Zwischen Bad Münstereifel und dem Astropeiler Stockert

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Oder: Wer die Sterne sehen will, der muss in den Himmel schauen.

Den Nachtdienst beendet, wie immer wenig geschlafen, aber dafür eine Woche Urlaub.
Für den Nachmittag war Regen gemeldet.

So habe ich heute die dritte Tour bei Euskirchen - und dies eher zufälligerweise in Folge - erwandert.

So handelt die heutige Wanderung von Fliehburgen, Klöstern, imposanten Steinbrüchen, einem Astropeiler, einer Mühle, einer Stadtmauer, einer alten Burganlage und einem Damwildpark.
Und wenn man dies so Revue passieren lässt, ist auch klar, warum ich heute auf knapp 18 Kilometer gekommen bin.
Und ja. Es sind ein paar mehr Bilder geworden ;-).




Ich lege den Startpunkt der heutigen Rundwanderung mit meinem Rüden auf die Schleidtalstraße bei Bad Münstereifel.

Hier finden sich mehrere ausgewiesene Wanderparkplätze.




Ein kurzer Blick zurück.
Irgendwie bin ich meistens alleine unterwegs ;-)



Bestimmt ein Multierleichterungsbaum für Hundewandergruppen ...



Es geht nach kurzer Zeit bereits auf schmalem Pfade weiter.
Auch wenn sich diesen laut Markierung Mountainbiker, Nordic Walker und Wanderer teilen müssen.


Nach kurzer Zeit findet sich dann auch der Hinweis auf die Karolingische Fliehburg.

Wir machen - wie geplant - den kleinen Abstecher.



Wie der Name schon erahnen lässt, findet sich nicht mehr wirklich viel an dieser Stelle.
Eine Metallkonstruktion verhindert das Hineinfallen.


Es geht nun abwärts hinab nach Bad Münstereifel und über die Kölner Straße und den Bahnübergang auf den Uhlenbergweg.

Nun kommt ein längerer, steiler und auch etwas giftiger Aufstieg hoch zum Ginsterweg.

Wir kommen am dortigen Kloster vorbei.



In der Ferne sehen wir schon unser nächstes Ziel (hier mittig zu erahnen): das eher weniger bekannte Radioteleskop Stockert.

Wir ahnen schon, dass da ein Tal zwischen liegen muss.



Wir sind alleine unterwegs. Die Landschaft beginnt mich zu begeistern.
Noch hält das Wetter.



Wir gelangen nun an den Steinbruch und sehen drei Hinweistafeln, die uns mit Informationen versorgen.




Demnach wurden die Gesteine dieses Steinbruchs vor etwa 320 Millionen Jahren gebildet.



Wir folgen dem Weg und gelangen nunmehr in Ortsrandlage Iversheim, wo wir auf das größere Gelände des Golfclubs Bad Münstereifel treffen.


Wir folgen dem Weg am Rand dieser Anlage und werfen eine Blick zurück.

Gaaaanz hinten und unten im Tal sind wir gestartet.



Wir treffen auf einen weiteren Punkt unserer Wanderliste: den Astropeiler Stockert.


Zitat aus vorheriger Quelle:
"Auf dem Stockert, einem Berg bei Bad Münstereifel, steht ein technisches Denkmal: Der Astropeiler, das erste frei bewegliche deutsche Radioteleskop und Teil der Radiosternwarte Stockert."



Nein. Wir sind nicht im Ahrtal gelandet ...
Hier gibt es auch ein Teufelsloch.




Der Weg führt uns jetzt an der Nöthener Mühle vorbei ...



... bis wir wieder Bad Münstereifel erreichen und hierbei auf die alte Stadtumwehrung stoßen.




Wir machen einen kleinen Schlenker ...



... und beschließen, das "Angebot" mit dem Wehrgang in die Wanderung aufzunehmen.



Ich bin - wie eigentlich immer - sehr stolz auf meinen Rüden.
Problemlos läuft er mit




Letztlich geht es wieder hinab in den  Ort selbst hinein.



Wir sehen hier die Statute von König Zwentibold auf dem Zwentiboldbrunnen am Markt.


Ein kleines Stück geht es durch die historische Altstadt, bis wir uns zur hier sichtbaren Burganlage der Eifelburg begeben, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Die Burg wurde 1689 von abziehenden französischen Truppen in Brand gesteckt.



Eine kleine Besonderheit in einer der Öffnungen im Innenhof.



Wir umrunden die Burg und gehen zunächst parallel zur B51.
Allerdings geht es nunmehr erneut sehr giftig steil nach oben. Das kostet Kraft.


Der Weg führt uns jetzt durch den Damwildpark.
Am Ein- und Ausgang befindet sich dieser Durchlass mit den bekannten Gittern am Boden.
Ein Verbot für Hunde können wir nicht finden.
So geht es vorsichtig - am Rand für Balou - über das Gitter in den Park hinein.
Natürlich an der Leine.



Und dann sehen wir sie.
Balou auch. Er ist ganz verwundert, weil sie nicht weglaufen.




So schauen sie uns entgegen (herangezoomt).



Noch einen Blick auf den Hausherrn geworfen und wir verlassen den Park durch den Ausgang.
Es sind jetzt nur noch wenige Meter bis zum Fahrzeug.



Und hier noch einmal ein Höhenprofil dieser Wanderung.







Fazit:

Eine interessante Rundwanderung mit diversen Besonderheiten und nur einigen wenigen eher uninteressanteren Strecken.
Eine einzige Möglichkeit für Frischwasser (Hunde) finden wir an einem fließenden Bach nach etwa 4,5 Kilometern.
Eventuell lag es doch an dem fehlenden Schlaf oder den teils satten oder auch andauernden Steigungen: das war anstrengend - aber schön!
Erinnerte mich von den Mühen her ein wenig an den Traumpfad mit der Ehrenburg.


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