Oedingen - Polengrab - Rolandsbogen

Den freien Tag genutzt, aufgrund der Regenankündigung früh aufgestanden und im Nebel gewandert.

Es sollte wieder eine "Einfach-Drauf-Los-Tour" werden, die im Nachhinein in Remagen-Oedingen startete, von dort aus zunächst ins Drachenfelser Ländchen führte, uns am Polengrab vorbei bis hin zum Rolandsbogen trieb.
Von dort aus über ein kurzes Stück am Rhein hinauf nach Unkelbach und wieder zurück zum Ausgangspunkt.
So sind letztlich knapp 16 km zusammen gekommen.



Los geht es auf dem Parkplatz am Sportplatz / Dorfgemeinschaftshaus in Remagen - Oedingen.

Noch befinden wir uns in Rheinland-Pfalz.



Zunächst machen wir einen kleineren Abstecher zum Grillplatz, da sich dort auch der Aufgang zum künstlich angelegten Hügel der ehemaligen Kreismüll-Deponie befindet.



Leider - aber zu erwarten - können wir in der Ferne nicht viel sehen. Dafür war es zu diesig.



So gehen wir zum eigentlichen Weg zurück und sind schon froh, dass wir ein Outdoor-Navi mitführen.

Viele kleinere Waldwege führen nicht weiter, sondern enden im Wald - dies können wir frustfrei umgehen.





Hier schauen wir auf Oedingen und können in der Ferne rechts das RADOM in Wachtberg erkennen.



Der selbstgewählte Weg führt uns auf verschiedenen Abschnitten auch auf dem Wachtbergrundweg entlang.

Wir erreichen den Schießberg bei Wachtberg-Züllighoven.

Früher sind wir links den Berg hinunter gewandert.
Heute jedoch will ich endlich mal wissen, wo der Weg rechts am letzten Haus hinführt.


 Es wird interessant. Schöne Aussichten. Herrliche Stille.
Wir befinden uns nun im sogenannten Drachenfelser Ländchen.

Die Wege sind trotz des Regens der vergangenen Tage recht gut zu gehen.

Und wieder schlauer geworden.

Ich wusste gar nicht, dass hier oben auch ein Golfplatz ist.

Hier haben wir übrigens miteinander telefoniert, Alfons ;-)


Es geht am Golfplatz vorbei und wir treffen auf das so genannte "Polengrab". Hier sollen zwei Zwangsarbeiter beerdigt liegen, die durch die Wehrmacht erschossen wurden.

Mehr Informationen gibt es auch hier.

Irgendwie macht mich diese Geschichte betroffen.



Es geht zunächst fast kerzengerade durch den Wald weiter.

Wir treffen am Hermann-Wilhelm-Hof ein, einem der vielen und typischen Reiterhöfe in dieser Gegend.

Erst will ich rechts abbiegen, sehe dann aber ein Schild, welches nach links zeigt und die Aufschrift "Rolandsbogen" trägt.

Ok. Wird die Wanderung halt länger ...



Wir treffen am Rodder-Turm ein und gehen abwärts, um dem Rolandsbogen einen Besuch abzustatten.



Schön finde ich, dass man den Bogen wieder freigelegt hat, so dass er auch von der B9 wieder zu erkennen ist.




... noch schnell den Rüden positioniert in Blickrichtung Remagen ...



... und ein Bild ohne Hund.
Links in der Ecke ist noch ein Teil der Insel Nonnenwerth zu erkennen.



Wir begeben uns wieder das kleine Stück hinunter und biegen links ab, um den Weg nach unten zu wählen.



Dabei treffen wir auf das am 17. Juni 1914 eingeweihte Freiligrath-Denkmal.


Letztlich erreichen wir die B9 am Rhein und müssen ein kurzes Stück an der asphaltierten Hauptstrecke vorbei.

So erreichen wir das Arp-Museum / Bahnhof Rolandseck.



Wir machen eine Kehrtwendung auf der Stelle und schauen an dieser Skulptur vorbei auf den Rhein.
 
Hinter dem Museum geht es wieder rechts in den Wald.
So kommen wir auch am dortigen Wildpark vorbei, der allerdings geschlossen hat.

Der Rüde muss also mit dem Futter noch etwas warten ;-)





Alsbald befinden wir uns auf einem Teilstück des Rheinhöhen- und des Rheinburgenweges.

Ich denke, ich kann bestätigen, was ich bereits mehrfach gelesen habe: es ist nicht das interessanteste Teilstück des Rheinburgenweges.


Es wird jetzt schwierig mit der Fortbewegung. Es waren und sind einige Forstfahrzeuge unterwegs.

Die Wege sind extrem matschig und rutschig.

Wir bewegen uns nunmehr über verschiedene Wege bis hin zu äußeren Randlage von Oberwinter.


Noch ein Blick in Richtung Remagen in der weiten Ferne und wir nähern uns stetig Oedingen.

Nur einmal geht uns hier der Weg aus, so dass wir an einem eingezäunten Feld kurz durch den Wald müssen.





Fazit:

Eine Tour mit einigen interessanteren Highlights und bestimmt auch verbesserungsfähig.
Schade, dass wir keine besseren Bilder liefern können.



Kommentare

Elke hat gesagt…
Wandersüchtel du :-)
Das sieht doch klasse aus und du legst mal eben 15km hin. Wahnsinn, echt. Du bist ja richtig fit geworden.

Dein rüde schaut nicht gerne in Richtung Kamera oder? Dreht die Rübe am Rolandsbogen einfach weg, hi hi
Mungo Mungenast hat gesagt…
Irgendwie sollten es heute auch nur etwa 10 km werden.
Aber dann kam dieses eine Schild ...
;-)