Netterundweg

An meinem freien Tag hatte sich das Wetter besser dargestellt, als es vorhergesagt war.

So fiel die Entscheidung, zwei Wanderungen mit je 8 km zu gehen. Falls es doch noch regnen sollte, hätten wir zumindest eine vollzogen.
Um es vorweg zu nehmen: das Wetter hielt sich und wir waren zum einen auf dem Netterundweg bei Weißenthurm und auf dem Wehrer Kesselweg.
In diesem Eintrag findet sich zunächst der Bericht zum Netterundweg.



Gestartet sind wir am Klinik Gut zur Nette auf der Straße Am-Nette-Gut in Weißenthurm.

Wir beschließen die Rundwanderung - wie im Flyer angegeben - im Uhrzeigersinn zu gehen und halten uns somit links der Nette auf schmalem Weg.


Der Netterundweg nutzt bereits bestehende Wanderrouten - wie einem Weg des Eifelvereins und dem Rheinhöhenverbindungsweg.

Unser Wegekennzeichen ist das "N".



So sind wir mal näher, mal weiter von der Nette entfernt, die zum Zeitpunkt unserer Wanderung viel Wasser führt.



Als erstes "Highlight" erreichen wir den "Nette-Wasserfall", einem mit einer Fischtreppe versehenes Stauwehr.


In einigermaßen regelmäßigen Abständen weisen uns Hinweistafeln auf unseren Standort und Wissenswertes hin.

Achtung: Leider fehlt hier ein wichtiges Wegeschild.
Deshalb: es geht vor der kleinen Brücke links und nicht geradeaus. Das haben wir aber erst später festgestellt.


Rechts finden sich Industriegebäude, die ich nicht ablichten wollte.

Es ist noch diesig.

Interessanterweise treffen wir auf einen kupierten Dobermann mit Hundler.



Auf einem gemeinsam genutzten Radweg kommen wir an der Vorderseite des Gut Nettehammer vorbei.




Wir wandern aber an dem Gut vorbei und erreichen die Randlage von Miesenheim.
An einer bestimmten Stelle erfahren wir, dass es nunmehr zwei Jakobswege gibt. Geradeaus ginge es nach Trier. Wir folgen jedoch unserer Beschilderung und halten uns links. Wir sind nunmehr auch auf einem Teilstück des Rheinhöhenweges unterwegs.

Der Scheitelpunkt der Wanderung ist erreicht und wir wandern an der Wehranlage zurück.

Zitat aus dem Flyer: "Zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Nette für Wanderfische sowie alle anderen gewässerbegleitenden Organismen wurde die Wehranlage in Miesenheim in eine naturnahe Blocksteinrampe umgestaltet."




Wir sind ein gutes Stück von der Nette entfernt, passieren einen "Bienenlehrstand" und schauen auf Strommasten ...



... bevor wir nun am hinteren Zugang des Gut Nettehammer vorbeilaufen.


Wir stellen fest, dass wir die Route aufgrund der fehlenden Markierung nun in Form einer Acht laufen.

Hier geht es an der scheinbar gut gesicherten Anlage der Forensischen Psychiatrie vorbei.





Letztlich treffen wir wieder am Parkplatz ein und werfen einen Blick zurück.







Fazit:

Diese Rundwanderung hat mich nicht so richtig begeistern können.
Wege, die durch Radfahrer und Reiter genutzt werden, sind nicht so mein Ding.
Industriegelände am Rand der Wanderung auch nicht. Der Abschluss mit Blick auf die Forensische Psychiatrie? Muss nicht sein.
Also kein Weg, den man unbedingt auf seiner Liste stehen haben muss.
Aber das ist nur meine Meinung.



Kommentare

Georg hat gesagt…
Aha, ihr seid also an meinem Geburtsort gewandert. Deine Beschreibungen decken sich mit meinen Befürchtungen, weshalb ich den kombinierten Radfahr-/Wanderweg bisher umgangen habe. Leider animiert mich Dein Bericht nicht zum Nachwandern. Den Radweg kennen wir zudem, ab und an und früher öfter (mit unseren Kindern) gehörten wir zu denen, die den Wanderern dort über die Schuhe gefahren sind. ;-)

Herzliche Grüße

Georg