Rund um Waldbreitbach (Wied)

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Eigentlich war ich mir nicht sicher, ob ich heute schon wieder eine Tour erwandern sollte.
Von Sonntag zuvor bis eigentlich noch gestern hatte mich die "Rüsselseuche" extrem im Griff.

Da ich mich allerdings schon als "wandersüchtig" bezeichnen würde, habe ich es heute einfach gewagt.
Über Basecamp hatte ich mir die Route zusammengebastelt und bin sie dann heute mit dem Rüden gegangen.





Wir starten unsere Tour in dem Ortsteil Hausen (Wied) im Landkreis Neuwied und somit im Norden Rheinland-Pfalz auf einem kleineren Eckparkplatz an der Hönniger Straße.

Laut Hinweisschild ist er jedoch nur für drei Stunden zu nutzen.

Das dürften wir aber schaffen.




Vom Parkplatz aus erhasche ich schon einen ersten Blick auf das St. Josefhaus selbst.



Geleitet von den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz handelt es sich um ein vielschichtiges Wohn- und Pflegeheim.



Wir umrunden die exponierte Anlage und folgen hier dem Wiedweg.

Oben rechts ist eine neue Kirche zu erkennen.
Ich erahne, dass diese unser nächstes Ziel werden könnte.









Doch zuvor überqueren wir die Wied.



Wir halten uns direkt rechts und laufen auf diese Kapelle zu ...




... wobei wir nach der Umrundung bereits die Kreuzstationen Christie im Hang erkennen.

Also da hinauf. Puh.



Es geht jetzt auf schmalem Pfad an den einzelnen Stationen den Hang hinauf.
Fels befindet sich unter den Füßen und Pfoten.
Es ist rutschig.


In einigen Serpentinen schrauben wir uns so nach oben.

So stelle ich mir eine Wanderung vor.



Kurz vor der letzten Kehre treffen wir auf diese Aussichtsplattform und genießen den Blick auf Hausen selbst.


Als Belohnung für den Aufstieg erreichen wir das Kloster Marienhaus, das Mutterhaus des Waldbreitbacher Ordens der Franziskanerinnen von der allerseligsten Jungfrau Maria von den Engeln.
Das Kloster liegt auf dem zur Waldbreitbacher Kreuzkapelle gehörigen Kapellenberg am Westrand des Ortsteils Glockscheid. Angegliedert sind eine Akademie und ein psychiatrisches Krankenhaus.




Wir laufen jetzt auf Glockscheid zu und werden noch einen kurzen Blick zurück.










Mittig im Ort halten wir uns links und wechseln von Asphalt auf Waldweg.



Unsere Tour führt uns in grobe Richtung des Westerwald-Steiges, den wir im Verlauf der Wanderung sogar erreichen werden.


Doch zunächst geht es auf schmalem Pfad weiter durch den Wald.
Links geht es ziemlich tief hinunter.

So macht das Spaß.

Nach einem kurzen Schlenker Ortsrandlage Waldbreitbach geht es weiter.

 Wir treffen auf den Hochscheider Bach, den wir über eine Holzbrücke überqueren.
Es gaht dann den sichtbaren Weg links hinunter nach Waldbreitbach.
In Verlängerung der Brücke führt ein schmaler Pfad geradeaus in den Hang zu einer Aussichtsplattform mit Kreuz.



Wir erreichen erneut die L255 und laufen ein kurzes Stück am Fahrbahnrand zu der hier sichtbaren Brücke über die Wied.


Dort geht es zunächst auf dem asphaltierten Gehweg nach links. Rechts im Hang sehen wir jedoch schon die K5 liegen.

Und ja, da geht es hoch.



Mittig im Talschnitt ist das weiße Kreuz der Aussichtsplattform zu erkennen.



Der Weg führt uns aber hier über die K5 in den Ortsteil Gasbitze hinein.
Aber nur kurz.








Wir befinden uns jetzt auf dem Wiedwanderweg, wobei dieser oberhalb der Wied auf einer Art Höhenweg entlang läuft.


Nach einem etwas längeren Wegestück treffen wir jetzt auf den Westerwaldsteig und sehen auf dem Wegeschild auch schon unser nächstes Ziel aufgelistet: Schloss Walburg.



Das Schloss befindet sich in Privatbesitz der Hegewald GmbH und kann nicht besichtigt werden.



So langsam merke ich die Wanderung in den Knochen. So fit bin ich scheinbar doch noch nicht.

Wenigsten entschädigen mich die weiten Aussichten.



Wir erreichen letztlich wieder den Ortsrand von Waldbreitbach und folgen dem Kinderkrippenweg, der uns in Richtung Parkplatz bringen wird.



Geradeaus und oben befindet sich das Kloster Marienhaus vom Beginn der Tour.

Nicht mehr weit und wir sind wieder am Fahrzeug angelangt.




Fazit:

Interessante und mannigfaltige Tour, die besseres Wetter verdient hätte.
Schmale Pfade, diverse Aussichten. Klasse.


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