Wehrer Kesselweg

An meinem freien Tag hatte sich das Wetter besser dargestellt, als es vorhergesagt war.

So fiel die Entscheidung, zwei Wanderungen mit je 8 km zu gehen. Falls es doch noch regnen sollte, hätten wir zumindest eine vollzogen.
Um es vorweg zu nehmen: das Wetter hielt sich und wir waren zum einen auf dem Netterundweg bei Weißenthurm und auf dem Wehrer Kesselweg.
In diesem Eintrag findet sich nun der Bericht zum Wehrer Kesselweg.




Der Ausgangspunkt der Wanderung befindet sich an der Römerhalle in Wehr (Niederzissener Straße / Ecke Bachstraße).



Direkt am Startpunkt sehen wir die einheitlichen Hinweisschilder, die die Entfernung bis zum nächsten Highlight zeigen.


Der Weg führt zunächst über Felder in den Wehrer Wald.
Hier werfen wir einen Blick zurück auf Wehr.

Es zieht sich etwas zu und es wird spürbar kühler.



Meist werden wir mit diesen Hinweisschildern auf den "rechten" Weg geführt.

Ok. Hier ist es links.


Es geht - gut beschildert - durch den Wald hinab zur Landstraße 82, die wir in Höhe der CARBO GmbH überqueren.

Hier befindet sich auch der künstliche Geysir, der zu bestimmten Uhrzeiten (im Winter um 11:00 Uhr) ausgelöst wird.


Durch die erste Wanderung sind wir allerdings etwa 30 Minuten zu spät unterwegs und können diese Ansicht nicht genießen.

Wir folgen der Markierung, die etwas schwächelt, und gehen über die untere Brücke über einen Bach.

Nach einem wirklich kurzen Aufstieg treffen wir auf die Hinweisschilder.
Wer nur etwa 5 km gehen will, nimmt die "Kleine Runde" nach rechts.

Wenn wir aber schon einmal hier sind, gehen wir die "Große Runde" nach links.



Und ab jetzt ist sie definitiv zu hören.
Die BAB 61.
Leider begleitet uns diese Geräuschkulisse auf mehr als der Hälfte der Wanderung.



Zunächst geht es über eine Brücke über die Autobahn. Wir schauen auf die dortige Raststätte (ja genau da, wo Burger King auf der Raststätte zu finden ist).


Nach Überqueren der Brücke geht es nach rechts. Nun haben wir rechts den Lärm von der Autobahn und links von der dortigen Straße.

Etwas später geht es links in den Wald hinein.


Hier erhalten wir eine Rastmöglichkeit mit Sinnesbänken mit Blick auf den Wehrer Kessel.

Die Aussicht ist wirklich nett, allerdings würde mich die Geräuschkulisse nicht zum Verweilen einladen.




Die Autobahn liegt direkt zu Füßen (oder Pfoten).



Ein wenig weiter rechts erkennen wir den Bergfried der Burgruine Olbrück.



Hier treffen wir auf eine Tafel der Vulkanpark-Geo-Route "H".


Der Weg führt uns wieder hinunter zur Straße, vorbei an den eingezäunten Kollektoren unter der Autobahn hindurch in Richtung Wehr.

Zum Glück geht es bald wieder rechts.
Glück. Naja. Wir laufen jetzt wieder parallel zur Autobahn und dem Lärm.


Ab jetzt wird es eintönig.
Irgendwann treffen wir wieder auf die Hinweisschilder. Wir erkennen, von wo wir gekommen wären, hätten wir uns für die "Kleine Runde" entschieden.



Über eine weitere Holzbrücke geht es wieder über den Bach.



Es geht jetzt fast gerade auf den Ausgangspunkt der Wanderung zurück.

Scheinbar sind auch die Hinweisschilder ausgegangen.





Fazit:

Ich möchte es so sagen: das ist eine Wanderung, die ich nicht wiederhole würde.
Zu viel Lärm, zu eintönig.



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