Schloß und Wald Cappenberg

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Ein dreitägiges Seminar in Selm (Kreis Unna) führte mich - leider ohne Hunde - in diese Ecke Nordrhein-Westfalens.
Aufgrund der Lehrgangszeiten blieb nur ein schmales Zeitfenster von etwa einer Stunde für eine Wanderung, bevor die Sonne unterging.

So ging es zum knapp 6 km entfernten Schloss Cappenberg, von welchem ich eine kurze Rundwanderung startete. Und ja. Das letzte Wegstück kam die Taschenlampe zum Zuge ;-)



Direkt neben dem Haupteingang befindet sich linksseitig ein größerer Parkplatz.

Ich betrete das frei zugängliche Gelände des Schlosses.



Die Burg Cappenburg ist 1092 erstmals schriftlich belegt.
1121 wurde die Burg zur Gründung eines Prämonstratenstiftes übergeben.



Das heutige Schloss beherbergt neben einem Museum auch das Archiv des Freiherrn von und zum Stein und das Stiftsarchiv.



Die romanische Stiftskirche wurde bald nach der Gründung des Convents errichtet und in späterer Zeit gotisch überformt und erweitert.

Der im Hintergrund zu erkennende Wasserturm von 1899 hat einstmals die gesamte Schlossanlage versorgt.
Der Turm wurde im Jahr 1992 wieder hergestellt.

Die Aussicht von der Spitze des Turms ist gegen einen Obulus von 50 Cent möglich.



Nach der Besichtigung führt es mich auf eine schnelle Runde in den angrenzenden Cappenberger Wald.



Ich befinde mich dabei auf einem Wegstück des örtlichen Wanderweges A4.



So sehen hier die von mir bewanderten Waldstücke aus: gerade Schneisen im ansonsten dichten Wald.








Hier bin ich auf einem kurzen Wegstück des Osnabrück-Wuppertaler-Weges unterwegs.

Auch wenn es das Bild nicht wiedergibt (sehr hohe ISO-Zahl), es wurde reichlichst dunkel und meine Wanderung endete wieder auf dem Parkplatz am Schloss.





Fazit:

Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit leider nur ein kleines Wanderstück.
Aber in Verbindung mit dem Besuch der Schlossanlange interessant.




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