Goldene Meile Remagen

[0034-14-6.7-395.4-1311.5]

Oder: Der Krieg ist niemandes Bruder.

(Serbisches Sprichwort)


Nach der doch größeren Wanderung im Koblenzer Bereich von gestern, sollte es heute eine kürzere Wanderung werden, die auch fahrtechnisch gering ausfallen sollte.
Ein wenig gesurft und dann für die kurze Rundwanderung an der Goldenen Meile in Remagen entschieden.



Der Startpunkt befindet sich an dem Schulparkplatz "An der alten Rheinbrücke" in Remagen.

Von hier aus können wir schon einen alten Brückenpfeiler der Ludendorff-Brücke erkennen.



Die Ludendorff-Brücke ist auch unter dem Namen "Brücke von Remagen" bekannt.
Auf dem Rückweg werden wir den Resten noch einen Besuch abstatten.



Nach einem Schlenker über die Felder geht es ein kurzes Stück an der Goethestraße und den Gebäuden der Fachhochschule vorbei ...



... bevor wir an der "Schwarzen Madonna" eintreffen.


In Erinnerung an das Lager für deutsche Kriegsgefangene „Goldene Meile“, das die Amerikaner nach dem Rheinübergang im April 1945 in Remagen anlegten, wurde diese Kapelle aus Spendengeldern erbaut.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs legten die amerikanischen Truppen längs des Rheins Gefangenenlager für deutsche Soldaten an. Bei der Eroberung des Rheinlandes gerieten 250.000 deutsche Soldaten in Kriegsgefangenschaft, nach der Zerschlagung des Ruhrkessels kamen weitere 325.000 hinzu. Ab Mitte April 1945 wurden rund 660.000 Deutsche in diesen Lagern gefangen gehalten (Quelle wie vor).



Nachdenklich gehen wir wieder in die Felder und bewegen uns in Richtung Kripp.



In Höhe des Fähranlegers Remagen - Linz erreichen wir den Rhein und haben somit auch einen Wendepunkt der Wanderung erreicht.



Vater Rhein hat etwas Niedrigwasser und so können mein Rüde und ich am Ufer selbst entlanggehen.




Auf der anderen Rheinseite sehen wir oberhalb die Burg Ockenfels liegen (stark herangezoomt).



Rechts oben auf der Unkeler Rheinseite befindet sich die Erpeler Ley, der wir gerade vor zwei Tagen bei einer Wanderung einen Besuch abgestattet haben.


Wir nähern uns langsam schon dem Ende der Wanderung und erkennen auf der rechten Seite die Brückenpfeiler der Ludendorff-Brücke (herangezoomt).



Auch ist der inzwischen verschlossene Tunnel gut zu erkennen.



Wir sind jetzt wieder an den Brückenpfeilern auf unserer Rheinseite angelangt.



Hier befindet sich inzwischen das Friedensmuseum, welches besichtigt werden kann.




Gedenktafeln erinnern an die Verluste auf amerikanischer Seite.



Noch ein letzter Blick zurück und wir erreichen unser Fahrzeug wieder.









Fazit:

Zwar nur eine kurze und nicht beschwerliche Rundwanderung, die aber von ihrer Geschichte und den Ausblicken auf den Rhein lebt.



outdooractive: Touren finden und planen auf Europas größter Outdoor-Plattform Mehr erfahren >

Kommentare