Rabenlay


Blauer Himmel in Bonn. Genügend Überstunden. Für Freitag Regen gemeldet.
Also ab mit dem Rüden zur Traumschleife Rabenlay im Hunsrück.

 

Gestartet sind wir vom ausreichend dimensionierten Wanderparkplatz Buchenweg 3 in Gondershausen selbst.

Man beachte den Himmel im Hintergrund.

Scheinbar hatten wir die Sonne aus Nordrhein-Westfalen nicht mitgenommen.


Eine Zuwegung führt uns zu dem eigentlichen Startportal.

Ein Blick zurück zeigt: auf dem Parkplatz stehen in der Woche nicht viele Fahrzeuge.

Wir hoffen, dass der Wind aus Richtung Hunsrück kommt und die Gewitterwolken vor uns vertreibt.





Zwischendurch fangen wir schon auf der Zuwegung ein paar Eindrücke mittels Fotoapperat ein.


Nach kurzem Weg erreichen wir den Eingang zur Traumschleife.

Noch ein kurzes Stück in den Wald hinein und wir stehen am eigentlichen Start / Ziel.


Dieses Wegeschild begleitet uns nunmehr auf unserer Rundwanderung.

Wir entscheiden uns, dem Vorschlag "Gegenuhrzeigersinn" zu folgen und erreichen so bereits nach kurzer Wegstrecke eine sogenannte 4-Elemente-Tafel.  Hiervon werden wir acht Stück auf unserer Wanderung treffen.



Die erste Tafel befindet sich beim Eifelblick.

Wir können tief in die Eifel schauen, auch wenn es leider sehr diesig ist.



Immer wieder tauchen wir auf unserer Wanderung in den Wald hinein, so wie hier beim Biotop am Sonnnenhof.



Nach kurzem Teilstück befinden wir uns nun kurz vor der nächsten Elemente-Tafel beim Windradblick.





In der Ferne sind sie schon zu erkennen.


Was mir besonders gefallen hat: Abwegungen zu gastronomischen Betrieben sind ebenfalls ausgeschildert - zuzüglich zur Entfernung auch mit den Öffnungszeiten.

Das ist eine klasse Idee.



Wir erreichen nach etwa 5 Km Wanderung den Mühlenberg.
Es geht jetzt - mit kurzer aber interessanter Unterbrechung - hinab an den Baybach.




Das Auge wandert ja bekanntlich mit ...


Nach einer Schleife haben wir ihn erreicht.
Den Baybach.

Wir gehen parallel bachaufwärts auf der linken Seite an ihm vorbei.


Dieses Wegestück begeistert uns am meisten.

Es hat etwas Urtümliches an sich.



Verschiedene Rinnsale und Zuläufe fließen in den Baybach.



Hier könnte ich mich stundenlang aufhalten.
Man sollte allerdings derzeit festes Schuhwerk anhaben und einigermaßen Trittfest sein.

Das viele Laub verdeckt teilweise rutschigere Steine.



Nachdem wir einen Rastplatz an einer Mühlenruine passiert haben, geht es nunmehr aufwärts zum Namensgeber dieser Traumschleife: dem Rabenlay.



Wunderbare Aussicht.
Dort unten waren wir.
Ein wenig Ähnlichkeit hat dieses Teilstück mit dem Murscher Eselche beim Eselche selbst.


Der Weg führt zunächst weiter durch den Wald bis zum Wanderkilometer 8,5.

Schon jetzt können wir wieder auf Gondershausen schauen.



Anstelle der Wegekennzeichen finden wir an zwei Stellen diese weißen Pfeilmarkierungen auf dem asphaltierten Weg.

Die Erzgrube Petrus haben wir passiert (nein, sie ist nicht zu sehen) und sind nunmehr am Besembenner Kreisel am Ortseingang von Gondershausen eingetroffen.

Wer die Strecke abkürzen will, geht hier über die Fahrtstraße zurück zum Parkplatz.


Aber dafür sind wir ja nicht hierher gekommen.

Also gehen wir auch die komplette Runde.


Sie führt uns zunächst wieder nach rechts weg von Gondershausen bis hin zum Steinkaul.

Zwei Infotafeln erklären uns, wohin wir gerade schauen.


Wir kommen am Waldsee vorbei.
Irgendwie haben wir das Wegschild nicht wahrgenommen und laufen ausserhalb vorbei, kommen jedoch wieder auf der eigentlichen Strecke raus.




Im Hintergrund ist die "Alte Eiche" zu sehen.

Sie ist im Wanderprospekt als "interessanter Ort" vermerkt.

Ah so!




Als letztes Highlight der Wanderung treffen wir auf die Schönstattkapelle mitten im Wald.

Die Einweihung der Kapelle fand am 23.10.1955 statt.

Schon wieder übersehen wir ein Wegschild und laufen oberhalb des eigentlichen Pfades weiter.
Wir treffen aber automatisch wieder am Portal ein und beenden unsere Wanderung am Fahrzeug.



Fazit:

Die Strecke sollte man alleine der schönen Aussichten nur bei schönem Wetter gehen.
Am beeindruckendsten war die Wegführung durch das Baybachtal.
Ausser am Baybach gibt es keine Trinkmöglichkeit für Hunde. Daher sollte genügend Flüssigkeit mitgeführt werden.



Kommentare

Elke hat gesagt…
Mir hat das Baybachtal auch super gut gefallen. Das ist dort unten echt schön :-) Deine Streckenlängen wachsen ja ständig, echt toll
Mungo hat gesagt…
Das kommt meistens davon, dass ich mich irgendwo immer verlaufe und wieder auf den Weg zurück muss ;-)