Hatzenporter Laysteig

Den ersten Urlaubstag gleich für eine Wanderung genutzt und an die Mosel gefahren, um dort den Traumpfad Hatzenporter Laysteig zu erwandern.

Eigentlich war Sonne gemeldet. Sie hat es jedoch nicht geschafft sich durchzusetzen.
Schön war es trotzdem.




Wir stellen unser Fahrzeug am Startportal in der Nähe des Bahnhofes in Hatzenport ab.

Von dort aus geht es unter die Eisenbahnunterführung und kurz dahinter rechts hinauf.

Wir haben uns entschieden, die vorgeschlagene Richtung (Gegenuhrzeigersinn) einzuschlagen.



Wenn ich "hinauf" schreibe, meine ich das auch so ;-)

Auf schmalem und etwas rutschigerem Pfad geht es etwas steiler nach oben.


Schnell gewinnen wir an Höhe.

Der Einstieg in diese Wanderung macht schon einmal viel Spaß.



Wir erreichen die Trasse des Moselhöhenweges und gehen ein kurzes Stück auf diesem weiter.



Bald verlässt der Traumpfad jedoch den Moselhöhenweg und es geht über Holzstufen eine Etage höher.


Oben angelagt treffen wir auf eine Wettermeßstation des ARD und es geht nach rechts weiter.

Traumpfad und der Themenweg "Wein-Wetter-Weg" teilen sich hier die Wegstrecke.


Wir befinden uns schon an den Weinhängen und gehen hautnah an diesen vorbei.
Unter uns fließt die Mosel.

Wie schön muss dies erst bei Sonnenschein sein.




Es bleibt "pfadig".



Weit sind wir noch nicht gekommen.

Auf den Hügel geradeaus führt unser nächstes Ziel.



Ich könnte mir vorstellen, dass es hier im Hochsommer für die Hunde zu heiß sein könnte.


Nein.
Wir sind nicht vom Weg abgekommen, sondern noch genau darauf.

Das macht Spaß.



Noch schnell einen Blick zurück.

Wir haben uns noch ein gutes Stück nach oben geschraubt.



Eine kurze Fotorast an dieser Schutzhütte und wir setzen den Weg fort zum Wendepunkt der Wanderung.



Dieser befindet sich an der Rabenley, einem Aussichtspunkt.




Hier kann man es aushalten.



Nun geht es eine zeitlang am Waldrand und an Feldern vorbei, die jetzt nicht ganz so viel Aufmerksamkeit erregen.



Wir erreichen den Wald selbst und begeben uns langsam abwärts zum Schrumpftal an der K40.



Hier waren schon einige "Erbauer" am Werk und haben selbstgebastelte Stelen hinterlassen.

Wir haben das Schrumpftal erreicht und die Straßenseite gewechselt.

Die Wegeschilder teilen uns mit, dass wir die Hälfte der Wanderung hinter uns gebracht haben.

Hinter der Probstmühle geht es etwas anstrengender über eine längere Strecke aufwärts. Bei reduzierter Geschwindigkeit aber zu schaffen.



Wir erreichen nunmehr bald den höchsten Punkt der Wanderung am Rothenberg und steuern den nächsten Wendepunkt an.



Wir haben wieder das Moseltal erreicht und gehen an alten Weinhängen wieder in Richtung Hatzenport.



An einer exponierten Stelle mit Sitzgelegenheit und Tisch machen wir eine Rast und schauen hinab auf die Mosel.


Alsbald erreichen wir die L113. Der Traumpfad führt nach links zum Klettersteig.

Da dies mit den Hunden aber definitiv nicht geht, gehen wir parallel dazu nach unten zurück zum Parkplatz Oberstraße / Ecke Bachstraße.





Fazit:

Trotz nebelverhangener Sicht und Wolken gerade im Bereich des Moseltales eine sehr schöne und abwechslungsreiche Wanderung.
Die Hunde hatten keine Probleme mit den schmalen und steinigen Pfaden.
Hunde sollten aber gerade an diesen Pfade an der Leine geführt werden und demnach natürlich auch leinenführig sein.
Ausser dem Schrumpfbach an der K40 gibt es für die Hunde keine Trinkmöglichkeiten, so dass ausreichend Flüssigkeit mitgeführt werden sollte.



Kommentare

Elke hat gesagt…
ooooh wie schön, den Weg habe ich noch so gut in Erinnerung :-)
Wander Hund hat gesagt…
Hallo Mungo,

ihr seid den Weg genauso gewandert, wie wir damals. Gleiche Richtung und den Klettersteig zum Schluß ausgelassen (wegen der Hunde).
Die Schutzhütte an der Rabenley ist oft durch die ansässigen Winzer bewirtschaftet. Bei uns war sie damals offen und es war dort "rappelvoll".
Kommt die Sonne in den Hang, ist es kaum auszuhalten, besonders nicht für unsere Fellnasen. Du hast also alles richtig gemacht und dazu noch schöne Bilder mitgebracht ;-)
Gruß
Indy
Mungo hat gesagt…
Lieben Dank, Indy!

Ich denke, der Herbst ist für diese Rundwanderung wahrscheinlich der richtige Zeitpunkt.

LG: Balou