Naturfreundeweg um Maria Laach

Angeregt durch einen Vorschlag auf der Facebook-Seite des Eifelvereines war ich heute mit der Hündin auf dem NaturFreundeWeg um Maria Laach / Laacher See unterwegs.



Wir starten an der Kreuzung L113 / L116 gegenüber dem Hotel Waldfrieden auf dem dortigen kostenfreien Wanderparkplatz und laufen die Runde - wie vorgeschlagen - im Uhrzeigersinn.


Direkt rechts an der Einfahrt zum Parkplatz treffen wir dann auf den Einstieg in den Wanderweg selbst - nebst einigen anderen.

Der Wanderweg ist mit "N" gekennzeichnet. Entweder so wie hier unten auf dem Bild zu sehen oder auch nur als weißfarbige Markierung an den Bäumen.
Allerdings meist nicht in Gehrichtung, sondern seitlich am Baum zum Weg hin. Das macht es teilweise schwierig, den Anschluss nicht zu verlieren.
Zunächst geht es abwärts in den Wald hinein.
Direkt nach 500 Metern treffen wir an einer Wegekreuzung ein und finden den Anschluss nicht. Es geht geradeaus weiter, wie unser Navi uns dankenswerter Weise vermittelt.

Wir folgen nun diesem "Höhenweg" und haben bald ein Deja Vu: hier waren wir doch erst vor kurzem.

Richtig. An dieser Stelle treffen wir kurz auf den Traumpfad Pellenzer Seepfad.

Wir wechseln allerdings nach rechts auf den breiten Weg (Höhenweg) und bleiben auf diesem.



Rechts unter uns liegt er, der Laacher See.
Außer kleinen "Häppchen" davon ist auf den ersten fünf Kilometern jedoch nicht viel zu sehen.
Von daher würde ich - wäre es meine erste Tour am Laacher See - eher die Uferrunde vorschlagen (etwa acht Kilometer Länge).


Ein erstes Highlight finden wir dann nach etwa fünf Kilometern: den "Rötlichen Tuffbruch oberhalb "Alte Burg".
Er liegt auf dem vom See hochführenden Geopfad Route L.



Und weiter geht es durch den Wald.
Hier können wir schon ein wenig das Kloster Maria Laach auf der anderen Seite des See's erkennen.


Ich bin etwas unzufrieden mit der Wegekennzeichnung.

An einigen Stellen suchen wir leider den Fortgang dieses Wanderweges. An anderen Stellen - wie hier auf dem Foto - finden wir dann mehrfach das "N".

Vielleicht bin ich aber auch nur von den Traumpfaden und -schleifen verwöhnt.
Ich würde mir wünschen, dass - gerade an Wegekreuzungen - neben dem Richtungsweiser kurze Zeit später erkennbar eine Wiederholung des Zeichens angebracht würden.


Nachdem wir wieder auf ein Teilstück des Traumpfades treffen und ein kurzes gemeinsames Stück gehen, treffen wir etwa auf Höhe des Laacher See's ein, halten uns aber an einer Wegekreuzung dann rechts.
Ab hier sind wir auf einem Pfad unterwegs.

Ein alter Stein neben einem fast zugewachsenen Aufgang weist uns auf den Aufgang zum Hochkreuz "auf eigene Gefahr" hin.

Das ist ja quasi eine Einladung für uns.

Wir treffen an diesem 1906 errichteten Kreuz ein.
Leider etwas zugewachsen.



Wir müssen aber nicht die gleiche Strecke zurück, sondern folgen einem weiteren Pfad hinunter auf den Wanderweg.




Wir laufen jetzt weiter in Richtung der L113.




Beinahe wären wir vorbeigelaufen.


Am Wanderparkplatz der Vulkangeoroute (2 Stunden Parkdauer kostenfrei) wechseln wir über die Landstraße und gehen auf der anderen Seite in den Wald hinein.




Selbst den Pilzen ist es am Boden zu feucht ;-)


Alsbald gelangen wir an diese Andachtsstelle und suchen wieder die Wegführung.

Etwas verwirrt (N mit Pfeil nach links, N mit Pfeil nach rechts) entscheiden wir uns nach rechts abzubiegen und ungefähr parallel zur Landstraße in Richtung Klosteranlage zu gehen.


