Schlösser und Kapelle

[0027-14-14.6-305.0-1221.1]

Oder: Der Bauer wünscht sich Regen - der Wanderer Sonnenschein (Sprichwort China)

Vor wenigen Tagen erst war ich mit meinen Hunden bereits im Euskirchen-Mechernicher Bereich wandern gewesen (Katzensteine und Burg Satzvey).
Da sich hier jedoch noch weitere interessante Örtlichkeiten befinden, war klar, dass die nächste Wanderung wieder in diesen Bereich führen würde.
Hatten wir jedoch zuletzt mit Nebel zu kämpfen, wurden wir heute durch"genieselt".





Ich starte mit den beiden Dobermännern auf dem großzügig bemessenen Parkplatz am Waldfriedhof in Lessenich.


Dabei befinden wir uns direkt auf einem Teilstück des Römerkanal-Wanderweges, den wir schon bei den Katzensteinen gestriffen haben.

Anders als man jetzt vermuten könnte, halten wir uns nach rechts.



So laufen wir auf asphaltiertem Wegstück entlang der Felder nach Weiler am Berge zu.



In der Ferne können wir den Ort bereits durch den Nebel erahnen.



Wir folgen größtenteils dem Wanderweg 4, wandeln ihn aber immer wieder auch ab.


So haben wir das Gefühl, kaum vorwärts gekommen zu sein ;-)

Interessant: Weiler am Berge hat eine eigene Facebook-Präsenz. Bei gerade einmal 330 Einwohnern 194 "Likes". Nicht schlecht.


Wir nehmen den Ort auch als Wendepunkt der Wanderung und laufen jetzt über die Felder in Richtung Wachendorf.

Dank Nebel wenigstens mystisch ;-)



Der Nieselregen hat zum Glück jetzt nachgelassen.
Ich kann feststellen, dass meine Wanderschuhe tatsächlich wasserdicht sind.



Und da sehen wir ein Highlight unserer Wanderung:
die Bruder Klaus Kapelle.



Es handelt sich um eine privat gestiftete und erbaute Kapelle, die dem Heiligen Nikolaus von Flüe gewidmet ist.

Entworfen und mitgebaut wurde sie vom Schweizer Star-Architekten Peter Zumthor.



Es ist eine wirklich aussergewöhnliche Kapelle, die ich so bislang noch nirgends gesehen habe.

Ein knapp 14 Minuten dauerndes Video zur Kapelle und dem Architekten findet sich hier.



Da "Dach" ist offen.
So fällt Licht auf den feuchten Boden. 



Unser Weg führt uns jetzt zunächst nach Wachendorf mit seinen etwa 650 Einwohnern.



Unsere Wanderung führt uns direkt auf das Schloss Wachendorf, welches um 1780 erbaut worden sein dürfte.



Das Schloss / Beletage kann u. a. für Hochzeiten etc. gemietet werden.



Führungen sind möglich.

Weitere Informationen finden sich hier.




Unser Weg leitet uns als nächstes nach Antweiler (ca. 600 Einwohner), wo wir auf die Unterburg treffen.



Die Untere Burg Antweiler ist eine aus dem 16. Jahrhundert stammende Wasserburg.

Sie befindet sich in Privatbesitz.




In einer Schleife um Lessenich geht es wieder zurück zum Waldfriedhof.








Fazit:

Eine nicht uninteressante Rundwanderung, die - wieder einmal - besseres Wetter verdient hätte.
Wem die Strecke zu kurz sein sollte, könnte sie evtl. mit der in direkter Nähe verlaufenden Wanderung bei den Katzensteinen / Burg Satzvey verbinden.


Kommentare