Elfenlay Boppard

In letzter Zeit hatte ich mit der Kombination aus freiem Tag in der Woche und dem Wetter Glück.

Auch heute wurde diese Folge nicht unterbrochen - obwohl es gestern gestürmt und geregnet hatte.

So stand erneut eine Traumschleife auf dem Plan: Diesmal Elfenlay bei Boppard am Rhein.


Mein Rüde und ich sind vom Parkplatz Mühlental / Ecke Flogtstraße gestartet.

Eine kurze Zuwegung führt zum Startportal an der Ecke Flogstraße / Elfenlay.

Wie vorgeschlagen wandern wir die Strecke im Gegenuhrzeigersinn und somit rechts an diesem Wegeschild weiter.


Bereits nach wenigen Metern sind wir auf schmalem Pfad unterwegs.

Das sind Einstiege in Wanderrouten, die ich bevorzuge. Sie stimmen mich direkt ein.


Nach einer kurzen Kehre laufen wir parallel an den Gleisen der Hunsrückbahn entlang.

Wir werden im Laufe der Wanderung noch mehrfach Kontakt zu der Gleisführung haben.



Auf schmalem Pfad geht es serpentinenartig weiter nach oben, bis wir das "Heinz-Bach-Eck" erreichen ...

 
... und direkt einen Blick von dort auf die Rheinschleife werden können.

Kurz durchatmen und genießen!



Der Aufstieg ist noch nicht vorbei, auch wenn es zunächst fast ebenerdig weiter zu gehen scheint.



Nach einer Schleife erreichen wir erneut eine exponierte Aussicht auf die Schleife und Boppard selbst.


Die Landschaft wird während der gesamten Wanderung nicht langweilig.
Immer neue Eindrücke prasseln auf uns ein.



In der Nähe des Mühltalbaches überqueren wir die Gleise der Hunsrückbahn.

Wir haben sie am Anfang der Wanderung bereits einmal sehen können.



So verwundert es natürlich nicht, dass es hier auch den neu "eröffneten" Hunsrückbahn Wanderweg" gibt.



Immer wieder können wir die Aussichten genießen und sehen unterwegs mehrfach auf die Gleise der Bahn.



Das Highlight ist natürlich der Blick auf das Hubertus-Viadukt.



Der Rüde muss natürlich auch auf das "Beweisbild" ;-)









Besonders erwähnenswert finde ich, dass - wie hier an der Liesenfeldhütte -  zu erkennen ist, zu welchem Zeitpunkt mit der Hunsrückbahn (weitere Infos hier) gerechnet werden kann, um ein Foto derselben machen zu können.

Leider müssten wir noch eine halbe Stunde warten.
Es zieht kalt und heftiger, ich schwitze, die Erkältung ist noch nicht ganz besiegt. Also wandern wir weiter.



Die Wegführung bzw. die Kennzeichnung ist wahrlich zufriedenstellend. Lediglich an dieser Stelle muss ich dann doch etwas länger schauen, welchen der zwei dort befindlichen Wege nach rechts ich nehmen muss.
Es ist der Weg, der leicht nach unten führt.



An dieser Aussicht auf die Hubertus-Schlucht schaue ich auf die Uhr und beschließe, noch etwa fünf Minuten zu warten. 



Die Bahn ist pünktlich und so kann ich doch noch ein Foto schießen.


Es geht weiter über breitere Wege.
Aber immer nur kurz. Die Strecke wartet mit Abwechslungen auf.
Ja genau. Hier geht es rechts in den Hang hinauf.

Auch dies begeistert mich auf Wanderungen.

Wir nähern uns dem Burdenbach.

Es liegt einiges an Windbruch auf der Strecke, aber alles problemlos zu meistern.

Mir gefällt es. So kommt keine Eintönigkeit auf.



Wir gehen nunmehr parallel zum Burdenbach und überqueren diesen später.
Rechts von uns befindet sich die Landstraße 209.



Der Weg führt uns zum Sabelskopf und erlaubt uns wiederum eine schöne Aussicht auf die Rheinschleife.
Das nächste Mal nehme ich zuzuüglich noch ein Weitwinkel mit.


Eigentlich hat es den Anschein, als wenn es nun nur noch nach unten zum Ausgangspunkt gehen würde.
Weit gefehlt.

Wir machen eine Schleife links hinauf.




Wir überqueren erneut den Burdenbach, nicht unweit der vorherigen Überquerung.

Aber dieser Schlenker hat sich gelohnt.




Parallel zur unter uns liegenden Burderstraße geht es nunmehr abwärts.




Noch ein letzter Blick auf Boppard, bevor wir wieder am Start- und Ausgangspunkt unserer Wanderung ankommen.






Fazit:

Ich bin begeistert.
Zwar ist die Rundwanderung nur knapp 11 Kimoleter lang, aber die waren wirklich sehr abwechslungsreich und ließen keine Langeweile aufkommen.
Mit Sicherheit werde ich diese Strecke noch einmal wandern und kann sie nur empfehlen.




Kommentare

Elke Bitzer hat gesagt…
Du hast solch ein Glück dort nähere dran zu wohnen, für mich sind das immer weitere 60-70 km. Diese Traumschleife steht bei mir schon so lang auf dem Programm.
Wieder herrliche Fotos :-)
Mungo Mungenast hat gesagt…
Ich habe auch eine imaginäre Linie für mich gezogen, die in etwa bei Kastellaun liegt. Man "verbrät" schon eine Menge Sprit für die Wanderungen in diesen Regionen - auch wenn es dort wirklich schön ist.