Wir bleiben auf diesem Weg, auch wenn wir an entscheidenden Stellen keine Markierung sehen und kommen nun an der Klosteranlage heraus.
Der Weg führt nach links die K56 hinauf.
Während der untere Bereich noch einigermaßen für Wanderer "abgetrennt" ist, ändert sich dies oberhalb des Klosters in Kurvennähe.
Bitte vorsichtig sein, da es hier direkt auf der Straße weitergeht - wenn auch nur für ein kleines Stück.



Wir biegen am Ende der Mauer rechts ab und folgen gleichzeitig dem Steinlehrpfad.


Dieser führt an den rückwärtigen Ein-/Ausgang des Klostergeländes.
Links von uns liegt der Friedhof.
Nach dem Besuch der Anlage müssen wir links in den Wald einbiegen.


Wenn wir schon einmal hier sind, sehen wir uns noch kurz das Kloster an.

Klar. Es ist ein Wochentag. Daher ist auch nicht so viel Publikum anwesend.



Schnell die Hündin (vom Verhalten her sage ich gerne "Rüdin") postiert und ein Foto gemacht.




Ein Blick auf den Brunnen ...




... und noch ein letztes Mal zurückgeschaut.


Wir wechseln jetzt in den Wald hinein und halten uns an der ersten Abbiegung rechts.

Im Verlauf des Weges lassen wir den Laacher Kopf links von uns liegen und gehen auf den Wehrer Breitel zu. Hier öffnet sich die Aussicht auf die Burg Olbrück in der Ferne und der BAB 61 zu Fuße.


Wir machen an einer dortigen Sitzgelegenheit Halt und trinken etwas.

Scheinbar war das dem Baum hinter uns nicht genehm, da er einen abgebrochenen Ast zu uns fallen ließ. Zum Glück nur Kinderarmdick und auch nicht gut gezielt.

Wir folgen dem Weg abwärts und erhalten so noch einmal eine herbstliche Ansicht von einem Teil des Laacher See's.
Später geht es wieder aufwärts.

Würde an von der Bank aus am Waldrand weitergehen, würden sich beide Wege wieder treffen.


Wir sehen schon die L115, die wir überqueren müssen.

Leider fehlte mal wieder die Kennzeichnung, so dass wir zunächst nach links laufen, um die Straße zu überqueren, um sie dann wieder nach rechts hochzulaufen.

Nachdem wir wieder nach links in den Wald wechseln, sehen wir schon das hölzerne Wegeschild zum Lydiaturm.
Wir folgen der Empfehlung des Eifelvereins und weichen somit vom NaturFreundeWeg ab.

Das war ein guter Tipp.


So treffen wir am Lydiaturm ein, einem 23 Meter hohen Aussichtsturm.
Meine Hündin und ich gehen die Stufen hinauf, allerdings nicht die Wendeltreppe zur obersten Aussicht, da sie aufgrund der durchsichtigen Stufen unsicher wird.



Dennoch haben wir eine schöne Aussicht gefunden.
Auch die Hündin ist neugierig und schaut sich die Aussicht an.



Wir verlassen den Turm und treffen nach wenigen Metern rückseitig des Hotels Waldfrieden wieder auf den Wanderparkplatz und beenden hier unsere Rundwanderung.





Fazit:

Ein leicht zu gehender Weg auf meist breiten Waldwegen.
Eine komplette Aufsicht auf den Laacher See erhält man bei diesem Höhenweg allerdings erst am Lydiaturm von der obersten Plattform.
Die Wegekennzeichnung sollte überarbeitet werden.



Kommentare

Elke hat gesagt…
Oh, du hattest heute deine Rüdin mit??? Wieso ist sie vom Verhalten her eine Rüdin?

Sieht aber nach einer netten Runde aus. Die Fotos vom Kloster und dem bunten Laub davor sind Spitz, überhaupt herrliche Bilder.



Mungo hat gesagt…
Danke für das Lob, Elke.

Wenn Du die blaue Zaubermaus beobachten könntest, würdest Du feststellen, dass sie einige Verhaltensweisen eines Rüden hat. Muss man sehen. Sie pinkelt übrigens auch wie ein Rüde ;-)
Elke hat gesagt…
Die lässt sich halt von nem Kerl nicht unterbuttern ;-)