Herresbacher Weitblicke

Heute bot es sich an, eine neue Wanderung in der Nähe des Nürburgringes zu machen.
Zuvor hatte ich bereits die passende Wanderkarte des Eifelvereins bemüht und war im Bereich der Hohen Acht auf einen Rundwanderweg gestoßen, der mit Turmsymbolen versehen war.

Diesen sind wir dann gegangen. Mein Kollege Thomas, die Hündin Draga und ich.
Und wie immer hatten wir einfach nur Spaß und viel zu lachen.


Startpunkt der Tour ist an der Kirche in Herresbach (Eifel) an der Hauptstraße.

Hier finden sich auch die Hinweise auf die beiden dortigen Rundwege.

Unser Weg ist der längere der beiden.



Doch zunächst der Blick auf die Kirche selbst.

Am Wald im Hintergrund geht der Weg vorbei.


Dies wäre das Wegeschild.
Leider ist es nur noch sporadisch zu finden, so dass die Tourdaten und/oder die Wanderkarte mitgeführt werden sollte. Wir wählen den Gegenuhrzeigerweg.



Schon auf den ersten Metern erkennen wir, dass wir mit dem Wetter Glück haben werden und uns so manche interessante Aussicht erwarten wird.








Vor uns liegt das "Eichenbäumchen".
Das bereits angeschlagene Bäumchen wurde 2007 Opfer von Kyrill.




Wir werfen einen Blick zurück auf Herresbach und die Fotoapparate glühen schon einmal vor.



Zwischendurch hat Thomas dann gelernt, was es bedeutet, wenn man das Gehirn von Draga (ein Ball) in der Hand hält ...









Im Hintergrund ist bereits die Nürburg zu erkennen.



Der Weg führt zunächst am Waldrand vorbei an dieser Kapelle ...




... bevor es nun für längere, aber interessante Zeit in den Wald hineingeht.


Immer wieder jedoch finden sich hierbei traumhafte Aussichten auf die Umgebung.

Der Nebel tut sein übriges dazu.

Wir haben etwa - 1 Grad.





Es geht nun stetig, aber schaffbar nach oben.

Hier hat Thomas mal ganz kurz den Felsen freigelegt und hält ihn fest, damit ich passieren kann.




Wir erreichen erneut eine Freifläche mit Aussicht, die wir einfach nicht "ungeknipst" passieren können.








Immer wieder finden sich nette Details auf dem Weg.
Sicherlich kein Traumschleifen bzw. -pfadniveau, kommt aber schon relativ nah.



Wir überqueren hier die Kreisstraße 2 und erkennen in der Ferne den Turm am Traumpfad Bergheidenweg.








Gefährlich wird es erst kurz vor der Überquerung der Bundesstraße 412.
Die Holzstämme sind erschreckend aufgestapelt.


Der Weg ist matschig und Thomas hat Sorge, dass er im Treibmatsch versinken könnte.
Sein einziger Gedanke gilt der Kamera, die er versucht über Kopf zu halten.

;-)




Tja. Wiese können wir hier keine kaufen.
Die ist ausgegangen ...








Wir nähern uns jetzt vorsichtig dem höchsten Punkt auf der Hohen Acht.
Unterwegs weisen Hinweisschilder auf möglicherweise umstürzende Bäume hin.





Nacheinander gehen wir den Aussichtsturm hinauf.
Wenn ich mich nicht verzählt habe, sind es 73 Stufen bis nach oben.

Der so genannte "Kaiser-Wilhelm-Turm" wurde 1908/1909 errichtet und ist etwas mehr als 16 m hoch.









Eine fantastische Rundumsicht erwartet uns.

Und es passt endlich mal das Wetter dazu.

Wir können sogar in der Ferne die Industrietürme / -wolken in Wesseling erkennen.


Gleichzeitig haben wir fast den Scheitelpunkt der Wanderung erreicht und es geht parallel zur Hinstrecke wieder zurück.

Zunächst jedoch etwas unspektakulärer ausschließlich durch den Wald, bis wir im letzten Viertel der Wanderung wieder den Waldrand erreichen.






Zwischendurch wieder ein Bild mit Draga im Kasten.




Eine kleine Gebetsstelle finden wir auch noch am Rand ...




... bevor wir erneut auf die Kreisstraße 2 treffen.

Zitat Thomas: "Und dann kam der weisse Mann und hat die wunderschöne Landschaft mit seinem grauen Steinband durchschnitten..."






Irgendwie erinnert das an eine Szene aus dem Film "War of the Worlds".



Und da sind sie, unsere Yaks.
Die Sherpas hatten ja auf dieser Wanderstrecke aufgegeben.
 




So geht es zurück nach Herresbach, wo wir diese Wanderung beschließen.






Fazit:

Eine Wanderung, die uns beide begeistert hat und die sich zu Recht Weitblick-Wanderweg nennen darf.
Das Wetter hat natürlich auch viel dazu beigetragen können.
Das hat Spaß gemacht und ist durchaus zu empfehlen.
Bis auf den Aufstieg zum Aussichtsturm keine Schwierigkeiten mit Hund. Flüssigkeit ist mitzuführen.



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