Burgruinenwanderung Are und Saffenburg

In der Nacht regnete es in Strömen, gegen Morgen kam ein wenig die Sonne raus.
Jedoch war für den Nachmittag schon wieder Regen gemeldet.

Also flux durch's Fenster geschaut und in Richtung Altenahr blauen Himmel gesehen.
Den Rüden eingetütet, während meine Frau die zwei Mädels rund um unser Dorf bewegte, und ab nach Altenahr.



Kurzfristig den Entschluß gefasst, von dort den Rotweinwanderweg zu starten, bis Dernau zu gehen und über Kalenborn zurück zu kommen.

Wetterbedingt haben wir letztlich aber schon in Mayschoß gedreht.





Geparkt haben wir auf der Straße Roßberg - direkt an einer der wenigen Parkbuchten "Am Roßbach-Brunnen".



Ein paar Meter weiter findet sich dann auch der Aufgang zum Rotweinwanderweg (RWW).


Der Weg geht nun aufwärts, um uns zum Höhenniveau des RWW zu bringen.

Rechts von uns ist schon die Burgruine Are zu erkennen. Der Nebel steigt langsam empor.



Noch ein paar Schritte weiter haben wir auch schon eine grandiose Übersicht über das Örtchen Altenahr.



Wir verlassen den RWW für ein kurzes Stück, um uns die Burgruine anzuschauen.



Wir waren schon öfter hier.
Der Burgbrunnen ist uns allerdings bislang nicht aufgefallen.



Wir betreten den "inneren" Bereich, schauen noch einmal hinunter auf Altenahr und freuen uns einfach über das noch schöne Wetter.


Viel ist nicht mehr von der um 1100 erbauten Burg übrig geblieben. 1714 wurden die Mauern gesprengt.



Balou scheint auch sehr interessiert zu sein.



Wir schauen in das Ahrtal in Richtung Bad Neuenahr.



Wie muss es hier um 1100 zugegangen sein ?
1690 wurde die Burg nach neunmonatiger Belagerung durch französische Truppen erstmalig erobert.




Balou gefällt es hier.



Noch ein letzter Blick an der Landesfahne Rheinland-Pfalz hinab ins Ahrtal in Richtung Kreuzberg.


Wir gehen zurück zum RWW und starten diesen nun in Richtung Dernau.

Steile Weinhänge lassen erahnen, wie mühsam hier auch früher schon gearbeitet worden sein muss.



In einer Kehre wenden wir den Blick noch einmal zurück zur Burgruine Are.
Wir dürften jetzt bereits höher sein.

Ein Wegeschild an einer Schranke zeigt uns an, dass der linke Weg zum "Eifelblick" und nach Kalenborn führt.
Wir machen einen kleinen Abstecher und stellen fest, dass es sich bei dem "Eifelblick" um einen Rast- und Veranstaltungsplatz des Eifelvereins handelt.
Der Blick ist leider mit Bäumen zugewachsen.
Sieht aber gemütlich aus.


Wir gehen die knapp 200 Meter zurück zum RWW und folgen ihm nach Mayschoß.
Kurze Zeit später weist uns ein Schild darauf hin, dass wir in 400 Meter am "Ümerich" eintreffen.
Es handelt sich dabei um eine Aussicht am schroffen Felsen in das Ahrtal. Der Schiefer ist rutschig, der Weg schmal und an den Seiten steil und der Rüde ist angespannt. Ich entscheide, nicht bis zur Aussicht weiterzugehen. So drehen wir ab zum RWW.



Vorher noch einen Blick auf die Burgruine Are geworfen.


Und weiter geht es auf dem RWW.

Unten im Tal ist bereits Mayschoß zu erkennen.




Ja. Wir sind noch richtig.



Es fängt an zu nieseln und wir sehen aus Richtung Altenahr die ersten schwer behangenen Wolken in unsere Richtung ziehen.



Ich beschließe, in Mayschoß den Rückweg an der Ahr anzutreten.




Zuvor schauen wir jedoch noch über Mayschoß hinweg und erkennen die Burgruine Saffenburg.


An der Straußenwirtschaft Michaelishof verlassen wir den RWW und begeben uns talwärts in das Dorf hinein.



Dank Navigationsgerät nehmen wir nicht den Weg an der Hauptstraße, sondern lassen uns durch kleine Straßen führen.


Wir überqueren letztlich die Bundesstraße am Bahnhof in Mayschoß und werfen einen letzten Blick hinauf zur Saffenburg.
Wir waren schon öfters dort. Viel ist nicht mehr vorhanden. In Anbetracht des Wetterumschwungs lassen wir sie liegen.


Wir haben nun die Qual der Wahl. Gehen wir auf dem Ahrtalweg oder auf dem Ahruferweg zurück ?
Da beide wieder zusammentreffen und wir vor nicht allzulanger Zeit den Ahrtalweg beschritten haben, bleiben wir auf dem Uferweg und laufen somit an den Gleisen der Ahrtalbahn vorbei.



Ein kurzes Stück des Ahrtalweges ist gesperrt.
Da wir aber nicht lesen können ...



Wir haben fast schon wieder Altenahr erreicht und folgen diesmal dem Ahrtalweg durch das Langfigtal.



Etwa mittig dieser Schleife wechseln wir über die Ahr auf die andere Seite des Naturschutzgebietes.



Eine schöne Stelle für eine Rast - aber wir wollen ja weiter ...



Schon bald verlassen wir das Tal und blicken hinauf zur Burgruine.

Noch ein kurzes Stück Wanderung und wir treffen wieder am Fahrzeug ein.

Nicht zu spät. Es fängt an zu schütten.





Fazit:

Schöne Aussichten bei leichter Wanderung.
Ich wunderte mich dennoch, wieso mir die Füße ein wenig schmerzten.
Zum einen lag es wahrscheinlich an den Wanderungen der letzten Tag und der Tatsache, dass heute tatsächlich 16 km zusammen gekommen sind.



Kommentare

Elke hat gesagt…
Die Tour merke ich mir, scheint total schön zu sein. Danke :-)

Wetter war ja dann genau richtig :-) und die Fotos wieder....traumhaft
Mungo hat gesagt…
Ja. Wir haben richtig Glück gehabt.
Hat auch irgendwie Spaß gemacht.
Franka hat gesagt…
Wunderbare Fotos und eine sehr schöne Wanderung. Teile sind wir auch schon gegangen. Schön, dass es immer noch Variationen gibt.
Grüße aus Köln.
Mungo hat gesagt…
Seit ich mein Garmin habe, mache ich öfter so "komische" Rundewege. lach