Forellenweg Burgen

Wieder einmal ging es an die Mosel.
Diesmal sollte es ein Themenweg werden. Nach Studium mehrerer Wandervorschläge habe ich mich für den Forellenweg in Burgen (Untermosel) entschieden.


Gestartet sind wir direkt in Burgen selbst.

An der Straßenecke Moselstraße / Baybachstraße befinden sich mehrere Parkplätze.
Die hinteren sind ohne Zeitbegrenzung.

Gegenüber sehen wir die im 13. Jahrhundert erbaute Burg Bischofstein.






Auf diesem Parkplatz sehen wir bereits eine erste Hinweistafel auf den Forellenweg.


Wir gehen auf das Infozentrum Burgen zu, überqueren die Baybachstraße und gehen rechts am Infozentrum vorbei, um an der nächsten schmalen Straßenkreuzung den Forellenweg im Uhrzeigersinn zu erwandern (Vorstadtstraße).


 So kommen wir am Friedhof vorbei.

Die Beschilderung ist vorzüglich - entweder durch dieses Wegekennzeichen oder durch Hinweisschilder, wie man sie auch von den Traumpfaden bzw. -schleifen her kennt.



Zunächst geht es - wenn auch kein wirklich langes Wegestück - direkt an der Straße entlang.



Ein kurzer Blick zurück.
Wir haben die Schmausemühle hinter uns gelassen.


Wir werden linksseitig der Baybachstraße auf dem Bürgersteig entlang geführt.

Kurz vor der Rechtskurve geht es jedoch rechts auf die andere Seite des Baybaches.


Man hat schon etwas Mühe in diesen Themenweg gesteckt.

Das macht Spaß!


Jetzt geht es rechts des Baybaches auf zunächst schmaleren Pfaden weiter.

Wir sind mal näher, mal weiter von der Baybachstraße entfernt.

Fahrzeuge sind zu hören. Es sind allerdings nicht viele.




Die Wegeschilder zeigen uns die Entfernung zur nächsten Attraktion.


Links von uns sehen wir die Ölmühle.

Und ja. Hier wird Früh-Kölsch ausgeschenkt.

Aber nicht für uns, da wir ja gerade erst mit der Wanderung begonnen haben.




Der Baybach führt schon einiges an Wasser.



Man sieht, dass die Sonne es hier schon etwas schwierig hat.

Wir erreichen die ersten Fischteiche und haben ein Deja Vu.
Da hinten links liegt der Forellenhof.

Den haben wir auch auf unserer Wanderung der Traumschleife Murscher Eselche passiert.

Wir verlassen jetzt den Baybach und werden rechts in den Wald geführt.


Was auch schon eine weitere Hundewanderin festgestellt hatte: Schutzhütten gibt es hier zu Hauf.

An dieser geht es links weiter.

Es geht stetig aufwärts.

An dieser Bank erhaschen wir einen Blick in Richtung Hunsrück.

Eine Treibjagd scheint dort stattzufinden.
Es sind Hunde und Treiber zu hören.

Im Laufe der Wanderung höre ich jedoch nur einen Schuss.



Zwischendurch werfe ich immer wieder einmal einen Blick auf den Flyer, um zu sehen, was mich als nächstes erwarten könnte.


Wir sind jetzt schon eine längere Zeit auf breiten Forstwegen unterwegs.
Eigentlich nicht das, was ich mag.
Die Aussichten und die Herbstfarben entlohnen mich jedoch.

Nachdem wir am Waldrand eine weitere Schutzhütte erreicht haben, geht es weiter in Richtung des Birkenhofes.

Ich überlege, ob wir einen Abstecher zum Felsmassiv Druidenstein machen sollen. Wir verzichten, zumal ich auch im Internet nicht wirklich etwas dazu finden konnte.


Kurz vor dem Birkenhof knickt der Wanderweg scharf nach rechts ab.

Schade, dass das Wetter für das Fotografieren nicht so geeignet war.

Eine Hinweistafel informiert uns, wohin wir im Hunsrück gerade schauen, wie z. B. Pfaffenheck.

Ebenso weist uns ein Schild darauf hin, dass wir die Schinderhanneshöhle in 500 Meter Entfernung liegen haben.

Wir verlassen den Forellenweg kurz für diesen Abstecher.


Wirklich etwas gefunden habe ich nicht.
Im Waldstück befindet sich ein altes vermodertes Holzschild.

Wir stoßen nur auf diese Aussichtsplattform.

Zumindest hat sich der Abstecher für diese Aussicht gelohnt.

Wir gehen nun wieder zurück, entscheiden uns aber, nicht komplett auf den Forellenweg hoch zu gehen.
An einer Abzweigung gehen wir rechts und schauen immer wieder auf das unter uns liegende Baybachtal.


Der mitgeführte Flyer zeigt an, dass wir wieder auf den parallel verlaufenden Forellenweg stoßen werden.

Es geht jetzt immer weiter abwärts. An dieser Aussicht können wir auf Burgen und die Burg Bischofstein schauen.



Das letzte Wegstück ist asphaltiert.

Wir sehen schon die Kirche in Burgen vor uns liegen.




Noch ein letzter Blick auf die andere Seite der Mosel auf die Burg Bischofstein, bevor wir wieder am Fahrzeug angelang sind.






Fazit:

Interessant war schon die Anfahrt nach Burgen.
Ein Blick nach rechts: da war ich schon. Hatzenport. Kobern. Eltz.
Ein Blick nach links: Bleidenberg, Schwalberstieg, Brodenbach.

Gefallen hat mir besonders der Wanderbereich am Baybach.
Die Waldpassagen waren etwa eintöniger, schafften es aber durch viele Ausblicke mein Gemüt zu erfreuen.
Liebevoll und interessant gestaltet durch die in unregelmäßigen Abständen auftauchenden Hinweistafeln, macht er der Bezeichnung "Themenweg" alle Ehre.

Die Anfahrt hat sich für uns gelohnt.



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