Waldburg und Panoramaweg in Remagen

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Die Burg des Vertrauens wird durch die Kanonen der Wirklichkeit bombardiert und so entsteht eine Ruine der Verzweiflung, auf welche sich das Moos der Zeit für die Ewigkeit legt.

[Verfasser unbekannt]


Endlich wieder unterwegs auf Wanderung - nach den vergangenen Operationen.
Heute wollte ich austesten, was "geht" und was noch nicht funktioniert.
So habe ich mich entschieden, eine kleinere und nicht hügelige Wanderung zu tätigen, die ich bereits letztes Jahr gegangen bin: den Panoramaweg Remagen.
Hinzugefügt habe ich noch den Schlenker zur Bauruine Waldburg.
Um es kurz zu machen: es hat funktioniert, auch wenn ich etwas langsamer unterwegs war.




Gestartet bin ich mit meinem Rüden auf dem Wanderparkplatz "Monte Klamotte" auf der Waldburgstraße oberhalb von Remagen.

Hier findet sich auch eine Übersichtstafel mit Hinweisen auf die örtlichen Wanderwege.



Bevor wir jedoch dem Rundweg A5 folgen, halten wir uns zunächst in die entgegengesetzte Richtung und wandern über einen schmalen Pfad des Rheinburgenweges zur Waldburg.

Ein Hinweisschild gibt uns nähere Informationen zur 1898 erbauten Waldburg auf dem Viktoriaberg.

Seit 1970 steht das ehemalige Hotel leer und verfällt zusendend.

Seit 2012 werden die Hotel-Ruine und das 8719 Quadratmeter große Gelände für 1,38 Millionen Euro zum Kauf angeboten (Quelle).



Nachfolgend eine kleine Bildercollage der baufälligen Hotelruine, bei der akute Einsturzgefahr besteht.


 



Wir wagen uns nur an den Rand des Gebäudes und schauen durch die Öffnungen hinein.


Nach diesem kleinen Ausflug zur Waldburg gehen wir wieder zurück zum Wanderparkplatz und widmen uns nun dem regionalen Wanderweg A5 - auch Panoramaweg Remagen genannt.



Neben dem Rheinburgenweg führt auch ein Teilstück des Rheinburgenrundweges "Apollinaris-Schleife" auf diesem Weg entlang.




So wundert es nicht, dass wir an dem Judenfriedhof vorbei kommen.



Etwas mehr als die Hälfte des Weges geht es durch den Wald. Erst oberhalb von Bad Bodendorf erhaschen wir eine erste Aussicht in die Ferne.


Endlich freies Feld.
Wir sind recht früh unterwegs, so dass es noch ein wenig kühl ist.

Aber wir sind auch einsam unterwegs. Das wirkt beruhigend.



Und das schöne Wetter tut sein übriges dazu.

Man merkt: Balou haben diese "längeren" Wanderungen auch gefehlt. ;-)



Wir laufen jetzt auf "Haus Hohenlinden" zu.
Es handelte sich hierbei um die ehemalige Remagener Drogenentzugsklinik, die im Januar 2014 geschlossen wurde.

Noch ein paar Schlenker und wir sind wieder am Wanderparkplatz angelangt.




Fazit:

Kleinere angemessene Rundwanderung für den Wiedereinstieg.
Im Gegensatz zur Wanderung im letzten Jahr war der Weg diesmal besser ausgeschildert.



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