Traumschleife Rheingold (Boppard)

[0045-14-11.1-518.2-1434.3]


Nur wer der Minne Macht entsagt, nur wer der Liebe Lust verjagt, nur der erzielt sich den Zauber, zum Reif zu zwingen das Gold.

[aus: Das Rheingold, Richard Wagner]


Vor fast genau einem Jahr sind wir den Traumpfad Rheingoldbogen gewandert.
Nun stand die ähnlich lautende, aber nicht verwandte Version der Traumschleife an: das Rheingold.





Also früh am Morgen aufgestanden und mit dem Rüden in den Boppard gefahren, wo diese Traumschleife zu finden ist.




Ich parke an der Ecke K114 / K115 nähe Rheinbay auf einem kleineren Wanderparkplatz - dem Startpunkt der Traumschleife.



Der obligatorische Blick auf die Wandertafel dieser Traumschleife, die dem Rheinburgenweg zugerechnet wird und daher auch deren Symbol im Wegekennzeichen trägt.


Die Rundwanderung führt uns im Gegenuhrzeigersinn auf diese Strecke.

Zur Vereinfachung finden wir auch ein Eingangsportal in die Schleife.



Während der gesamten Wanderung folgen wir diesem Symbol.
Der Weg ist hervorragend ausgeschildert, so dass man sich nicht velaufen kann.

Zunächst führt uns der Weg parallel zur K114 in Richtung Holzfeld.

Von dieser Kreisstraße ist jedoch nichts zu hören.

Wir treffen auf der Wanderung immer wieder auf Arbeiter, die den Weg in Schuss halten.
Sehr vorbildlich.



Die passende Jahreszeit, um sich auch an den schönen Dingen links und rechts des Weges zu erfreuen.



Wir ziehen einsam durch die Lande - genau so, wie ich es mag.

Himmliche Ruhe umgibt uns.

Postkarten-Idylle ;-)

Sanft beginnt die Wanderung und führt uns in Richtung des Rheins.

Zeit Kraft zu tanken, die wir später brauchen werden.



Und da ist er: der Ausblick auf den Rhein.

Und den Rüden ;-)



Bei diesem Anblick geht einem das Herz auf.

Wahrlich: wir haben es wirklich schön in Rheinland-Pfalz.


Immer wieder geht es über schmale Pfade und durch den Wald.

Somit ist  - gerade in Bezug auf letztgenanntes Merkmal - auch eine Tour im Hochsommer möglich.




Gerade in Rheinnähe wird weder mit Aussichten noch mit Sitzgelegenheiten gegeizt.


Wir erreichen die Aussichtsplattform "Europakuppel".

Und ja: links die Stufen in den ehemaligen Weinberg müssen wir dann hoch.




Zuerst aber noch einen Blick von der Plattform auf den Rhein.


Nun geht es steil nach oben.
Entweder bin ich wieder zu schnell unterwegs oder doch noch nicht zu 100% fit.

Das kostet das erste Mal Kraft.


Für kleinere Hunde dürfte dieser Weg in die Höhe - der leicht alpin verläuft - zu ersten Problemen führen.

Die Stufen etc. sind logischerweise an die Schritthöhe eines Menschen angepasst.



Die Mühen des Aufstiegs werden jedoch sofort wieder mit dieser Aussicht belohnt.




Es geht weiter in die Höhe.
Auch der Rüde muss sich anstrengen.



Aber auch dieser Aufstieg hat einmal ein Ende und führt uns - natürlich - zur nächsten Aussicht mit Sinnesbank.




Wenig später treffen wir am "Ploweslay" ein - der blaue Fels.



Natürlich werfen wir erneut einen Blick auf den tief unter uns liegenden Rhein.



Es geht weiter zu einer ehemaligen keltischen Höhensiedling.


Diese erstreckt sich über einen größeren Bereich.

An einer Schutzhütte geht es weiter hoch in den Wald hinein.


Wenn ich mich jetzt setze, komme ich nicht mehr hoch ;-)

Irgendwie werden die Beine schwer.
Ausser beim Rüden ;-)



Ein Blick in die Landschaft hinein.

Ist das nicht schön?


So langsam nähern wir uns den letzten Kilometern der Wanderung.

Auf freier Fläche drückt die Sonne schon recht gut.




In der Ferne sehen wir erneut den Rhein fließen.



Noch ein letzter Blick, bevor es noch ein kleines Stück durch den Wald geht und wir am Fahrzeug ankommen.







Fazit:

Einfach nur klasse.
Viele Pfade, leicht alpiner Aufstieg, wunderbare Ausblicke, hervorragende Kennzeichnung.
Das hat wirklich gefallen.
Für Hunde bitte ausreichend Flüssigkeit mitführen.







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