Königsfeld [Georoute V]

Diesmal war der Donnerstag mein erster freier Tag in der Woche.
Etwas skeptisch wegen dem angekündigten Sturm tags zuvor hatten wir jedoch Glück mit dem Wetter.

Wir ? Neben meinem Rüden und mir hatte sich noch ein lieber Kollege zur Wanderung angemeldet.
So haben wir dann heute gemeinsam die Welt gerettet, einen Vulkan zum Erlöschen gebracht, den kalten Winden getrotzt und uns weitergebildet.

Entschieden haben wir uns für eine der Georouten im Vulkanland Eifel, der Georoute V.



Vom Startpunkt aus (Bürgerhaus Königsfeld, Burgstraße) geht es zunächst auf die Hauptstraße und somit dem historischen Ortskern entlang.

Die kleinere Runde wäre der Keramikweg ("K"), die aber auch Bestandteil der Route "V" ist.




Im Ortskern findet sich neben diversen Hinweistafeln auf alte Gebäude ...




... auch die erste Keramikskulptur: der keramischen Brunnen .




Der Rüde ist natürlich vor der Wanderung gefüttert worden, so braucht Thomas keine Angst zu haben.








Nachdem wir den Ortskern hinter uns gelassen haben, geht es nunmehr stetig den Berg hinauf.

Wir haben uns für das "Schlendern" entschieden und so wird so manche Fotopause eingelegt.


Vorbei an diversen Keramiken legen wir wieder eine Fotopause an der "Tafelrunde" ein.

Weitere Bilder der Keramiken finden sich auch hier in diesem Blog unter dem Wanderbericht "Keramikroute".



Wir schrauben uns weiter in die Höhe und sehen Königsfeld unter uns liegen.



An einer größeren Schutzhütte werfen wir einen Blick in Richtung Mayen.
Eine Hinweistafel erklärt uns, was wir sehen.





Es geht weiter aufwärts. Die Aussichten sind einfach fantastisch und wir können uns kaum satt sehen.







Irgendwann lassen wir uns auch die restlichen Wanderschilder erklären.

Wir bleiben jedoch auf der gut ausgeschilderten Route V.


Und da liegt er vor uns, der Aussichtsturm auf dem Weiselstein - mitten in einer Heidelandschaft.

Ok. Man sieht jetzt im Dezember nicht viel von der Botanik ;-)





Und da ist er.
Der Turm.




 
Es windet sehr und es ist saukalt.
Dafür winkt eine grandiose 360-Grad-Aussicht.

Thomas will sich den Gefahren stellen. Was, wenn genau jetzt der Orkan kommt und nur am Turm stattfindet.

Noch schnell einen Energieriegel für den kilometerlangen Aufstieg ...

Geschafft.
Ohne Sicherung.
Den Stürmen widerstehend.
Nach knapp vier Stunden Aufstieg auf den Turm vom Boden aus.

Es ist auch kein normales Objektiv mehr an meiner Kamera. Ich habe hier ein Sternenteleskop aufgesetzt.


Gut. Aus der Ferne sieht er nicht so hoch aus.
Aber dahinter ist das tiefe Tal.

Es sieht nur so aus, als wenn er direkt da stehen würde.

Ok. Ich habe gelogen ;-)





Wir folgen dem Weg weiter bis nach Schalkenbach und passieren dabei mehrere Hinweistafeln auf geologische Erkenntnisse.



Wenn ich noch wüsste, was das hier war.
Irgendetwas mit Erzen.



Am Ortsrand von Schalkenbach entlang nähern wir uns wieder Königsfeld, welches im Hintergrund schon zu erkennen ist.


So gelangen wir auch wieder auf die kürzere Keramikroute, haben aber keine ausgelassen.

Hier befinden wir uns bei den "drei Wächtern".




Noch am "Sitzkreis" vorbei und wir nähern uns wieder dem Ausgangspunkt der Wanderung.







Fazit:

Grundsätzlich nette Wanderung mit einigen Sehenswürdigkeiten und Aussichten.
Hat richtig Spaß gemacht, Thomas.



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