Zwischen Burgruine Altwied und Schloss Monrepos

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Der Frühling ist da.
Also nach dem Nachtdienst nicht lange geschlafen und zeitig die Wanderschuhe geschnürt, den Rüden eingetütet und losgefahren.
Die Auswahl der Tour hatte ich mir gestern bereits erstellt.



Den Einstieg in die heutige Wanderung lege ich kurzfristig an das Parkgelände des Verschönerungsvereines Segendorf auf der Monreposstraße.

Das erste Fotomotiv ist somit schon gefunden.



Wir befinden uns jetzt bereits auf einem Teilstück des Rheinsteiges.
Das Insektenhotel gehört übrigens noch zum vorgenannten Verein.


Leider ist es noch diesig.

Sonst hätten wir schon eine weite Aussicht genießen können.




Die Wanderung ist bereits nach meinem Geschmack.



Etwa anderthalb Kilometer nach dem Start stößt der Wiedweg hinzu.



Nach nicht ganz 1,8 Kilometer kommen wir an einen kleinen Bach. Eine der wenigen Möglichkeiten für Hunde aus natürlichen Quellen Wasser zu trinken.



Wir treffen in Altwied an dieser historischen Brücke ein, die ursprünglich 1648 erbaut wurde, jedoch bereits 1681 einem Hochwasser zum Opfer gefallen war. Wiederaufbau erfolgte 1825.



Zwar können wir nach der Überquerung schon links die Burgruine erkennen, beschließen allerdings, noch einen Bogen zu machen, um die Ruine aus verschiedenen Richtungen erkennen zu können.



So geht es erst hinauf in den Randbereich des Ortes und anschließend auf einem schmalen Pfad wieder hinab zum Ort.



Zwischendurch können wir immer wieder durch die Bäume das Ausmaß der ehemaligen Burgfläche erahnen.



Wir treffen jetzt unterhalb der Burgruine Altwied ein, deren Baubeginn um 1129 liegen dürfte.
Nach 1690 verfiel die Burg.


Es kann nur ein kleiner Aussenbereich erkundet werden. Der Zugang ist verschlossen.

Balou und ich wollen trotzdem einen nahen und kurzen Blick auf die Ruine werfen.



Ich glaube ja, Balou genießt die Aussichten genau so wie ich es tue ;-)



Schon beeindruckend. Man kann leider nur erahnen, wie groß dieses Gelände einst war.


Ein kurzer Blick durch das Stahltor.
Schade, dass man nicht in den Innenbereich hinein kommen kann.

Wohl können scheinbar Führungen vereinbart werden.



So gehen wir wieder hinunter und finden ein weiteres Fotomotiv.


Es geht durch ein Tor, bis wir auf eine Schleife der Wied stoßen, an der dieser Turmrest zu finden ist.

Wir wechseln über eine Brücke und halten uns rechts.




So erhalten wir noch einen letzten Blick auf die Burg von der anderen Seite.

Tja. Und nun laufen wir auf Wegen, die fast schon komplett zugewachsen sind. Das scheint hier eher normal zu sein.

Mit Mühe und Not erkenne ich einen Pfad, der uns über den Bach bringt und dann steil nach oben in den Hang hinauf führt.

Das kostet uns beide Kraft.


Aber auch das ist irgendwann geschafft.
Nach einigen Bögen laufen wir nun auf dieser Baumallee an einem befriedeten Feld entlang.



An deren Ende sehen wir den Hinweis auf Monrepos.
Das Schloss steht auch auf der Liste der heutigen Wegpunkte.



 Der Bau des Schlosses wird mit 1757 angegeben.

Heute ist es ein Museum für die Archäologie des Erdzeitalters.




So trifft Balou auch auf den Mammut Manni (der sich hier allerdings Max nennen lässt) ;-)




Vorbei am Tierheim Neuwied geht es letztlich wieder zurück zum Fahrzeug.







Fazit:

In Verbindung mit dem schönen Wetter war es eine gelungene Rundwanderung.
Lediglich die zugewachsenen Wege machten es in Teilbereichen schwierig.
Aber dies schilderte auch schon Elke bei Ihren Fotografischen Reisen und Wanderungen.
Wie ich eben erst lese, ist Karl-Georg auch bereits an der gleichen Stelle gestartet. Seinen Bericht dazu findet sich in seinem Blog "Der Schlenderer".


Kommentare

Elke Bitzer hat gesagt…
Die zugewachsenen Wege waren teilweise wirklich bedenklich, da wird leider nicht viel getan.

Trotzdem hatte die Tour ihren Reiz, auch für euch, wie man schön sieht.

Lieben Gruß
Elke