Burgruine Rennenberg

Heute waren die zwei alten Männer wieder auf Tour.

Beim Studieren von Wanderkarten bin ich auf Schloss Rennenberg und die Burgruine Rennenberg gestoßen und habe mittels Basecamp eine Rundwanderung gebastelt, die uns von Linz am Rhein bis hoch nach Sankt Katharinen und zurück führte.




Wir starten am Ortsausgang Linz a. Rh. vom schnell zu übersehenden Parkplatz direkt hinter der Sterner Hütte auf der L253 in Richtung Windhagen.

Die links im Bild zu sehende kleine Brücke führt wieder zurück zur L253.




Hier werden scheinbar Hosenknöpfe für Riesen hergestellt.

Nach Überquerung der eben genannten Brücke halten wir uns direkt rechts auf dem Weg am Rennenberger Bach vorbei.

Wir sind hier zu Beginn auf diversen Wanderwegen unterwegs.
Auf den LZ7 werden wir immer wieder einmal stoßen.


Und schon sehen wir links vor uns das 1856 als Sommersitz gebaute Schloss Rennenberg liegen.

Der direkte Weg dahin ist erkennbar abgesperrt, auch wenn man seitlich zum Schloss gehen könnte.
Wir respektieren dies aber und halten uns parallel.




Was hier wohl verwahrt wurde ?



Wir bleiben auf diesem Wege und stellen uns vor, wie schön es hier im Sommer tatsächlich sein dürfte.



Neben uns plätschert der Rennenberger Bach vor sich hin.









Noch ein letztes Blick zurück zum Schloss.

Der Rüde würde sich da gut machen.
Mit mir ...



Wir passieren den Peterhof und fühlen uns hier in der Landschaft richtig wohl.


Und dann kommt er.
Der Aufstieg.
Alter Schwede!
Immer wenn man meinte, an der nächsten - zuvor nicht einsehbaren - Kurve würde es gerade: weit gefehlt. Sehr weit ;-)



Auf knapp 3 km schrauben wir uns von 100 m NN auf 350 m NN.

Die matschigen Wege machen den Aufstieg schwierig.





Unsere "Belohnung" sehen wir rechts liegen: die Burgruine Rennenberg.





 
 


Leider sehr diesig im Hintergrund, sonst hätten wir eine wirklich fantastische Aussicht in das Rheintal.


Jetzt liegt sie vor uns, die Ruine Rennenberg. Eine erstmals 1217 erwähnte Burg.

Seit 2007 finden keine Restaurierungsmaßnahmen statt.



Das Betreten der Burg ist strengstens untersagt.
Aber da wir sie ja nicht betreten haben, sondern nur aussen rum unterwegs waren ...








Schade, dass sie nicht mehr zur Geltung kommt.
Rund um die Burg auf ehemals ausgewiesenen Wanderwegen geben sich die Dornenbüsche die Hand.



Wir kommen wieder an die Stelle, an welcher wir den Abstecher zur Burg gemacht haben und befinden uns an dem bis 1970 bewohnten Alt Rennenberg.


Es geht weiter hoch, wenn nun auch viel einfacher.

Hier erhaschen wir schon einmal einen Blick auf Sankt Katharinen (Kreis Neuwied), welches wir im Zuge der Wanderung erreichen werden.






Der Wendepunkt der Wanderung ist erreicht.
Es zieht sich zu und wir hoffen trocken zu bleiben.

Und wieder schauen wir in das Rheintal.


Die Wege sind unterschiedlich und machen somit viel Spaß.

Asphaltierte Wege, Wiesenpfade etc. machen die Wanderung zu einem schönen Erlebnis.



Und wenn uns mal die Ideen ausgehen sollten: hier finden wir Neue.







Bei der Planung im Voraus hatte ich mir nicht so viele Gedanken gemacht, aber jetzt zahlt es sich aus, dass ich scheinbar Waldränder bevorzugt habe.

So werden wir immer wieder mit weiten Sichten belohnt.


Aber wie immer gibt es Wege, die auch schon wieder zuwachsen.

Egal. Der Weg ist das Ziel.



Noch ein letzter Ausblick in Richtung des Rheintals oberhalb der Schmitzhöfe, bevor es nunmehr steiler zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung geht.






Fazit:

Der Weg hat Spaß gemacht, auch wenn er wirklich besseres Wetter verdient hätte.
Viele Wege waren sehr matschig und meine eigentlich grüne Hose ist nunmehr braun.
Im Bereich des Abstiegs vom letzten Bild aus war ich mehr am Rutschen, als dass ich im Gehen begriffen war.
Dieser Weg ist dennoch eine Empfehlung wert.



Kommentare

Elke hat gesagt…
Hach ich glaube diesen Weg werde ich mal übernehmen. Soviel wie du, habe ich von der Burg nicht gesehen, meine Schwiegertochter ist mal dort ziemlich nach oben geklettert, durch die ganzen Dornen.

Danke für die neue, alte aber sehr schön geführte Wegeführung.
Grüßles Elke
Anonym hat gesagt…
Sehr schön beschriebene Tour. Will mich einmal mit,dem MTB dort hinauf wagen. Da weiss ich ja ungefähr, was mich erwartet.