Rund um Bad Hönningen am Rhein

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Freier Tag und Sonnenschein.
Hunde eingetütet und los auf die andere Rheinseite nach Bad Hönningen.
Es sollte eine spontane Rundwanderung sein, die uns am Schloss Arenfels vorbeibringen sollte.




Nachdem wir in Bad Breisig mit der Autofähre über den Rhein nach Rheinbrohl übergesetzt haben, entscheide ich mich, hier auch direkt den Wagen zu parken und den Startpunkt hierhin zu legen.


Wir sind hier auch am "Beginn des Limes am Rhein bei Rheinbrohl".

Und daher findet sich auch ein Nachbau eines römischen Wachturmes in der Nähe.



Da führt uns der Weg natürlich dran vorbei und die beiden "Legionäre" werden davor postiert.

Was wir auf unserer Wanderung feststellen: hier liegt so ziemlich alles beisammen. Römerzeit, Industrie, Wald, Asphalt, Schloss.

Irgendwie hat mir diese Mischung heute sehr gefallen.
Vielleicht hat auch das schöne Wetter seinen Beitrag dazu geleistet.

Das ursprünglich 1890 gegründete Chemiewerk produziert hauptsächlich Barium- und Strontiumcarbonat.
Das von der Solvay Chemicals GmbH unter dem Markennamen IXPER in Hönningen hergestellte Calciumperoxid findet unter anderem Anwendung in Zahnpasten, Backwaren, Kosmetika, Saatgut und bei Bodensanierungen (Quelle).



Wir wechseln über die Straße, gehen in Richtung Olsberg und treffen nun auf den Rheinsteig.


In der Ferne sehen wir bereits unser Hauptziel der Wanderung: Schloss Arenfels (hier stark herangezoomt).

Doch unser Weg führt uns erst einmal in eine andere Richtung.


Ich überlege, ob ich dem eigentlichen Weg folge, als ich auf diese Wandertafel "Naturpark Rhein-Westerwald" treffe.
Wenn ich schon mal hier bin, nehmen wir auch ein Teilstück dieses Weges mit.

Und das war eine gute Entscheidung


Hier war heute noch nicht viel Sonne zu sehen.

Reif liegt auf dem Weg und den Rändern.



Spannend ist, dass wir einem alten Weg gefolgt sind, der schon fast wieder zugewachsen ist.
 Genau unser Fall.



So geht es weit oberhalb auf Waldwegen in grobe Richtung Waldbreitbach, wo wir erst letzte Woche gewandert sind.



Da wir allerdings ja noch zum Schloss wollen, halten wir uns nach links und gehen an altem Baumbestand vorbei.

Während ich den Baumbestand auf der rechten Wegseite bewundere, hält Balou auf der linken Seite an.
Ich schaue, was er hat und bin begeistert.
Vermutlich wäre ich an dieser Aussicht vorbei gelaufen.

Danke, Jung!



Nachdem wir die Straße überquert haben und am Schützenhaus auf der anderen Seite vorbei sind, geht es nun wieder zurück in Richtung Rhein.

Unter uns liegt Bad Hönningen. Mittig links ist wieder das Chemiewerk zu sehen.


Wir sind wieder auf den Rheinsteig getroffen und folgen diesem.

An der nächsten Biegung ist bereits der Turm des Schlosses zu erkennen.



Der Weg führt uns direkt oberhalb des Schloss Arenfels vorbei, welches auf eine mittelalterliche Burg aus dem 13. Jahrhundert zurückgehen soll.



Zunächst geht es zu den alten Schafställen, bis uns der Weg in einer Kehre an einer alten Mauer hinab zum Schloss selbst führt.



Aufgrund seiner 365 Fenster, 52 Türen und zwölf Türme erhielt das Schloss den Beinamen „Schloss des Jahres“.


Es geht jetzt wieder nach Bad Hönningen hinein.
Wir unterqueren die B42 und laufen jetzt auf den Rhein zu.

Auf der anderen Seite befindet sich Bad Breisig.

Hier am Rhein befindet sich auch eine ausgewiesene Hundefreilaufzone.

Alter Schwede, soviele nicht erzogene Hunde auf einen Blick habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Scheinbar reichen meine starrenden Blicke auf die Halter aus, damit sie in Windeseile ihre Hunde zu sich rufen.



We proudly present:

the two dobineurs.




Es folgen die letzten Meter am Rhein zum Fahrzeug.



Wir sind angekommen.
Alle Hunde versorgt.

Jetzt warten wir nur noch auf die Fähre, die uns für 2,50 € wieder auf die andere Rheinseite bringt.





Fazit:

Vielleicht lag es am schönen Wetter. Vielleicht lag es daran, dass ich wieder problemlos wandern konnte. Eventuell war es auch die Mischung aus Asphalt, Wald, Höhen, Ebenen, Römerzeiten, Industrie ...
Mir hat die Tour sehr gefallen.


Kommentare

Elke Bitzer hat gesagt…
Ha ha ha, Mungo ich musste über deinen starren Blick lachen

Den nutze ich immer, wenn Eltern ihre Kids wie Dreck behandeln. Da kannste starren, irgendwann kriegen die das mit :-)