sie schon länger: eine Wanderung zusammen mit einem ebenso wander- und fotobegeisterten Kollegen.
Durch unterschiedliche Dienstzeiten hatte es sich herausgezögert. Aber heute war es soweit.
Und da es dann auch etwas Besonderes sein sollte, hatten wir uns für den Baybachklamm in der Region Kastellaun entschieden.




Am Einstiegsportal in 56290 Heyweiler mit ausreichend dimensioniertem Wanderparkplatz starten wir unsere Wanderung.

Die Rucksäcke werden noch einmal kontrolliert, die Kameras arbeitsfähig gemacht und der Hund angeleint.

Wir werfen nun einen Blick auf die Wanderkarte und entnehmen aus einer Box einen der bereitgestellten Flyer.


Gut informiert geht es nun durch das Portal.

Wir folgen dem Vorschlag, diese Route im Uhrzeigersinn zu begehen.

Wer die Berichte der Wanderungen zu den bereits von mir begangenen Traumschleifen kennt, weiß, dass ich auch heute in keinem Fall von der hervorragenden Wegekennzeichnung enttäuscht wurde.

Lediglich einmal gehen wir kurz "falsch". Wir hatten beim Quatschen nicht aufgepasst ;-)



Schon nach wenigen Metern entdecken wir sie: die erste Sinnesbank.

Ok. Wir können nur auf die Tannen schauen, die sind aber auch nett anzusehen ;-)


Etwas später stoßen wir auf die erste Attraktion dieser Traumschleife: den sogenannten Schinkaul.

Bei einem solchen Schinkaul - auch teils Wasen genannt - handelte es sich um einen Ort, an welchem ehemals die verstorbenen Tiere verscharrt wurden.



Nun geht es erst einmal auf schmalen Pfaden hinab in das Tal zum Buchbach.

Und dann erneut wieder hinauf auf eines der Hunsrückplateaus.


In Höhe der Ortschaft Steffenshof überqueren wir die schmale K32 und treffen auf diese Rastmöglichkeit, die besonders liebevoll gestaltet worden ist.


Es geht zurück in den Wald und hinab zum Prinzbach, wo wir immer wieder einmal Stege und Brücken überqueren.

Hat schon 'was ...

Wie kann es anders sein: es geht auch wieder hoch.
Diesmal zum Klöcknerskaul, einem alten Schieferstollen.

Wir machen eine erste kurze Rast und essen die vom Kollegen zubereiteten leckeren Fischburger.

So macht Wandern Spaß.



Habt Ihr es auch vermutet ?
Jawoll. Es geht wieder hinab. ;-)

Unter uns sehen wir einen weiteren Holzsteg warten, der uns erneut über den Prinzbach bringen wird.

Wir fotografieren eine weitere Brücke, unterhalten uns intensiv und übersehen das Wegekennzeichen, was uns vor dem nun erreichten Baybach nach rechts leiten wird.

Da die Traumschleifen allerdings klasse ausgeschildert sind, vermissen wir auf der anderen Seite die Kennzeichen und stellen unseren Fehler fest.


So geht es nun rechts des Baybaches am Ufer des selben vorbei.

Jetzt kommt der spannendere Teil der Wanderung.

Schwierige Steigpassagen sind mit Halteseilen gesichert. Diese Passagen sind nicht besonders lang und somit für uns gut zu schaffen.

Kleine Hunde dürften hier ohne Hilfe passen, da die Stufen zu weit für diese auseinander sind.

Auch Balou wird kurz von mir angehoben, damit er für die erste Stufe den Einstieg schafft.



Nachdem wir eine Köhlerstelle passiert haben, treffen wir nunmehr auf von Fledermäusen bewohnte Höhlen im Baybachtal.


Es sind nicht nur die kleinen Zugänge, sondern auch teils Felsenhöhlen wie auf diesem Bild zu erkennen ist.

Die Luftwaffe schläft aber zur Mittagszeit tief und fest. ;-)



Nach fast genau der Hälfte der Wanderung treffen wir an der Schmausemühle ein und gönnen uns eine kleine Erfrischung.




Wir gehen weiter im Tal entlang am Baybach und haben noch ein paar weitere Klettereinlagen zu absolvieren, die jedoch für Balou keinerlei Schwierigkeiten mehr bieten.



Flüssigkeit für Hunde findet sich in diesem Bereich natürlich zu hauf.




Der Weg führt uns nun an der verlassenen Heyweiler Mühle vorbei.



Einen kleinen "Wasserfall" gibt es ebenso zu bestaunen.






Wir gehen erneut auf eine kleinere Kletterpassage zu.



Diese Stufen stellen für Balou ebenfalls keine Schwierigkeiten dar, sind sie doch treppenartig aufgebaut.




Erneut geht es über einen Holzsteg mit Geländer.



Wir erreichen ein Plateau und es wird merklich wärmer.
Sind wir doch vorher im kühlenden Wald gewandert.


Wir sind jetzt in der Nähe von Heyweiler, nachdem wir vorher die Aussicht von einer Felsenklippe genossen haben.

Wir werfen einen Blick auf die Burg Waldeck in der Ferne.



Es zieht sich jetzt ein wenig zu.
Aber weit haben wir es nicht mehr.



Kurze Zeit später befinden wir uns an einer Aussicht des Barreterley und schauen weit in die Ferne.








Wieder ein kurzes Stück weiter machen wir einen klitzekleinen Abstecher zu dieser Schutzhütte, die uns eine Aufsicht auf die unter uns liegende Schmausehütte bietet.

Es sind jetzt nur noch wenige hundert Meter bis zum Portal, wo wir die Wanderung beenden.




Fazit:

Eine urtümliche Wanderung, die uns beiden gefallen hat. Ich bin sie diesmal nicht "gerast", sondern habe sie mit dem Kollegen "erschlendert".
Hat Spaß gemacht, ist auch recht kurzweilig und war für uns gut zu schaffen.
Für Hunde bitte ich genau zu prüfen, ob man diesen die Felspassagen zutrauen kann.



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Kommentare

Elke Bitzer hat gesagt…
Für mich war diese Traumschleife eine der ersten Erfahrungen mit Seil gesicherten Wegabschnitten, deshalb auch besonders spannend.

Würde ich gerne wiederholen, weiß aber nicht ob das für die alten Knochen von Spike noch so gut ist.

Schön, dass Nik mit unterwegs war, das macht doch auch mal Spaß :-)