Georoute U - Brohltal

[005-14-15.0-58.8]

Nachdem ich die letzte Tage verhindert war, stand fest, dass es heute wieder auf die Reise gehen sollte.
Im Vorfeld habe ich mich für eine weitere Georoute entschieden: die Georoute V. im Brohltal.

Der Startpunkt der Tour befindet sich laut der Webseite am Jägerheim im Brohltal.
Dort sind allerdings alle Parkplätze ausschließlich (?) für Besucher dieses Restaurants vorgesehen.
Also flux nach links abgebogen und gegenüber dem Altenheim einen Parkplatz gesucht.




Wir folgen den Wegeschildern der Georoute U und sind somit auf diesem Teilstück auch auf dem nachträglich hier angelegten Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig unterwegs.



Hier finden sich zwei Erdzeitalter.Während die obere Schicht etwa 13.000 Jahre alt sein dürfte, beträgt das Alter der unteren Schicht geschätzte 350.000.000 Jahre.




Es geht zwar aufwärts, dies aber recht gemütlich.



So schlendern wir auch an der 1465 gegründeten Klosterruine Tönisstein vorbei, von der kaum noch etwas vorhanden ist.



Es geht weiter in die "Wolfsschlucht" mit ihrem Wasserfall.



Ich hatte es ja schon bei der Beschreibung des Traumpfades geschrieben: wirklich schön und in direkter Nähe der Straße, die man aber nicht wahrnimmt.



Und da ist er, der Wasserfall.
Da können sich die Niagara Falls aber so 'was von verstecken ;-)



Nachdem wir die Schlucht verlassen und die Straße überquert haben, gelangen wir schnell an eine weitere Besonderheit: die ehemalige Kupfererzgrube Barthold.



Das nächste Highlight folgt auf dem Fuße: der Römerbrunnen, ein Sauerbrunnen mit CO2-Austritt.



Während der Traumpfad sich zunächst nach links verabschiedet, gehen wir auf der Route weiter und laufen nunmehr auf das 1183 erstmalig erwähnte Wassenach zu, welches in direkter Nähe zum Laacher See liegt.




Es geht ein Stück weit durch den Ort hindurch ...




 ... bis wir ihn dann in Blickrichtung Burg Olbrück verlassen und auf diese Kapelle zugehen.
Die Route macht hier einen kleinen Abstecher nach Rechts und kommt wieder auf diese Strecke zurück.



Wir folgen dem Abstecher und stehen an der Mauerley am Kunkskopf, dem Rest eines großen basaltischen Schlackekegels.




Es geht zurück auf die Hauptstrecke, wo wir - beginnend mit dem Wald - in diesen abtauchen.



Mehrere Hinweistafeln informieren uns auf dem nächsten Wegstück.




Letztlich gelangen wir hinab nach Burgbrohl ...




... und laufen nunmehr auf das Schloss zu ...




... welches wir nach einem kurzen Schlenker erreichen.
Hier - im Schloss Burgbrohl - ließe sich auch einkehren.



Es geht jetzt wieder hinab in das Dorf, wir passieren das Ehrenmal und es geht - parallel zur Brohler Mineralwasser - in Richtung der Traßhöhlen.




Hier treffen wir wieder auf den Traumpfad und gehen durch die Höhlen durch.




Könnte man sich schön einrichten ;-)



Letztlich verlassen wir die einzelnen Höhlen wieder in Richtung des Jägerheims.



Nicht auf der Route eingeschlossen: der kurze Abstecher zum "Bahnhof Tönisstein" des Vulkan Expreß.




Wir gehen ein kleines Stück zurück, um in Höhe des Jägerheimes links in den Wald abzubiegen.



Jetzt ist noch einmal gut Kondition gefragt.
Wir haben ja bereits um die 14 km hinter uns.




Wir erreichen eine Aussicht, bevor wir uns wieder hinab zum Ausgangspunkt der Tour machen.







Fazit:

Ganz ok. Und eine Möglichkeit, sich noch einmal die Trasshöhlen und die Wolfsschlucht anzuschauen, ohne den Traumpfad erneut gehen zu müssen.

Kommentare

Elke hat gesagt…
Oha, die Strecke kenne ich doch :-), auch schon mehrfach bewandert.

Schön, dass du draußen warst, obwohl der Wetterbericht mal wieder mit Regenwetter gedroht hat. Wollen die die Wanderwege leer kriegen?

Na und die Fotos wie immer klasse :-)
Mungo Mungenast hat gesagt…
Ich wandere ja auch bei Niesel. Nur nicht bei Dauerregen.
Obwohl: es war auf den offenen Flächen durch den Wind Schweinekalt.
Und DANKEEEE!