Freilichtmuseum Mühlenhof Münster


Niemand auf der Welt bekommt so viel dummes Zeug zu hören, wie die Bilder in einem Museum.

(Zitat: Jules und Edmond Huot de Goncour)


Den heutigen auswärtigen Tag aufgrund eines Seminares habe ich nicht mit einer Wanderung verbunden, sondern am späten Nachmittag mit einem Besuch des Freilichtmuseums Mühlenhof in Münster (Westfalen).

Bei der gestrigen Wanderung um den Aasee habe ich schon ein paar Gebäude aus der Ferne bestaunen können.

Auch heute lasse ich zum Großteil die Bilder für sich selber sprechen.



Am ausreichend bemessenen Parkplatz auf dem Theo-Breider-Weg 1 in 48149 Münster parke ich mein Fahrzeug und begebe mich an die Kasse des Museums, entlöhne 5,- € und bin mitten drin im - ruhigen - Geschehen.






Das Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster zeigt auf fünf Hektar im Stadtteil Sentrup in unmittelbarer Nähe zum Aasee, dem Allwetterzoo und dem LWL-Museum für Naturkunde bäuerliche und handwerkliche Kultur der Region aus vier Jahrhunderten (Quelle).



An die 30 historische Bauten wurden von ihrem ursprünglichen Ort in das Museum nach Münster in Westfalen versetzt oder dort nach alten Vorbildern rekonstruiert (Quelle wie vor).




Immer wieder laden die einzelnen Objekte zum Verweilen und Fotografieren ein.






Mit der Wiedererrichtung einer Bockwindmühle des 18. Jahrhunderts aus dem Emsland wurde das Freilichtmuseum 1961 eröffnet (Quelle wie vor). 


Es folgten Haupt- und Nebengebäude von Bauernhöfen, eine Landschule von 1823, ein Bauernhofkapelle von 1840, ein Dorfladen mit Dorfkrug, ein Bienenhaus, ein Weberskotten, eine Dorfschmiede und weitere alte Werkstätten (Quelle wie vor).




Einige Häuser können betreten werden.
Dort können Dauerausstellungen betrachtet werden.
Andere wiederum sind mit einem Gitter versehen und laden zum Hineinschauen ein.




Thema einer Dauerausstellung ist u. a. das Mühlenhandwerk.




Einsam ...



In regelmäßigen Veranstaltungen wird das alte Handwerk zum Leben erweckt, finden Lesungen in platt- und hochdeutscher Sprache statt oder wird in der Landschule gelesen und geschrieben wie zu Großmutters Zeiten (Quelle wie vor).




Alte Fahrgeräte.




Nach gut einer Stunde im Schlenderschritt verlasse ich die Ausstellung wieder und werfe von ausserhalb noch einen letzten Blick zurück.

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