Nürburg - Grüne Hölle

Auch heute waren der Rüde und ich wieder in der Hocheifel wandern.
Im Internet hatte ich die Rundwanderung "Auf den Spuren der grünen Hölle" gefunden, mir den Track auf mein Garmin geladen und bin los zum Nürburgring gefahren.

Diesmal hatten wir Pech. Wir hatten gerade die Nürburg umrundet, als es schüttete wie sonst nur etwas.
Alter Schwede. Kurze Überlegung, ob wir abbrechen sollten, aber den inneren Schweinehund besiegt und weiter marschiert.

Als wir zwischendurch auf freies Gelände stießen, wurden wir innerhalb kürzester Zeit vom heftigen Wind trocken geföhnt. Genauso schnell wie es geregnet hatte, hörte es auch wieder auf.




Gestartet sind wir unterhalb der Burg in der Gemeinde Nürburg selbst (Parkfläche D9 an der Hauptstraße).



So bewegen wir uns zunächst zur Burg selbst, an der sich auch Parkflächen befinden.
Es hat aber den Anschein, als wenn es sich hier um die Flächen des Restaurants selber handelt.



Das Tor steht auf und wir beschließen, den eingeplanten Abstecher zur Nürburg selbst vorzunehmen.



Aber weit kommen wir nicht.
Am Eingang zur Burg selbst ist Schluß.

Im Dezember ist sie für Besucher nicht geöffnet.


Schade, allerdings kein Beinbruch.

Ich möchte es vorweg nehmen: diese Rundwanderung werde ich auch noch einmal im Frühjahr gehen.



Diesem Wegekennzeichen  folgen wir.
An einigen Stellen fehlt es leider, so dass wir ohne Track etwas aufgeschmissen wären.


Wir umrunden nunmehr die Burg und können seitlich schon einmal einen Blick auf den Ortsteil Quiddelbach werden.

Dort werden wir später am Ortsrand entlang wandern.




Die Burg liegt nunmehr rechts oberhalb von uns.


Wir erreichen wieder die Burgstraße / Ecke Sprungschanzenweg und genießen die Aussicht, die wir geboten kriegen.

Bei Sonnenschein muss es hier herrlich sein.


Es geht ein ganz kurzes Stück seitlich an der Hauptstraße entlang, die wir allerdings nach links hinein in den Wald verlassen.
Hier laufen wir auf eine der Informationstafeln dieser Themenroute zu.




Wir laufen jetzt auf eine nicht wirklich erkennbare Wintersportanlage zu und wünschen uns für diese Aussichten klare und weite Sicht.


Die nächste Thementafel erwartet uns an dieser Wegekreuzung und klärt uns über "Waldstorchschnabel-Goldhaferwiesen rund um die Nürburg" auf, eine landesweit seltene Pflanzengemeinschaft, die im Kreis Ahrweiler nur noch an der Nürburg anzutreffen ist. 


Wir halten uns nun rechts des Weges und es scheint ein klein wenig aufzuklaren.

Ehrlich ;-)




Und wieder biegen wir nach Rechts ab.



Trotz des bescheidenen Wetters finden sich immer wieder Fotomotive.

Sei es dieser exponierte Baum in der Landschaft ...




... oder der Zaun am Wegesrand.


Nach einer Kehre laufen wir jetzt auf Quiddelbach zu.

Landschaftlich wirklich zu empfehlen.

Es geht kurz am Ortsrand von Quiddelbach vorbei und geht dann parallel zur B257 links hinauf in den Wald.



Hier befinden wir uns an der vulkanischen Bergkuppe "Selberg".

Direkt dahinter überqueren wir nun die B257, laufen ein kurzes Stück an ihr entlang, bis es zu Beginn der Leitplanken links die Wiese hinabgeht.
Der Weg ist nicht zu erkennen.


Kurz vor der Quiddelbacher Höhe finden wir zwei weitere Thementafeln und sehen in der Ferne die Nürburg liegen.

Es klart auf.


Erneut überqueren wir die B257 und treffen das erste Mal auf die Rennstrecke des Nürburgrings.
Es werden gerade Instandhaltungsarbeiten ausgeführt.

Es folgt ein eher langweiligeres Waldstück, dem wir in Richtung Nürburg folgen.

Immer wieder sehen wir kleine Stücke blauen Himmels über uns.

Der Wind weht heftiger.


Jetzt wird es matschiger, als zuvor auf der Strecke.

Die wasserdichten Wanderschuhe sind hier Gold wert.

Die Hose jedoch hat ihre Farbe in matschig braun gewechselt.



Kurz bevor wir den Ortsrand von Nürburg erreichen, sehen wir links die Burg liegen.


Jetzt sind es eigentlich nur noch wenige Meter bis zum Parkplatz.
Aber man kann erkennen, was starker Wind in dieser Höhenlage ausrichten kann.

Es klart im Minutentakt stetig auf.




Fazit:

Anfangs etwas skeptisch bei der Auswahl dieser Rundstrecke, hat sie mich dennoch erfreuen können.
Wunderbare Aussichten, ruhige Wege. So soll es sein. Am besten jedoch mit Sonnenschein.
Ich werde sie auf jeden Fall erneut gehen wollen.


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