Lantershofen - Silberberg

Aufgrund des schlechteren Wetters waren wir heute nicht weit entfernt zum Wandern.
Eine konkrete Vorstellung - außer dem Startpunkt am Ortsende bei Lantershofen - hatte ich nicht von der Wanderung.
So sind wir einfach drauf los marschiert und haben uns mithilfe des Navigationsgerätes anhand verschiedener Wege orientiert.

Fotografiert wurde heute - wetterbedingt - nur mit einer Kompaktkamera.





Am Startpunkt auf der Hemessener Straße kurz vor dem Hochkreisel erwartet uns diese - leicht übersehbare - Hinweistafel.




Spontan entscheide ich mich, ein Stück des Rotweinwanderweges zu begehen.
Wir biegen demnach links ab.



Es hat gerade aufgehört zu nieseln.

Schnell einen Blick zurück in Richtung der BAB 61 im Hintergrund.



Schöne Aussicht ist heute etwas anderes.

Also muss die Hündin mal wieder auf's Bild.




Einen Blick über die Weinreben in's Ahrtal in Richtung Ahrweiler.



Es nieselt wieder und wir wechseln jetzt in den Wald hinein und gehen dort wahllos breitere Wege - immer einen Blick auf das Navi werfend.



An dieser Schutzhütte am Kuxberg machen wir einen kurzen Fotohalt und schauen in die Richtung, aus der wir gekommen sind.



Wir wandern jetzt wieder in Richtung Tal und stellen fest, dass uns Teile der Strecke bekannt vorkommen.

Und richtig: wir kommen am ehemaligen Regierungsbunker aus dem Wald heraus.



Es geht jetzt wieder ein Stück auf dem Rotweinwanderweg zurück in Richtung Lantershofen.




Zwischen den Reben erhaschen wir einen Blick auf das Kloster Calvarienberg mit angeschlossenem Internat.



Der Rotweinwanderweg führt ebenfalls an den drei Pfeilern der "Unvollendeten" vorbei - dem einst begonnenen Bau des Adenbachviadukts.

Begonnen vor dem Ersten Weltkrieg, sollten auch Soldaten und Kriegsmaterial nach Frankreich befördert werden.




1930 wurde jedoch der Weiterbau dieser Brücke endgültig eingestellt.

Am Fuße befindet sich ein Kletterpark.




Im weiteren Verlauf der Wanderung kommen wir an der St.-Urban-Kapelle vorbei.


Daneben befindet sich eine Weinkelter aus dem Jahre 1794.

Etwas unspektakulärer geht es nun unterhalb des Rotweinwanderweges zurück zum Startpunkt.





Fazit:

Der Weg ist das Ziel.
Eher keine Wanderung für Aussichtsethusiasten oder Waldvermeider.



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