Zwischen Burg Are und Burg Kreuzberg

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Wider Erwarten und Vorhersagen schien heute morgen die Sonne in Richtung Ahrtal und Rheinbach.
Also flux den Rüden eingepackt und losgefahren.
Eigentlich sollte es eine Wasserschlossrunde bei Rheinbach werden.
Letztlich habe ich mich für eine Rundwanderung um Altenahr etc. entschieden.




Start- und Zielpunkt der Runde habe ich auf den Wanderparkplatz an der B257 gelegt. Er ist ausreichend bemessen.



Ein kurzer Blick zurück, nachdem wir über die Brücke die B257 überquert haben.

Spontan entschließe ich mich, auf dem Wanderweg 4 des Eifelvereines zu bleiben.

Er weist in Richtung Burg Kreuzberg.
Das passt.

Oft genug dran vorbeigefahren, nie aufgesucht.




So geht es also hauptsächlich auf breiterem Waldweg weiter ...




 ... bis wir an der Bergstation des Sesselliftes angelangen. Selbige ging 1954 in Betrieb und wurde 2011 aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen.



So wächst leider auch die kleine Aussichtsplattform unterhalb so langsam zu.



Der Weg 4 führt uns am Ditschhard mit 354 Meter Höhe an dieser schönen Aussicht vorbei.




Die Sonne scheint, die Frisur sitzt.



So gelangen wir beide hinab in das Vischelbachtal und halten uns auf die Burg Kreuzberg zu.



Und schon sehen wir sie: die Burg Kreuzberg.
Nein. Sie lag nicht im Nebel. Irgendjemand verfeuerte nasses Holz.



Wir wandern nunmehr an der Burg vorbei, da sie im Privatbesitz steht und nicht besichtigt werden kann.

Die usprüngliche Burg wurde 1343 erbaut.



Wir sind nun im Tal angekommen und können von der anderen Seite noch einen Blick auf die Burg werfen.



Es geht ein Stück an der B267 entlang und somit auch unter der neuen Umführung.

Da wir aber die Kapelle Altenburg aufsuchen wollen, nehmen wir dies gerne in Kauf.



Von der leichten Erhöhung, auf welcher die Kapelle steht, sehen wir über uns das sogenannte "Teufelsloch".
Da wollen wir dann auch noch hin.
Auch wenn es anstrengend wird ;-)


So geht es direkt über die kleine und schmale Brücke hinein in den Ort.

Der Karl-Kaufmann-Weg des Eifelvereines führt uns zum AV1 und dieser direkt auf schmalen Graten hinauf zum Teufelsloch.



Zwischendurch sehen wir immer, wie hoch wir schon gekommen sind ...




... und wie tief es schon runter geht.




Ein kurzer Blick über Altenburg und Kreuzberg.


Wir sind jetzt ganz nahe am Durchguck ...

... und verpassen ihn doch glatt, weil uns Heerscharen von Wandern auf dem schmalen Grat entgegenkommen und wir aufpassen müssen.

Egal. Beim nächsten Mal dann.

So erreichen wir nunmehr das "Schwarze Kreuz".
Zitat Wiki: Das auf der Heislei oberhalb von Altenahr stehende Schwarze Kreuz markiert einen beliebten Aussichtspunkt mit Blick auf Altenahr, ins Langfigtal, auf die Ruine der Burg Are und das Teufelsloch. Jacob Caspary aus Altenahr stellte dort am 11. April 1865 erstmals ein hölzernes Kreuz auf.




 Als Beweis der Blick auf die Burg Are ;-)


Wir folgen jedoch nicht dem AV1, sondern begeben uns auf dem Wanderweg 7 hinab in das Tal am Ortsende von Altenburg.
Rechts neben der Bahnstrecke der Ahrtalbahn führt ein Weg über die Ahr.



Nach einigen Schleifen passieren wir auch die Talstation des Sesselliftes und erreichen die Kirche.



Kurz dahinter führt uns dann wieder der Wanderweg 4 entlang, der uns langsam aber sicher erneut in die Höhe bringt.




Leider mit Gegenlicht, aber dennoch beeindruckend.




Zum Abschluss dann ein letzter Blick auf die Burg Are, bevor wir wieder auf dem Parkplatz eintreffen.






Fazit:

Hat mächtig Spaß gemacht. War zwar nicht weit, stellenweise dann aber doch etwas anstrengender.
Eventuell könnte es Schwierigkeiten mit Hunden auf dem Grat hoch zum Teufelsloch geben.


Kommentare

Elke hat gesagt…
Bei dem Königswetter wieder tolle Fotos hin bekommen. Hat mich gefreut lesen und ansehen zu dürfen.
Liebe Grüße
Elke